Hilfe zu Abstellgenehmigung, Ablagevertrag bei DPD

Paket nicht zugestellt, obwohl Sie zu Hause waren? Lesen Sie unseren Ratgeber zu Fake-Zustellversuchen.

  4 Fragen heute, 7 gestern, 569 in diesem Monat. Hilfe zu den häufigsten Paketproblemen

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DPD | 01308023796707

Hallo, liebes Team, das Paket wurde laut DPD an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit am vereinbarten Wunschort (Abstellgenehmigung) abgelegt, Dies kann aber nicht sein, da ich rückerinnernd ca. 2 Minuten später die Wohnung verließ und kein Paket dort vorfand. Der Inhalt - ein Einhorn - sollte ein Geschenk für meinen an schwerer Leukämie kranken Neffen sein, der sich dies wünschte. Zudem erhielt ich erst eine Woche nach Lieferung eine Information und auch nur, weil ich mich erkundigte, wo mein Paket geblieben ist. Das Paket bzw. der Wert wurde mir nicht ersetzt. Der Absender war so nett, noch einmal nachzuliefern, aber auch nur, wenn ich erneut zahlte, obwohl die Schuld ja nicht bei mir lag (bei ihm natürlich auch nicht). Aber da mein Neffe bereits gestorben war, ging dieses wieder zurück. Wir wussten, dass er womöglich nicht mehr lange leben würde – dennoch, wenn DPD das Paket am vereinbarten Ort abgelegt hätte, hätte mein Neffe sein Einhorn noch erhalten. Ich habe auch Nachbarn befragt, die sich zu diesem Zeitpunkt im Haus befanden, niemand hatte einen Zusteller von DPD gesehen. Bis heute (3.8.18), nach fast zwei Monaten, ist das Paket nicht aufgetaucht. Immer wieder höre ich davon, dass die Pakete bei DPD einfach irgendwo in Büschen o.ä. abgelegt werden oder sich der Zusteller selbst daran bereichert, finde ich sehr schlimm. Ich kenne den Namen des Zustellers, aber DPD will nichts unternehmen, sie könnten ihn ja wenigstens mal befragen. Ich verabscheue diesen Paketservice, ich habe tagelang Auseinandersetzungen mit verschiedenen Mitarbeitern in dieser Sache gehabt. Sie fühlen sich nicht verantwortlich. Das wollte ich einfach mal loswerden. – Und: Falls jemand in Berlin-Schöneberg - Nähe Barbarossaplatz – wohnen sollte und ein Paket findet mit dem Absender: A. Karthaus, kann es ruhig an sich nehmen und es an ein Kind weitergeben oder selbst behalten. Darin befindet sich ein wunderschönes, aus Holz geschnitztes Einhorn. | Einhorn am 03.08.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Solche Fälle kommen auch bei anderen Paketdiensten regelmäßig vor. Leider gibt Paketzusteller, die Pakete entweder gar nicht abstellen oder nicht am vereinbarten Abstellort (z.B. einfach vor der Haustür, wo die Pakete dann gestohlen werden).

Hoffentlich haben Sie die Abstellgenehmigung bei DPD zwischenzeitlich widerrufen. Mustertext hier: Musterbrief Abstellgenehmigung kündigen

Dass DPD in diesem tragischen Fall stur bleibt, obwohl die Indizien für ein nicht abgestelltes Paket sprechen, zeigt die Unverfrorenheit von Paketdiensten. Der Kundenservice handelt im Interesse von DPD und nicht im Interesse des geschädigten Kunden.

Wenn Sie Lust haben, gegen DPD mit härteren Mitteln vorzugehen, könnten Sie versuchen, sich auf Paragraf 435 HGB zu berufen. Demnach haften Paketdienste bei vorsätzlichem oder leichtfertigem Handeln. Und das liegt bei einem nicht abgestellten Paket wohl vor.

Allerdings ist fraglich, ob Sie das Nichtabstellen ausreichend gut beweisen können. Die Aussagen von Nachbarn sind hilfreich. Wenn Sie außerdem Beweise haben, dass Sie zum angeblichen Zustellzeitpunkt zu Hause waren, und kurz danach die Wohnung verlassen mussten (z.B. wegen eines Termins), wäre es noch besser. Bevor Sie eine gerichtliche Auseinandersetzung mit DPD anstreben, lassen Sie sich am besten von einem Anwalt beraten oder von einer Verbraucherzentrale, um Erfolgswahrscheinlichkeit und Kostenrisiko abzuwägen.

Oder Sie wählen einen unkonventionellen Weg und melden den Vorfall der BILD-Zeitung unter https://www.bild.de/news/bild-kaempft/bild-kaempft-fuer-sie/bild-kaempft-43942532.bild.html

• Automatische Erstanalyse (Roboter): Das Paket wurde am 27.06.2018 ohne Unterschrift des Empfängers an einem vereinbarten Ort abgestellt. Das darf DPD nur tun, wenn der Empfänger eine sog. Abstellerlaubnis erteilt hat. Falls keine Abstellgenehmigung vorliegt, wäre DPD zum Schadenersatz verpflichtet. Lesen Sie bitte unseren ausführlichen Ratgeber zum Thema Abstellerlaubnis.

DPD | 01146819202055

Liebes Team von PaketDa.de, am 02.07.18 sollte das oben genannte Paket um 14:44 Uhr an dem vereinbarten Ablageort zugestellt worden sein. Zum Einen war ich um 14:44 Uhr zu Hause und es hat niemand geklingelt. Ich hatte auch keinen Benachrichtigungszettel im Briefkasten. Zum anderen habe ich gegen 14:55 Uhr das Haus verlassen und es stand kein Paket am Haus. Wir haben eine ASG von 2015, die besagt, dass DPD Pakete unter unser Carport stellen kann, damals hatten wir allerdings noch keinen Zaun am Carport. Sollte der Zusteller das Paket an den in der ASG vereinbarten Ort abgestellt haben, müsste er es über den 1,70m hohen Zaun geworden haben?! Ich habe mehrfach den kostenpflichtigen Kundenservice angerufen, beim ersten Anruf wollten Sie den Zusteller nochmal befragen, davon wollte man später nichts mehr wissen und verwies mich an den Absender, der solle einen Nachforschungsantrag stellen. Dies habe ich auch gemacht, das Ergebnis: Das Paket wurde gemäß ASG an dem gewünschten Ort abgelegt. Die Haftung trägt der Empfänger. Es scheint niemanden zu interessieren, dass der Zusteller das Paket einfach vor das Tor gestellt hat?! Selbst dann wäre es aber in unserer Straße innerhalb von 10 Minuten nicht gestohlen worden! Die Abstellgenehmigung habe ich per Mail an asg@dpd.de bereits vor einer Woche widerrufen (es kam allerdings noch keine Antwort). Was kann ich noch tun? Der Absender schickt das Paket aus Kulanz nochmal. Gilt der Widerruf der Abstellgenehmigung auch ohne Bestätigung durch DPD? Falls das Paket beim nächsten Zustellversuch wieder spurlos verschwindet und es rechtlich hart auf hart kommen würde? Vielen Dank für Eure Antwort | Max F. am 11.07.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Wir haben die Lage hier zusammengefasst: Abgestelltes Paket ist verschwunden. Was nun?

Sie müssen bei DPD unbedingt darauf drängen, dass Sie eine Bestätigung für die Kündigung der Abstellerlaubnis erhalten.

Wenn es hart auf hart kommt, müssen Sie als Kunde beweisen, dass DPD ein Paket entweder gar nicht abgestellt hat oder falsch abgestellt hat.

DPD

Hallo. Ich habe ein Paket geschickt, das leider beschädigt angekommen ist. Das Paket wurde abgestellt, obwohl es keine Abstellgenehmigung gegeben wurde. Jetzt sagt der Versandunternehmen, dass die Haftung aufgrund der unzureichenden Verpackung so wie so abgelehnt wird. Meine Meinung nach ist der Versandunternehmen doch verantwortlich, weil das Paket ohne Abstellgenehmigung abgestellt wurde. Danke für die Hilfe. | Anonym am 19.01.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Puh, das ist ein schwieriger Fall. Einerseits haben Sie Recht: ohne Genehmigung hätte das Paket nicht abgestellt werden dürfen. Aber das Abstellen des Pakets hat ja (wahrscheinlich) den Schaden nicht verursacht.

Andererseits kann man argumentieren, dass der Empfänger durch das unerlaubte Abstellen keine Chance hatte, den Schaden direkt beim DPD-Boten zu reklamieren. Wäre das Paket persönlich übergeben worden, hätte der DPD-Bote den Schaden direkt vor Ort dokumentieren können.

Paketdienste sagen oft, dass die Verpackung unzureichend war. Dann brauchen sie nämlich keinen Schadenersatz zu bezahlen.

Ein Indiz für eine schlechte Verpackung ist ein unbeschädigter Versandkarton. Wenn der Karton von außen gut aussieht, aber die Ware im Inneren beschädigt ist, dann war die Polsterung des Pakets zu schlecht. Wenn der Karton hingegen von außen eingedrückt ist, dann gab es vielleicht eine zu große Druckeinwirkung auf das Paket, die DPD zu verschulden hat. Aber als Kunde kann man soetwas fast nicht beweisen.

Der Fall lässt sich per Fernberatung nicht lösen, weil er zu kompliziert ist. Wenden Sie sich am besten an einen Rechtsanwalt oder an eine Verbraucherzentrale: Standorte von Verbraucherzentralen

DPD

Ich habe ohne Erteilung einer Abstellerlaubnis einen Zettel an der Haustür vom DPD-Fahrer gefunden mit dem Vermerk ‚HINTER HAUS‘. Dort lag allerdings nichts. Die Sendungsverfolgung kennt die Paketnummer nicht. Laut Absender würde dann Paket bei mir abgeliefert. Allerdings wurde nicht mit meinem richtigen Namen unterschrieben. Ich habe dem Verkäufer die Situation erklärt und er wollte sich darum kümmern. Wie lange hat DPD nun Zeit das Paket zu finden bis es zu einer Erstattung kommt? | René am 17.01.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Wenn Sie als Privatperson das Paket bei einem Onlineshop (Firma) bestellt haben, dann brauchen Sie auf die Klärung durch DPD nicht zu warten. Denn der Verkäufer trägt in diesem Fall das komplette Transportrisiko bis zu Ihnen. Wenn klar ist, dass keine Abstellgenehmigung vorliegt und dass sogar falsch unterschrieben wurde, haben Sie Anspruch auf Ersatzlieferung oder Geld zurück. Und zwar sofort. Sie brauchen nicht abwarten, bis der Verkäufer die Sache mit DPD geklärt hat. Das kann sich nämlich Wochen hinziehen.

Eine Woche könnten Sie dem Verkäufer aus gutem Willen ja Zeit geben - aber lassen Sie sich nicht ewig hinhalten.

Dass der Verkäufer das komplette Transportrisiko trägt und es gegenüber Ihnen als Privatkunden nicht auf DPD abwälzen kann, ergibt sich aus der hier dargestellten Rechtslage: http://blog-it-recht.de/2013/11/08/wer-traegt-das-transportrisiko-die-entscheidung-des-bgh-zu-versandrisiko-und-gefahruebergangsklauseln-allgemeinen-geschaeftsbedingungen/

Falls der Verkäufer das nicht einsieht, wenden Sie sich an eine Verbraucherzentrale zwecks rechtlicher Unterstützung.

DPD

Mir wurde vor ein paar Tagen angeblich ein Paket geliefert und am vereinbarten Ablageort abgestellt. Das Paket lässt sich nirgends auffinden und eine Abstellgenehmigung habe ich auch nie erteilt. DPD hat mir mitgeteilt, dass eine ASG von meiner Mutter vor 2 Jahren erteilt wurde. Das Pakte war allerdings nicht an sie, sondern an mich Adressiert. DPD meint, dass die ASG für die Adresse generell gültig ist. Meine Frage ist nun, ob es stimmt, dass die Genehmigung auch für mich zählt, obwohl ich diese nicht erteilt habe. Vielen Dank | Anonym am 27.11.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Diese spezielle Frage können wir nicht beantworten. Lassen Sie sich von DPD eine Kopie der Abstellgenehmigung geben. Man muss auf den genauen Wortlaut schauen, ob dort evtl. von einer Abstellgenehmigung für den gesamten Haushalt die Rede ist. Und ob Ihre Mutter evtl. nur den Nachnamen angegeben hat ohne Vornamen. Auch dann könnte DPD davon ausgehen, dass die ASG für den ganzen Haushalt gilt.

Verbindliche Rechtsberatung erhalten Sie z.B. bei einer Verbraucherzentrale vor Ort oder telefonisch. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Eine gute Anlaufstelle für eine erste rechtliche Einschätzung ist nach unserer Meinung auch das Portal frag-einen-anwalt.de Nutzen Sie dort die Suchfunktion. Häufig gibt es bereits Fragestellungen anderer Nutzer zu ähnlich gelagerten Fällen.

DPD | LM629315285CN%2809446035446612%29

Am 05.10.2017 steht im Internet seite von DPD das Paket war zugestellt, aber er ist nicht da . Was soll ich tun ? Das nicht die erste Päckchen ist weg. Am 25.08.2017 war auch ein Paket die Nummer lautet LM526379289CN wie steht im Inet zugestellt, aber auch ist weg..... Steht die schon Frage wo sind die zwei..... ??????? | Anonym am 23.10.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Haben Sie DPD eine Abstellerlaubnis erteilt? Im Tracking steht, DPD hat das Paket mit Ihrer Erlaubnis an einem vereinbarten Ort abgestellt. Zum Beispiel in der Garage, auf der Terrasse oder an einem anderen Ort, den Sie angegeben haben.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie DPD eine Abstellerlaubnis erteilt haben, fordern Sie DPD auf, Ihnen eine Kopie der Abstellerlaubnis zu schicken. DPD darf nur Pakete abstellen, wenn Sie einverstanden sind.

Schicken Sie DPD vorsichtshalber einen Brief und verbieten das Abstellen von Paketen. Musterbrief hier: Musterbrief Abstellgenehmigung kündigen

Lesen Sie außerdem unseren Ratgeber zum Thema Abstellgenehmigung unter: Abgestelltes Paket ist verschwunden. Was nun?

DPD

Hallo, da wir keine Klingeln am Tor haben, die Tür von diesem nie zugeshlossen ist, wollte ich auf Nummer sicher gehen. Ich schrieb als Ablageort, folgende Nachricht: “neben dem xxxImbiss in den Hof gehen, an der ersten Tür ganz oben klingeln.“ Da steht auch der Empfänger Name. Über den LiveTracker sah ich das der Fahrer in der Nähe war, aber nicht in unserer Str. Plötzlich stand dann dort. Am gewünschten Ort abgelegt. Nur an welchen Ort. Es ist kein Päckchen zu finden. Geklingelt hat auch niemand. Bei den Nachbarn kam auch nichts an. Bei DPD angerufen. Sie starten eine Fahrerbefragung und müssen angeblich innerhalb von 48 Std zurückrufen. Habe sie nicht. Also nochmal angerufen. Kein Ergebnis. Das Päckchen wäre noch nicht gefunden. Sie befragen nochmal. Nach fünf Tagen immer noch nichts. Absender ist informiert. Frage mich nur, ob ich im Unrecht bin wegen meines gewünschten Ablageort, der ja keiner war. | Pusteblume am 14.10.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Solche Fälle sind extrem schwierig zu lösen. Unserer Erfahrung nach wird DPD behaupten, das Paket wurde ordnungsgemäß abgelegt. Damit wäre DPD nicht haftbar.

Als Kunde muss man das Gegenteil beweisen können. Also, dass das Paket nicht am vereinbarten Ort abgelegt wurde. Obwohl Sie ja eigentlich gar nicht wollten, dass das Paket abgelegt wird, sondern Sie wollten dem Zusteller nur einen Hinweis schreiben, wo er klingeln soll.

Das könnte Sie vielleicht retten. Wenn kein Ablageort spezifiziert wurde, durfte DPD das Paket auch nicht irgendwo anders ablegen. Der vom Kunden gewünschte Ort muss eingehalten werden.

Das DPD-Livetracking zeigt übrigens nicht den genauen Standort des Zustellers an. Dadurch erklärt sich vermutlich, warum der Zusteller eine Straße weiter angezeigt wurde.

Bitte machen Sie ein Gedächtnisprotokoll von den Geschehnissen, weil die Erinnerung mit der Zeit ja verblasst. Und die Auseinandersetzung mit DPD kann sich lange hinziehen.

Bitte lesen Sie unseren Ratgeber zu diesem Thema unter Abgestelltes Paket ist verschwunden. Was nun?

Kommunizieren Sie mit DPD nur noch schriftlich, weil telefonische Zusagen nicht beweisbar sind.

Holen Sie sich ggf. rechtliche Unterstützung von einer Verbraucherzentrale vor Ort oder telefonisch. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Lassen Sie sich von DPD nicht zermürben oder endlos hinhalten. Bleiben Sie hartnäckig. Lesen Sie auch: Richtig reklamieren bei Paketdiensten

DPD | 01936812211155

Ist es normal, dass man keine Möglichkeit hat wenn man eine Abstellgenemigung erteilt hat? Laut DPD soll mein Paket am Dienstag geliefert worden sein und auch abgestellt. Ich war den ganzen Tag zu Hause und nichts ist passiert. DPD ist ja so nett und schickt eine Email wenn Paket geliefert ist. Zu dem genannten Zeitpunk habe ich rein zufällig von UPS etwas bekommen nur DPD war nicht zu sehen. Und da ich eine Abstellgenemigung erteilt hatte habe ich jetzt die Arschkarte??? Na gut es gibt noch das Video von der Grundstücksüberwachung auf dem auch kein DPD Fahrer zu sehen ist. Da DPD nicht gerade freundlich ist mit der zusammenarbeit werde ich eine Strafanzeige stellen. | Thomas Weyers am 28.09.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Zum Glück haben Sie Videoüberwachung! Da kann man wirklich drei Kreuze machen. Sonst wäre es schwierig zu beweisen, dass DPD das Paket nicht wie behauptet abgestellt hat. Machen Sie auch einen Ausdruck der UPS-Sendungsverfolgung. Das ist ebenfalls ein idealer Beweis, dass Sie zum fraglichen Zeitpunkt zu Hause waren.

Mit einem solch gut vorbereiteten Kunden wie Ihnen hat DPD bestimmt nicht gerechnet. Denn eine Abstellgenehmigung ist allzu häufig ein Freifahrtsschein für Paketdienste, wenn Pakete abhanden kommen. Die Beweispflicht für ein Verschulden des Paketdienstes liegt wie gesagt beim Kunden, sofern ein abgestelltes Paket abhanden kommt.

Aber bei Ihnen legt sich DPD mit dem Falschen an.... was sehr zu begrüßen ist. Anzeige ist das richtige Mittel. Und / oder erwägen Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid, um Schadenersatz von DPD einzufordern. Dazu müssen Sie DPD zunächst unter Vorlage der Beweisstücke auffordern, Schadenersatz zu leisten (am besten per Einschreiben). Wenn DPD innerhalb einer angemessenen Zahlungsfrist nicht zahlt, können Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken und gegen DPD vollstrecken lassen.

Sofern Sie sich einen Anwalt für den Mahnbescheid nehmen, muss DPD dessen Kosten höchstwahrscheinlich übernehmen. Das gilt für den Fall, dass DPD den Mahnbescheid widerspruchslos anerkennt oder dass DPD Widerspruch einlegt aber im anschließenden Gerichtsverfahren unterliegt.

DPD | 01366811329922

DPD hat eine allgemeine Abstellerlaubnis von uns. Da ich was hochwertiges erwartet habe, habe ich am Zustelltag eine alternative Zustelladresse auf meiner Arbeit angegeben (auf der Seite DPD.de) zustellort wurde geändert. Paket kam nie an. DPD sagt, Zustellung wäre zuhause mit Abstellung erfolgt. Wollen nicht haften. Was nun? | Anonym am 14.09.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Oha, das ist ja ein starkes Stück. Sie haben nach der Online-Adressänderung sicherlich eine Bestätigung von DPD per E-Mail erhalten, oder? Nach gesundem Menschenverstand müsste DPD das Paket dann auch tatsächlich an die neue Anschrift liefern und wäre für Fehler haftbar.

Aber Paketdienste sind generell einfallsreich, wenn es darum geht, gegen Schadenersatzansprüche zu argumentieren.

Allerdings ist es schon merkwürdig, wenn ausgerechnet dieses wertvolle Paket nicht am vereinbarten Abstellort auffindbar war - in Verbindung mit Missachtung der Adressänderung. Man könnte gezielten Diebstahl vermuten.

Wenn DPD partout nicht zahlen will, müssen Sie vermutlich auf Schadenersatz klagen. Erster Schritt dazu wäre die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheids. Am besten zusammen mit einem Rechtsanwalt, der auf Transportrecht spezialisiert ist.

Oder Sie gehen zunächst zu einer Verbraucherzentrale. Die dürfen auch Rechtsberatung durchführen und sind vermutlich günstiger - aber nicht unbedingt auf Transportrecht spezialisiert: Standorte von Verbraucherzentralen

Machen Sie sich einen Ausdruck von folgender DPD-Sendungsverfolgung: http://extranet.dpd.de/cgi-bin/delistrack?typ=2&lang=de&pknr=01366811329922

Dort ist nochmal explizit vermerkt, dass die Lieferanschrift geändert wurde. Außerdem wurde die Zustellung als sog. "manuelle Nacherfassung" registriert. Der Zusteller hat die Paketabstellung also nicht im Handscanner eingebucht. Vermutlich ging das auch gar nicht, weil das Paket ja umverfügt wurde und nicht hätte abgestellt werden sollen.

Nach unserer Einschätzung ist es wahrscheinlich so, dass der Zusteller die Adressänderung mehrfach bewusst umgangen hat, also die Signale im Handscanner ignoriert hat. Aber das ist nur eine Mutmaßung. Wir wissen nicht verbindlich, wie die Arbeitsschritte bei DPD bei Adressänderungen sind. Wenn Sie es zu einem Gerichtsverfahren kommen lassen, müsste DPD das sicherlich darlegen. Und wenn dabei herauskommt, dass der DPD-Zusteller vorsätzlich gehandelt hat, würden sämtliche Haftungsgrenzen wegfallen gemäß Paragraf 435 HGB.

DPD | 01465034548966

Paket wurde heute, 26.07.2017, lt. Sendungsverfolgung zugestellt 09:48 Uhr (hinterlegt am vereinbarten Platz). Es wurde kein Paket hinterlegt, eine Benachrichtigung liegt auch nicht vor. DPD behauptet nach Rücksprache mit dem Fahrer, dass das Paket hinterlegt wurde. Nach der E-Mail "Paket hinterlegt" wurde per Überwachungskamera kein Paket entdeckt. Was können wir hier tun? | Silvia am 26.07.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Sehr gut, dass Sie eine Überwachungskamera haben. Ist diese Kamera auf den von Ihnen gewünschten Abstellort gerichtet? Dann haben Sie den idealen Beweis für das Fehlverhalten von DPD.

Ohne Überwachungskamera wären Sie in einer sehr schlechten Position. Denn DPD kann bei einem sog. Abstell-Okay einfach behaupten, dass das Paket hinterlegt wurde. Der Kunde muss den Gegenbeweis erbringen, was in der Praxis nur selten gelingt. Also nochmals Glückwunsch zur Überwachungskamera.

Konfrontieren Sie DPD damit, dass die Kamera keinen DPD-Zusteller aufgezeichnet hat, der das Paket angeblich am 26.07. um 9:48 Uhr am vereinbarten Ort abgestellt hat. Danach bleibt zu hoffen, dass DPD nicht weiter drumherumredet und sein Fehlverhalten einsieht.

Womöglich hat der Zusteller das Paket sogar absichtlich nicht abgestellt. Oft argumentieren Paketdienste damit, dass ein Paket abgestellt wurde aber anschließend von einem Fremden geklaut worden sei. Das ist in Ihrem Fall wohl auszuschließen. Falls DPD Probleme macht, ziehen Sie ggf. eine Anzeige bei der Polizei in Erwägung.

DPD | 01595121032340

Warum wurde diese Lieferung vor der Eingangstür abgestellt ? | P.Fauth am 23.06.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Vorab der Hinweis, dass Paketda.de nicht der offizielle Kundenservice von DPD ist sondern ein allgemeines Verbraucherportal.

Laut DPD wurde das Paket aufgrund einer generellen Abstellvollmacht ohne Empfängerunterschrift abgestellt. Dazu gibt es zwei Dinge zu sagen:

1) Wenn Sie eine Abstellgenehmigung erteilt haben, darf DPD das Paket nur am dort vereinbarten Ort abstellen. Sie haben vermutlich keine Erlaubnis zum Abstellen vor der Haustür erteilt. Dann hätte der Fahrer falsch gehandelt.

2) Wenn Sie DPD gar keine Abstellgenehmigung erteilt haben, hätte das Paket gegen Unterschrift zugestellt werden dürfen.

Wir empfehlen Ihnen, eine ggf. vorhandene Abstellgenehmigung bei DPD zu widerrufen. Denn sollte ein abgestelltes Paket verloren gehen bzw. geklaut werden, kann DPD sich aus der Haftung herausreden. Der Fahrer könnte behaupten, er habe das Paket nicht vor der Haustür abgestellt sondern am vereinbarten Ort. Als Kunde können Sie kaum das Gegenteil beweisen, es sei denn, Sie haben Videoüberwachung.

Ein Musterschreiben für die Kündigung der Abstellgenehmigung finden Sie hier: Musterbrief Abstellgenehmigung kündigen

Wenn Sie direkt den DPD-Kundenservice kontaktieren möchten, finden Sie hier die Kontaktdaten: DPD Kontaktdaten

DPD | 01668131192174

Folgendes Abstell-Ok wurde gegeben: Falls keiner zuhause ist, bitte das Paket im 2. Stock, links hinter der weißen tür, vor der Haustür von Rohde abstellen. Nun waren aber meine Freundin und meine Tochter (sowie unser Hund, der immer bellt wenn jemand sich dem Flur nähert) zu Hause. Meine Freundin war darüber informiert dass ein Paket kommt, und wir haben beide den Lieferstatus über das Online Tracking von DPD verfolgt. 14:45 soll dann laut Online Tracking das Paket am vereinbarten Ort abgestellt worden sein. Meine Freundin hat sofort nachgeschaut - es war nichts da. Sie hatte zu dem Zeitpunkt auf unserer couch gesessen - zwei Meter entfernt von der Wohnungstür - man hört falls da jemand kommt, da wir einen separierten flur im Treppenhaus haben, und eine schwere Brandschutztür geöffnet werden muss, um zur Haustür zu gelangen - da bellt auch immer der Hund. Es hatte keiner geklingelt, obwohl es ja so in der Abstellerlaubnis stand, dass es nur abgestellt werden soll, sofern niemand zu Hause ist. Ich war um 16:00 zu Hause und habe die halbe nachbarschaft abgesucht - nirgendwo ein Paket zu sehen. Ich habe alle Nachbarn in unserem Treppenaufgang befragt - niemand hat am 09.03.17 einen Boten von DPD hereingelassen. Die Tür zum Treppenhaus ist immer zu (schließt von selbst), und man kommt nur mit einem elektronischen Schlüsselchip herein - oder man wird hereingelassen. Ganz davon abgesehen war um 14:45 definitiv kein Paket am vereinbarten Abstellort abgelegt , da meine Freundin ja sofort nachgeschaut hat und die ganze Zeit zu Hause war. Geklingelt wurde auch nicht, und der Hund hat auch keine anzeichen für Besuch gegeben. Ich habe bereits mehrmals DPD angerufen und nach einer Aufklärung verlangt - bisher ohne Erfolg... Nun fehlt Lieferung mit einem Kaufpreis von 544€. DPD hat die Vereinbarung eindeutig nicht erfüllt. Es wurde nicht geprüft ob jemand zu Hause war, und am vereinbarten ablageort war kein Paket - es wurde sofort nachgeschaut, da online mitverfolgt. Fakt ist, um 14:45 wurde definitiv nicht bei uns geliefert. Wie bekomme ich mein Paket/Geld zurück? Verbraucherschutz ist bereits informiert. | M. Rohde am 12.03.2017 |

• Mads Rohde antwortet: außerdem... das ist doch ein Widerspruch in sich. Am 09.03. wird behauptet das Paket sei wie vereinbart abgestellt. Nichts mehr zu machen... tut uns leid, Emfänger haftet... bla bla bla, den rest der Story kennt ihr ja. Dann plötzlich wie eben beschrieben: 14.03. - Das Paket wurde wie erwünscht am vereinbarten Ort abgestellt" Was soll das? Ich bin doch nicht blöd. Wollt ihr damit sagen ich wurde die ganze zeit angelogen, plötzlich taucht das paket wieder angeblich vor meiner tür auf?

• Mads Rohde antwortet: Folgende Entwicklung.
nach ewigem hin und her mit diversen adressen der DPD, bat mich gestern, am 14.03.17 das Depot 120 um 10:30 per E-Mail dass sich der Händler bei Ihnen melden sollte, zwecks weiterer klärung. Diesem habe ich die mail weitergeleitet, und er hat sich auch sofort mit dem Depot in Verbinfung gesetzt. Diese haben dann von Ihm die Rechnung haben wollen, und er habe Ihnen diese zugeschickt. Dies teilte mir der Händler um 12:39. Dann die große Überraschung, angeblich wurde das Paket wieder "wie erwünscht" am vereinbarten Ablageort zugestellt - diesmal um 13:07. Also 20 min nachdem das Paket noch verschollen war, und der Händler mit dem Depot im Kontakt war, soll das Paket plötzlich vor meiner Haustür abgelegt worden sein. Wieder eine dreiste Lüge! Diesmal war nicht nur meine Freundin zu dem Zeitpunkt zu Hause, sondern auch ich, meine Tochter, sowie unser Hund der immer bellt wenn jemand auf unserem Flur ist. natürlich das einzige was nicht da war, das Paket! Ich habe jetzt natürlich durchschaut wie sich DPD aus der sache retten will. so lange ich die Abstellgenehmigung nicht gekündigt habe, können die natürlich jederzeit einfach behaupten es wieder abgestellt zu haben, um somit aus dem schneider zu sein. Ich habe natürlich heute sofort gekündigt. Beginnt jetzt wieder alles von vorn oder was soll das hier? Wieder waren wir zu Hause (beide!) Wieder kein klingeln, wieder kein Paket. Langsam reichts mir! Absolute Frechheit. Übrigens, der Telefonservice ist absolut unfähig, und versucht mit irgendwelchen auswendig gelernten Sätzen immer wieder dass man gegen die Wand läuft, meldet sich nie zurück, und behauptet immer wieder der Fall sei zu 100% geklärt, wobei der letzte stand des Gesprächs war, dass sie mit dem Boten Kontakt aufnehmen wollten, und mich dann sofort kontaktieren. Wo ist da etwas zu 100% geklärt? Ich will erstattung, oder das Paket selbst abholen. Meine Abstellgenehmigung ist gekündigt. Verbraucherschutz ist ebenfalls informiert. Nächster schritt Polizei und Anwalt.




• mads rohde antwortet: vielen dank an paketda! zum ersten mal bekomme ich das Gefühl dass mir jemand zuhört! Ein Gedächtnisprotokoll habe ich bereits am 09.03.17 erstellt und an mich selbst per mail geschickt - zwecks datum. Die weiteren schritte die sie mir empfohlen haben werde ich befolgen, danke dafür schonmal! Mit DPD stehe ich zudem schriftlich über facebook in kontakt, dort habe ich das selbe mehrfach geschildert. Über das kontaktformular auf der DPD homepage habe ich seit freitag keine antwort. Dem Telefonservice habe ich nun auch meine emailadresse mitgeteilt, dass sie sich in zukunft - sofern sie es denn tun - schriftlich bei mir melden. vielen dank schonmal!

• Paketda-Redaktion antwortet: Es ist sehr gut, dass sie sofort eine Liste mit Zeugen erstellen. Machen Sie außerdem ein Gedächtnisprotokoll von dem Verlauf der Situation. Oder drucken Sie einfach Ihren Text aus, den Sie hier bei Paketda eingegeben haben - das ist ja eine gute Zusammenfassung.

Die Beweislage ist nach unserer Ansicht sehr gut, so dass man wohl davon ausgehen kann, dass DPD definitiv nicht bei Ihnen war.

Reklamieren Sie beim DPD-Depot Hamburg unter Service@depot120.dpd.de und bei der DPD-Zentrale, damit der Zusteller möglichst schnell befragt wird. Je mehr Zeit vergeht, desto schlechter. Kontaktdaten DPD: http://www.paketda.de/paketdienste-kontakt.php#dpd-hotline

Wenn DPD Ihnen einen Rückruf verspricht, geben Sie maximal 24 Stunden Zeit. Wenn Sie den Eindruck haben, dass DPD die Aufklärung mehrere Tage hinauszögern will, erstatten Sie ggf. Anzeige bei der Polizei wegen Diebstahls o.ä.

Reklamieren Sie den Sendungsverlust am besten auch schriftlich bei DPD (Fax oder Einwurfeinschreiben), damit DPD später nicht behaupten kann, es sei gar keine Beschwerde eingegangen.

Informieren Sie den Absender. Er kann den Ablieferbeleg bei DPD anfordern bzw. herunterladen. Aus dem Ablieferbeleg ist i.d.R. auch ersichtlich, welcher Zusteller die Tour gefahren hat. Das kann für die Polizei wichtig sein.

• Anonym antwortet: Das ist mir bewusst, nur wurde sofort nachgeschaut, und es ist niemand hier gewesen. Ich erstelle gerade eine Unterschriftensammlung die bestätigt, dass auch kein Nachbar zu diesem Zeitpunkt einen Boten von DPD hereingelassen hat. Denn wenn er nicht im Haus war, wie kann dann das Paket zum angegebenen Zeitpunkt am vereinbarten Ablageort gewesen sein? Außerdem haette meine Freundin es bemerkt wenn jemand vor unserer Tür gewesen wäre.

• Anonym antwortet: Wenn Sie eine Abstellgenehmigung geben, kann sofort abgestellt werden ohne zu klingeln. Wenn das Paket nicht mehr am Ablageort liegt, tragen Sie durch die erteilte Abstellgenehmigung das Risiko. Bitte wenden Sie sich an den Versender, der kann bei DPD eine Nachforschung beauftragen.

DPD | 01675000059497

Beschwerde!!!Warum wurde mein Paket einfach vor die Haustür gelegt und nicht nach meiner Vollmacht in dem Hof auf dem Tisch abgestellt? | Böhner-Zipp am 07.12.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Soetwas darf natürlich nicht vorkommen; der Ablageort muss eingehalten werden. Wir bei Paketda sind nur ein allgemeines Verbraucherportal und nicht der DPD-Kundenservice. Bitte reklamieren Sie direkt bei DPD.

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, die Abstellgenehmigung für die Zukunft zu widerrufen (sofern Sie eine dauerhafte Abstellgenehmigung erteilt haben). Es ist sehr wichtig, dem Zusteller bei einer Ablagegenehmigung zu vertrauen.

Wäre Ihr Paket vor der Haustür gestohlen worden, hätte sich DPD damit herausreden können, dass das Paket nicht vor der Haustür lag sondern im Hof auf dem Tisch. Und Sie als Kunde hätten kaum das Gegenteil beweisen können. Deshalb sind Abstellgenehmigungen gefährlich, wenn man an einen unzuverlässigen Zusteller gerät. Kontaktdaten von DPD siehe hier: http://www.paketda.de/paketdienste-kontakt.php#dpd-hotline

DPD | 01035001935232

Die Sendung / Paket ist nicht ausgeliefert worden, aber als ausgeliefert in der Sendeverfolgung registriert. Wir waren zum angeblichen Lieferzeitpunkt zu hause. Bei Nachfrage durch den Absender verweist der Paketdienst auf eine Abstellgenehmigung, die zu einem früheren Zeitpunkt erteilt wurde. Die Abstellgenehmigung wurde jedoch von einem anderen Familiemitglied erteilt und gilt für dessen Firma. D.h. die Adressen sind identisch, aber nicht der Empfänger. Der Absender meint, dass der Fall für ihn jetzt erledigt sei und der Empfänger selbst - also ich - müsse sich jetzt mit dem Paketdienst auseinandersetzen. Ist das korrekt? Welche Möglichkeiten habe ich jetzt? | Arne Müller am 05.10.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Schwieriger Fall... wir können (und dürfen) das rechtlich nicht einschätzen. Fordern Sie von DPD eine Kopie der Abstellgenehmigung an. Grundsätzlich haben Sie gute Karten, wenn die Abstellgenehmigung nicht auf Ihren Namen lautet. Ob sich der Absender aus der Haftung herausreden kann, ist fraglich. Siehe gesetzliche Regelung hier: https://www.it-recht-kanzlei.de/transportschaden-versandhandel.html#abschnitt_5

Wenn Sie als Verbraucher bei einem gewerblichen Händler bestellt haben, schützt Sie das Verbraucherrecht sehr stark. Dem Händler sind i.d.R. die Fehler des Paketdienstes anzulasten. Für eine genaue Auskunft fragen Sie am besten die Verbraucherzentrale (z.B. unter www.paket-ärger.de)

Sie sollten in jedem Fall beim Verkäufer und bei DPD den Verlust des Pakets reklamieren. Und zwar nicht telefonisch sondern per Fax oder Einschreiben, so dass Sie einen Nachweis haben.

Dass Sie zum angeblichen Lieferzeitpunkt zu Hause waren, ist auch ein wichtiges Indiz. Machen Sie ein Gedächtnisprotokoll von diesem Tag. Wer war alles zum fraglichen Zeitpunkt zu Hause? Haben Nachbarn ggf. ein DPD-Fahrzeug gesehen? Lesen Sie unsere Ratgeber unter http://www.paketda.de/recht/abstellerlaubnis.php und hier: http://www.paketda.de/recht/reklamieren-mahnen.php

DPD | 01585044895151

Ich habe mit DPD vereinbart, bis 13.00 Paket vor die Haustüre zu stellen, danach bitte klingeln. E-Mail kam um 15.40, dass das Paket vor meiner Haustüre liegt, also nicht geklingelt. Leider war dem nicht so und bei der Nachbarschaft wurde auch nichts abgegeben. Was tun? | Anonym am 19.07.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Das ist ein sehr ungünstiger Fall - aus Ihrer Sicht. Sie haben keinen Beweis dafür, dass Sie die Abstellgenehmigung mit der Bedingung des Klingelns vereinbart haben. Oder womöglich hat der Zusteller sogar geklingelt, aber Sie haben es nicht gehört. Es gibt sehr viele Argumente, mit denen DPD ein Verschulden von sich weisen kann.

Das wurde Paket nach dem Abstellen wohl geklaut. Es wurde auch nicht vor 13 Uhr abgestellt sondern laut Tracking um 15:26 Uhr.

Die Zeitspanne ist also relativ kurz. Das Paket muss binnen 14 Minuten geklaut worden sein. Fragen Sie Nachbarn, ob diese ggf. den DPD-Zusteller zum fraglichen Zeitpunkt (15.26 Uhr) oder Dritte, unbekannte Personen vor der Haustür gesehen haben.

Die Sache sieht wie gesagt nicht gut aus. Vermutlich bekommen Sie für das verlorene Paket keinen Schadenersatz. Lesen Sie auch unseren Ratgeber unter http://www.paketda.de/recht/abstellerlaubnis.php

Widerrufen Sie die Abstellgenehmigung bei DPD, damit sowas kein zweites Mal passiert. Musterbrief hier: http://www.paketda.de/paket-abstellerlaubnis.php#kuendigung-abstellerlaubnis

Kontaktdaten von DPD hier: http://www.paketda.de/paketdienste-kontakt.php#dpd-hotline

DPD | 01415030195381

Ich habe für mein Pferd Gamaschen bestellt diese sollten am 26.04.16 ankommen. An diesem Tag lag eine Benachrichtigung im Briefkasten das man mich nicht angetroffen hat. Was auch stimmte. Da ich morgens-mittags nicht zu Hause bin habe ich DPD eine Abstellgenehmigung erteilt die wie folgt lautete: Bitte das Paket von der Haustüre aus gesehen in die 2. letzte Garage von rechts stellen. Garage ist offen. Das ist der Original Text so steht es auch in meiner Auftragsbestätigung. Als ich dann heute 27.04.16 nach Hause kam. Schaute ich dann in meine Garage wo kein Paket zu finden war. Als ich dann die Haustüre aufschloss sah ich mein Paket neben der Eingangstür geöffnet und ohne Ware da liegen. Nach Befragung der einzelnen Bewohner im Haus erfuhr ich das das Paket nicht in die Garage gestellt wurde sondern davor. (direkt an einer Hauptstraße) es kann also jeder das Paket geöffnet haben und die Ware entnommen haben. Was kann ich in diesem Fall machen? | Natalie am 27.04.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Wenn der Zusteller den in der Ablagegenehmigung genannten Ort nicht eingehalten hat, haftet der Paketdienst für den Verlust. Man muss das Fehlverhalten allerdings beweisen können. Das ist üblicherweise schwierig, aber Sie scheinen in einer guten Position zu sein, weil Nachbarn das Paket ja gesehen haben.

Machen Sie zur Beweissicherung bitte gleich ein Gedächtnisprotokoll, wann Sie mit welchem Nachbar gesprochen haben und was diese gesehen haben. Die Nachbarn sind später ggf. wichtige Zeugen.

Allerdings sind Sie natürlich auch selbst Zeugin, weil Sie das Paket ja nicht in der Garage gefunden haben sondern neben der Eingangstür. DPD könnte argumentieren, dass ein Fremder das Paket aus der Garage genommen hat und es dann leer neben die Eingangstür stellte.

Zu klären ist, ob die Nachbarn das Paket im geöffneten oder ungeöffneten Zustand gesehen haben. Ideal wären Zeugen für beide Zustände.

Haben Sie am Tag der Paketlieferung noch eine weitere Benachrichtigungskarte von DPD erhalten, auf der der Zusteller ggf. den Ablageort benannt hat?

Hat der Zusteller die Abstellgenehmigung mitgenommen, auf der Sie den Ablageort beschrieben haben? Falls ja, fordern Sie von DPD eine Kopie dieser Abstellgenehmigung an. Vielleicht rückt DPD die Kopie nicht raus. Aber spätestens vor Gericht muss DPD das tun. Wenn DPD sagt, das Dokument mit Ihrer Abstellgenehmigung sei verloren gegangen, wäre das so, als wenn gar keine Genehmigung existiert. Dann wäre das Abstellen des Pakets erst recht unzulässig gewesen.

Die Indizien sprechen nach Einschätzung der Paketda-Redaktion zu Gunsten von Ihnen als Empfängerin. Aber machen Sie sich auf Gegenwehr bzw. Argumente von DPD gefasst, warum DPD für den Warendiebstahl nicht haftet. Alle Paketdienste winden sich bei Abstellgenehmigungen aus der Haftung - das ist leider ein bekanntes Phänomen.

Wichtig ist, dass Sie den Schaden bei DPD umgehend reklamieren. Schriftlich per Fax oder besser per Mail, so dass ein Nachweis existiert. Schadenformular siehe hier: http://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php#schadensformular

Informieren Sie auch den Absender. Denn Vertragspartner von DPD ist der Absender. Deshalb sollte auch der Absender bei DPD reklamieren, um die Schadenmeldefrist von 7 Tagen einzuhalten.

Machen Sie Beweisfotos vom geöffneten Paket und werfen das Paket bzw. den Karton nicht weg (Beweismittel).

Holen Sie sich notfalls Rat von einer Verbraucherzentrale in Ihrer Nähe. Oder wenn es hart auf hart kommt, von einem Rechtsanwalt. Zum Beispiel unter http://www.paketda.de/recht/anwalt-fragen.php

DPD | 01736481290464

Habe vor zwei Wochen ein Paket über DPD geliefert bekommen. Leider waren im Paket nicht die bestellten Sportschuhe für meinen Sohn sondern nur Füllmaterial. Der Lieferant beruft sich darauf die Ware versendet zu haben. DPD sagt: Da hier eine Abstellerlaubnis erteilt wurde, haften wir nicht. Was tun? Ist eine Abstellerlaubnis wirklich ein Freibrief? | Thorsten Hertkorn am 07.04.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Pakete werden bei DPD automatisch gewogen, wenn sie das erste Mal im Paketzentrum gescannt werden. Der Absender soll von DPD einen Auszug dieser Messdaten anfordern. Anhand des Gewichts kann man feststellen, ob das Paket mit Inhalt verschickt wurde oder nicht.

Bewahren Sie die Verpackung des Pakets unbedingt auf. Sind dort Spuren einer unbefugten Paketöffnung zu erkennen? Zum Beispiel nachgeklebtes Klebeband.

Schicken Sie dem Absender Fotos vom Füllmaterial des Pakets und fragen ihn, ob das in seinem Betrieb verwendet wird oder nicht. Wenn nicht, muss es jemand anderes hineingefüllt haben, was für eine unbefugte Öffnung des Pakets spricht.

Eine Abstellgenehmigung ist immer problematisch. DPD könnte sich darauf berufen, dass ein Passant an Ihrem Haus vorbeikam und den Paketinhalt geklaut hat, nachdem DPD das Paket abgestellt hatte. Dann haftet DPD nicht.

Sie müssen in Zusammenarbeit mit dem Paketabsender Beweise sammeln, die für eine Schuld von DPD sprechen. Der Absender soll versuchen, von DPD Videoaufzeichnungen des Pakets zu bekommen. Pakete werden in den Paketzentren nämlich i.d.R. automatisch fotografiert. So könnte man ggf. erkennen, mit welchem Klebeband das Paket verschlossen war und ob sich das Klebeband im Laufe des Transports verändert hat (z.B. wegen eines diebischen Mitarbeiters bei DPD).

Widerrufen Sie die Abstellgenehmigung gegenüber DPD, damit sie künftig von solchen Ereignissen verschont bleiben: http://www.paketda.de/paket-abstellerlaubnis.php#kuendigung-abstellerlaubnis

Nehmen Sie keine Pakete an, die ungewöhnlich leicht sind oder Anzeichen von Beschädigungen bzw. Nachverklebungen aufweisen.

Kommunizieren Sie mit DPD am besten schriftlich (ggf. Einschreiben), um entsprechende Nachweise zu haben.

DPD | 013650293308360

das paket , mit oben genannter nummer,ist beschädigt und ohne abstellvollmacht abgestellt worden.meine frage:wer ersetzt die fehlenden und die beschädigten Sachen? es wurde nie eine abstellvollmacht erteilt worden,da wir gute Nachbarn haben. | Anonym am 28.03.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Bitte informieren Sie den Absender, weil nur dieser das Vertragsverhältnis mit DPD hat und Schadenersatz geltend machen kann. Schadenanzeigen müssen bei DPD innerhalb von 7 Tagen eingehen. Handeln Sie bitte umgehend wie folgt:

Schicken Sie eine Schadenanzeige an DPD. Siehe hier: http://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php#schadensformular

Fordern Sie von DPD eine Kopie der angeblichen Abstellgenehmigung an.

Sofern DPD den Schaden nicht regulieren will, setzen Sie eine 14-Tage-Frist zur Zahlung. Nehmen Sie sich anschließend ggf. einen Anwalt oder lassen sich von der Verbraucherzentrale beraten.

Bewahren Sie die beschädigte Verpackung und den Inhalt auf. Nichts wegwerfen. Machen Sie Beweisfotos.

Der Absender soll den Einlieferbeleg aufbewahren sowie Nachweise über den Wert des Paketinhalts.

Widerrufen Sie gegenüber DPD vorsorglich die angebliche Abstellvollmacht. Siehe: http://www.paketda.de/paket-abstellerlaubnis.php#kuendigung-abstellerlaubnis

Wenn Sie eine Einschätzung von einem Anwalt benötigen, schauen Sie hier: http://www.paketda.de/recht/anwalt-fragen.php

DPD

Hallo, meine Fragen kurz gefasst: 1.) darf DPD (mit Abstellgenehmigung) das Paket einfach abstellen, obwohl ich zuhause war? Ohne überhaupt geklingelt zu haben? 2.) meine Abstellgenehmigung gilft für "Classic" und "Express"-Pakete. Angenommen Amazon hat mein Paket mit einem anderen Service verschickt, z. B. "Prio", gibts ja bei DHL, gibt es dann eine Chance das (angebliche) Abstellen für "nicht erlaubt" zu erklären? Jetzt die lange Form des ganzen: Am 14.03. habe ich bei Amazon eine Kaffeemaschine im Wert von 399€ bestellt. Diese wurde laut Sendungsverfolgung angeblich am 16.03. am vereinbarten Ort abgestellt, was natürlich nicht passiert ist. Folgende "Rahmenbedigungen": 1.) wir waren den ganzen Tag zu zweit, teilweise zu dritt, zuhause. 2.) ich war sowieso in "Wartestellung", da ich den DPD-Transporter per GPS-Tracking "verfolgt" habe. 3.) unsere Fenster gehen alle Richtung Straße, das heißt wir sehen den Transporter definitiv wenn er vorbei fährt / anhält. Wir hören es sogar wenn bei uns jemand anhält, ist eine relativ ruhige Straße. Wir haben ihn weder gehört noch gesehen. 4.) der Bote hat nicht geklingelt. Direkt nachdem ich in der Sendungsverfolgung gesehen habe, dass das Paket angeblich abgestellt wurde habe ich DPD kontaktiert. Diese wollten eine Fahrerbefragung durchführen und sich dann melden. In den folgenden Tagen habe ich noch 4x dort angerufen, jedesmal hat man mich vertröstet. Das Problem wurde angeblich weitergegeben und man meldet sich bei mir. Ist natürlich nicht passiert. Am 18.03. habe ich den Transporter zufällig bei uns vorbeifahren sehen. Diese Chance habe ich genutzt und habe den Boten verfolgt. Aufgrund seiner nicht vorhandenen Deutschkenntnisse konnte er mir nicht erklären, wo er das Paket abgestellt hat. Interessanterweise konnte er sich noch an folgendes erinnern, nachdem ich Ihm die Sendungsverfolgung auf dem Handy gezeigt habe: "ah, Amazon, Große". Zufall? Erinnert sich ein Bote zwei Tage nach der angeblichen Zustellung noch an jedes einzelne Paket, mit dem angeblich alles korrekt abgelaufen ist? Ich bezweifle es. Ich habe mich mit dem Boten auf 15 Uhr bzw. zum Ende seiner Tour verabredet. Er wollte vorbei kommen und mir zeigen, wo er das Paket abgestellt hat. Natürlich kam er nicht. Für mich ist die Sache eindeutig. Ich möchte es jetzt hier nicht aussprechen, aber ihr könnt euch ja denken, was für einen Verdacht ich habe. Ich habe natürlich schon mit Amazon Kontakt gehabt. Erst wurde mir ein paar mal gesagt, dass Amazon bei einer Abstellgenehmigung nicht haftet. Dann hatte ich Glück, einer der Sachbearbeiter hat mir eine Erstattung angeboten. Kurz danach kam wieder "wir haften nicht" Standard-Mail. Dann habe ich mein Glück nochmal versucht, die nächste Sachbearbeiterin hat mir wieder die Erstattung angeboten, allerdings mit der bitte zuvor eine eidesstattliche Versicherung darüber abzugeben, dass ich das Paket nicht erhalten habe. Diese habe ich selbstverständlich abgegeben. Heute, zwei Tage später, kam von Amazon wieder "wir haften nicht" und "bitte wenden Sie sich an DPD". Die aktuellste Aussage die ich von DPD habe (interessanterweise per Facebook-Chat): "Sollten Sie Ihr Paket nicht finden können, würde ich Sie bitten sich direkt an den Versender zu wenden, damit dieser eine Verlustmeldung bei seinem Ansprechpartner veranlassen kann. Vielen Dank und beste Grüße, Melanie" So, jetzt stehe ich vor einer Wand und komme nicht weiter. An wen muss ich mich denn letztendlich wirklich wenden? Keiner von beiden kommt mir entgegen und will helfen. Was kann ich noch tun? Langer Text, sorry. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Viele Grüße und Danke im Voraus Timo | Timo am 23.03.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Achja: Widerrufen Sie die bestehende Abstellgenehmigung, damit so ein Fall nicht wieder vorkommt. http://www.paketda.de/paket-abstellerlaubnis.php#kuendigung-abstellerlaubnis

• Paketda-Redaktion antwortet: Das ist ein schwieriger Fall. Grundsätzlich muss der Zusteller nicht klingeln sondern kann das Paket sofort abstellen (laut AGB für DPD CLassic). Die Amazon-Prio-Pakete sind DPD-Classic-Pakete. In Ihrem Fall war die Abstellgenehmigung also wirksam.

Der Fahrer muss das Paket aber genau an der Stelle abstellen, die in der Abstellgenehmigung benannt ist. Beim Abstellen an einem anderen Ort haftet DPD für eventuelle Verluste.

Die Schwierigkeit ist immer, das Nichtabstellen bzw. Falschabstellen zu beweisen. Häufig steht Aussage gegen Aussage.

In Ihrem Fall ist gut, dass Sie mit mehreren Personen zu Hause waren und die Zustellung per Livetracking verfolgt haben. Das erhöht die Chance, das Fehlverhalten von DPD bzw. des Zustellers zu beweisen.

Sie werden vermutlich gegen DPD klagen müssen. Amazon haftet in diesem Fall unserer Einschätzung nach nicht, weil die Abstellgenehmigung vorlag. Wenn DPD die Abstellgenehmigung nicht korrekt eingehalten hat, ist DPD Ihr Anspruchsgegner.

Machen Sie zur Beweissicherung ein Gedächtnisprotokoll von dem bisherigen Geschehen. Also wie Sie es hier bei Paketda aufgeschrieben haben, aber möglichst mit genauen Uhrzeiten und Namen der Personen. Auch dass Sie den Fahrer befragt haben, ist ein wichtiges Indiz.

Sie müssen DPD schriftlich (am besten per EInschreiben) auffordern, Schadenersatz zu bezahlen. Legen Sie eine Schilderung des Falls bei sowie eine Kopie der Amazon-Rechnung als Wertnachweis. Setzen Sie DPD eine Frist von 3 Wochen, um Schadenersatz zu bezahlen.

DPD wird möglicherweise ablehnen oder Ihnen vielleicht 50 Euro aus Kulanz anbieten. In diesem Fall sollten Sie klagen. Das machen leider nur wenige Kunden, weil es zunächst Gerichtsgebühren kostet.

Die Klage gegen DPD reichen Sie mit einem sogenannten gerichtlichen Mahnbescheid ein. Das ist kompliziert, wenn man es noch nie gemacht hat. Es gibt verschiedene Online-Anwälte, die einem dabei helfen, z.B. http://mahnung-online.de/

Sie können auch hier bei Paketda.de einen Anwalt um eine Einschätzung des Falls bitten: http://www.paketda.de/recht/anwalt-fragen.php

Grundsätzlich gilt: Je besser Sie beweisen können, dass DPD das Paket nicht abgestellt hat bzw. den vereinbarten Ablageort nicht eingehalten hat, desto größer die Chancen, dass Sie Schadenersatz bekommen.

DPD

Ich habe bei ebay ein Bett bestellt. Dieses sollte mit dpd geliefert werden. Am angeblichen Zustellung habe ich eine email erhalten das das paket am Wunschzettel abgestellt wurde. Nach dem ich kein Paket gefunden habe ,habe ich mich an den Verkäufer gewendet. Dieser verweist mich an dpd da diese eine Abstellgenehmigung für die Schwiegermutter hat. (Anderer Familienname/wohnt im selben Haus) Nach dem ich auch bei dpd nachgefragt habe und diese mir wieder sagt "abstellen Genehmigung " für Person im Haus, weiß ich mir nun kein Rat mehr. Geld weg Ware weg? | Anonym am 17.03.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Abstellgenehmigungen gelten üblicherweise nur für die Person, die sie erteilt hat. Allenfalls noch für Familienangehörige mit dem gleichen Nachnahmen und im gleichen Haushalt.

Wenn Ihre Schwiegermutter im gleichen Haus wohnt aber einen anderen Familiennamen hat und idealerweise auch eine separate Klingel, dann gilt deren Abstellgenehmigung nicht für Sie.

So zumindest die Einschätzung der Paketda-Redaktion. Wir können keine Rechtsberatung leisten. Sie können hier eine unverbindliche Anfrage an einen Rechtsanwalt stellen: http://www.paketda.de/recht/anwalt-fragen.php

Wir empfehlen Folgendes: Fordern Sie schriftlich von DPD eine Kopie der Abstellgenehmigung an. Aus der Abstellgenehmigung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erkennen, dass sie nur für Ihre Schwiegermutter gilt.

Fordern Sie DPD aufgrund dessen zum Schadenersatz auf. Schicken Sie eine Zahlungsaufforderung per Einschreiben und Fristsetzung (20 Tage) an DPD. Legen Sie eine Kopie der Rechnung des Betts bei.

Es kann sein, dass DPD Ihnen gegenüber den Schadenersatz ablehnt, weil der Vertragspartner von DPD der Absender ist.

Der Absender darf sich eigentlich nicht so einfach aus der Affäre ziehen. Denn rechtlich gesehen ist der Absender dafür verantwortlich, dass die Ware ordnungsgemäß bei Ihnen ankommt. Der Absender kann nicht sagen, dass eine Abstellgenehmigung vorlag, wenn diese Genehmigung gar nicht existiert. Schicken Sie dem Absender eine Kopie der angeblichen Abstellgenehmgigung Ihrer Schwiegermutter. Dann erkennt er, dass die Genehmigung nicht wirksam ist.

Rechtlich gesehen ist der Absender Ihnen gegenüber zum Schadenersatz verpflichtet, sofern er die Zustellung nicht beweisen kann. Und ohne gültige Abstellgenehmigung bzw. Empfängerunterschrift gelingt der Beweis unserer Meinung nach nicht.

Kurios ist übrigens auch, dass jemand ein komplettes Bett klaut. Ist zwar in Einzelteile zerlegt, aber trotzdem relativ groß und schwer.

Der Fall ist kompliziert zu lösen, aber mit etwas Geduld und Hartnäckigkeit werden Sie zu Ihrem Recht kommen. Notfalls wie gesagt einen Anwalt beauftragen, wenn sich DPD und Händler (Absender) querstellen.

DPD

Gestern hat der zuständige DPD Fahrer laut Sendungsauskunft mein Paket aus China "ohne Unterschrift am Briefkasten abgestellt". In dem Haus in der Innenstadt mit 17 Parteien und Handwerker-Großeinsatz wegen Rohrbruchs mit stundenlang aufgestellter Haustür ist es nun natürlich weg. Zudem hat möglicherweise der Versender den Wert des Pakets nicht korrekt angegeben, denn ich konnte als Versandoption "zollfrei" auswählen - bei ca. 200,- Euro Warenwert. Wer haftet nun für den Schaden und was muss ich tun? Bitte um Hilfe | Kristina am 13.01.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: DPD ist in China ja nicht aktiv, also muss das Paket vom Absender in China vermutlich mit einem anderen Paketdienst verschickt worden sein. Rechtlich gesehen müsste der Absender bei dem chinesischen Paketdienst reklamieren. Aber es ist zu befürchten, dass diese Reklamation erfolglos bleibt oder zumindest sehr umständlich wird.

Deshalb empfehlen wir Ihnen, direkt bei DPD Deutschland zu reklamieren. Rufen Sie zunächst die Hotline an unter 01806 373 200 (0,20 Euro pro Anruf aus dt. Festnetz, max. 0,60 Euro pro Anruf aus dt. Mobilfunknetz) um eine erste Einschätzung der Lage zu bekommen.

Schicken Sie anschließend per Einschreiben eine Reklamation an: DPD GmbH & Co. KG, Wailandtstraße 1, 63741 Aschaffenburg

Geben Sie darin die Paketnummer sowie Absender und Empfänger an. Außerdem Paketinhalt und Warenwert, belegt durch eine Rechnung o.ä.

Das Abstellen von Paketen ohne Unterschrift wäre nur erlaubt, wenn Sie als Empfänger eine Abstellgenehmigung an DPD erteilt hätten. Sofern Sie dies in der Vergangenheit evtl. mal getan haben, ist Schadenersatz so gut wie ausgeschlossen. Wenn Sie hingegen keine Abstellgenehmigung erteilt haben, sind die Chancen nach Einschätzung der Paketda-Redaktion gut, dass DPD Schadenersatz zahlen muss.

Wenden Sie sich im Zweifel an die Verbraucherzentrale unter www.paket-ärger.de

Tipp: Machen Sie einen Ausdruck oder Screenshot von der DPD-Sendungsverfolgung zur Beweissicherung.

DPD

01425032135046, ich bin verzweifelt! ich habe bei einem händler 2 regale gekauft, gesamtwert um die 50euro... versendet mit DPD... am 26.11 wurde das paket angeblich am wunschort abgestellt. Abstellgenehmigung habe ich erteilt: "Mein Kellerabteil (mit Zettel makiert). direkt im keller rechts. Schloss bitte zumachen, Schlüssel in den Briefkasten." Extra in meinen Keller, damit es für dritte nicht zugänglich ist... laut email, die dann mittags kam wurde es dann dort abgestellt. ich kam abend nach hause, schaut in den keller. nichts. ich hab alles abgesucht und jede mietpartei gefragt, aber keiner hat das paket. dann habe ich mich an DPD gewandt und das so gesagt, die haben eine fahrerbefragung durchgeführt.. die fahrerin hat das paket "vor der tür" abgestellt.. welche wurde nicht gefragt.. (wahrscheinlich wohl draußen, so war es mit dem ersten DPD paket auch) dies teilte ich dem versender mit. heute kam die antwort "Leider kann man laut DPD nicht reklamieren, denn aus dieser Abstellgenehmigung wird ersichtlich, dass das Paket an dem darin angegebenen Ort abgestellt werden dürfen und die Haftung für einen Verlust bzw. eine Beschädigung eines Paketes auf den Empfänger übergeht" ich finde das ne unverschämtheit, denn das paket wurde ja eindeutig nicht dort abgestellt, wo ich es gesagt habe. ich weiß nicht, ob das bei DPD auch so ist, aber mein DHL bote sagte mir, die dürfen es nicht dort abstellen, wo es für dritte zugänglich ist zb eben drinnen vor meiner tür oder gar draußen... kann ich das jetzt reklamieren? ich will mein geld nämlich gern zurück bzw ersatz für das paket | Anonym am 03.12.2015 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Fordern Sie von DPD eine Kopie der Abstellgenehmigung an (sofern Sie nicht bereits eine haben). Wenn in der Abstellgenehmigung der Ort so exakt beschrieben war, wie Sie es hier schildern, dann hat die DPD-Fahrerin falsch gehandelt. Sie hätte das Paket nicht vor die Tür stellen dürfen.

Machen Sie zur Beweissicherung auch ein Gedächtnisprotokoll von dem Gespräch mit DPD und was die Fahrerin gesagt hat. Das ist ja quasi ein Eingeständnis des Fehlers.

Die Abstellgenehmigung gilt nur, wenn der dort vereinbarte Ort eingehalten wird. Wenn der Ort nicht eingehalten wird, und das Paket verschwindet, dann muss DPD dafür haften.

Weil das Vertragsverhältnis nur zwischen DPD und Absender besteht, muss der Absender den Verlust bei DPD reklamieren und Schadenersatz fordern. Bitte geben Sie dem Absender eine Kopie Ihrer Abstellgenehmigung sowie das Gedächtnisprotokoll vom Gespräch mi DPD. Mit diesen Beweisen kann der Absender von DPD Schadenersatz fordern.

Sie wiederum können sich an den Absender wenden und von ihm das Geld zurückfordern oder eine Ersatzlieferung. Voraussetzung ist wie gesagt, dass in der Abstellgenehmigung genau drinsteht, dass die Pakete hinter der Kellertür abgestellt werden müssen + Vorhängeschloss.

DPD

0150510494,ist es üblich das der Fahrer bei DPD das Paket/Päckchen einfach im Hausflur ablegt und auch noch so treist ist auf seinem Gerät den Vermerk: Ihr Paket wurde am vereinbarten Ort abgestellt...Hallo welche Vereinbarung?? Kann mich nicht erinnern jemals SO eine Vereinbarung gemacht zu haben??? Warum sitze ich zu Hause und warte auf meine Sendung?? Geh nicht aus dem Haus damit ich mitbekomme wann der Fahrer evtl.kommt??Es ist schon eine Unverschämtheit wie heutzutage der Kunde behandelt wird. Ich habe absolut keine Lust wenn meine Sendung aus dem Hausflur verschwindet ellenlange Gespräche mit DPD und dem Versender zu führen. BITTE WANN MACHEN DIE FAHRER IHRE ARBEIT SO WIE ES SICH GEHÖRT........WANN?? | Schubert am 23.10.2015 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Eines vorweg: Paketda.de ist ein Verbraucherforum und nicht der DPD-Kundenservice.

Wenn es keine Abstellvereinbarung zwischen Ihnen und DPD gibt, dürfen Pakete nicht ohne Unterschrift abgestellt werden. Und ein Hausflur, wo jedermann das Paket stehlen kann, wäre ohnehin kein geeignter Abstellort - wie Sie ja selbst anmerken.

Sie sollten sicherheitshalber die vermeintlich erteilte Abstellgenehmigung bei DPD schriftlich widerrufen. Vordruck siehe hier: http://www.paketda.de/paket-abstellerlaubnis.php#kuendigung-abstellerlaubnis

Anschrift von DPD: DPD, Wailandtstraße 1, 63741 Aschaffenburg

Heften Sie ggf. einen Hinweiszettel an Ihren Briefkasten, dass Pakete nicht ohne Unterschrift abgestellt werden dürfen.

Info: Wenn Sie als Verbraucher bei einem gewerblichen Versandhändler bestellen, und ein Paket geht verloren (und es besteht keine Abstellvereinbarung), muss der Absender sich mit dem Paketdienst herumplagen und nicht Sie als Kunde. Sie können vom Versandhändler eine Ersatzlieferung verlangen oder Geld zurück.

DPD

Guten Abend. Ich habe ein Paket bestellt, das laut dem Absender an meinem Ablageort abgelegt worden ist. Wir haben einen Ablagevertrag mit DPD. Allerdings waren wir zu der angegebenen Zeit zu Hause, da ich auf dieses Paket gewartet habe. Der Inhalt ist zerbrechlich und ich wollte nicht, das es an unserem Ablageort abgelegt wird. Auch eine Benachrichtigung , das es hintrelegt wurde habe ich nicht erhalten. Ich habe auch jeden Tag mehrmals in die Box geschaut, ob es eventuell da ist, war es aber nicht. Wer haftet für das Paket? Muss ich den Inhalt jetzt trotzdem bezahlen, weil für den Empfänger wurde es ja zugestellt. | Petra am 19.10.2015 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Rechtlich gesehen ist es tatsächlich so, dass mit dem Ablegen des Pakets die Gefahr des Verlusts auf den Empfänger übergeht. Aber wenn DPD das Paket gar nicht abgelegt hat, dann gilt es natürlich nicht als zugestellt.

Sie müssen die Nicht-Zustellung beweisen können. Indem sie zu zweit zu Hause waren und mehrmals die Ablagebox geprüft haben, sind die Beweischancen sehr gut.

Machen Sie am besten sofort ein Gedächtnisprotokoll vom gestrigen Tag. Schildern Sie den Vorfall dann an der DPD-Hotline mit der Bitte, dass der Fahrer befragt wird, ob bzw. wo er das Paket zugestellt hat. Der Ablagevertrag gilt nur für den vereinbarten Ort. Der Fahrer darf das Paket nicht woanders abstellen.

Wenn die Hotline nicht weiterhelfen will oder kann, gehen Sie bitte zur Polizei. Das ist zwar ein drastisches Mittel, aber wenn sich DPD unkooperativ zeigt, muss man so vorgehen. Der Fahrer könnte Ihr Paket unterschlagen haben.

Andererseits muss man zunächst ganz sicher gehen, ob wirklich ein Zustellversuch erfolgte. Also zuerst die DPD-Hotline anrufen und dort nachfragen, wie der Paketstatus lautet. Sie brauchen dazu die Paketnummer (ggf. vom Absender erfragen).

Telefon DPD: 01806 373 200 (0,20 Euro pro Anruf aus dt. Festnetz, max. 0,60 Euro pro Anruf aus dt. Mobilfunknetz)

DPD

PIN P00129495515T Elf Jahre lang hat die Zustellung einwandfrei funktioniert. Das Paket wurde beim Nachbarn abgegeben. Jetzt kann man tagelang der Post nachrennen und sie suchen. Wir möchten eine Dauervollmacht hinterlegen, damit dieses Ärgernis ein Ende hat. Senden Sie uns bitteschön ein Formular zu. | Michael Hofmann am 23.12.2014 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Die PIN können Sie unter www.paketnavigator.de eingeben. Paketda.de ist nicht der DPD-Kundenservice. Eine dauerhafte Abstellgenehmigung finden Sie hier: http://static.paketda.de/img/abstellgenehmigung-dpd.pdf

Senden Sie das Formular bitte an Ihr Depot oder geben Sie es dem DPD-Fahrer mit. Das Depot finden Sie über die Standortsuche unter http://www.dpd.com/de/home/versand/versandmoeglichkeiten2/depot2



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