Verzicht auf Unterschrift bei allen Paketdiensten (DHL, Deutsche Post, DPD, GLS, Hermes, UPS)

Unterschrift für DHL-Paket auf Handscanner

24. März: DHL Express verwendet die gleiche Methode wie Hermes. Kunden unterschreiben mit eigenem Stift auf dem Paketaufkleber und der Zusteller fotografiert die Unterschrift ab. Quelle: www.dhl.de.


23. März: Hermes bittet Kunden, mit eigenem Stift auf dem Paketaufkleber zu unterschreiben. Der Zusteller macht anschließend ein Foto davon. Details zur kontaktlosen Hermes-Zustellung hier bei Paketda.


19. März: UPS verlangt für die meisten Pakete keine Unterschrift mehr. Die Ablieferbelege werden mit dem Code CV19 plus 11 Zeichen des Empfängernamens gekennzeichnet. Ausgenommen sind Pakete, bei denen der Absender ausdrücklich eine Zustellung gegen Unterschrift verlangt. Quelle: www.ups.com.


17. März: DHL und Deutsche Post haben heute bestätigt, dass Kunden für Einschreiben und Pakete nicht mehr unterschreiben müssen. Quelle: www.dhl.de/coronavirus. Zusteller unterschreiben selbst mit einem Q für Quarantäne zuzüglich ihrem eigenen Namen. DHL-Pakete werden nach Möglichkeit vor der Tür abgestellt, dann klingelt der Bote und tritt einige Schritte zurück, so dass Abstand gewahrt bleibt.


17. März: DPD verlangt bei der Paketzustellung keine Unterschrift des Empfängers mehr. Quelle: DPD-Website. DPD-Pakete werden offenbar an der Haustür des Empfängers abgestellt, anschließend klingelt der Zusteller. Ist niemand zu Hause, nimmt der DPD-Bote das Paket wieder mit. Daraufhin erfolgt eine Retoure und keine Paketshop-Umleitung. Quelle: sellerforum.de


Kunden sollen die Handscanner und Stifte nicht mehr anfassen, um das Ansteckungsrisiko mit Corona zu minimieren. Eine sinnvolle Maßnahme, denn Paketzusteller gehen von Haus zu Haus, und mit jeder Ablieferung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Empfänger infiziert ist. Über Scanner und Stift könnten die Viren eventuell weitergegeben werden.

Um eine Unterschriften-Fälschung handelt es sich übrigens nicht, weil die Zusteller nicht mit dem Namen des Kunden unterschreiben sondern mit ihrem eigenen Namen. Bei DHL wird dem Namen des Zustellers außerdem der Buchstabe "Q" für Quarantäne vorangestellt. Bei DPD wird im Handscanner "AO" für Abstellort vermerkt.

Beispiel: DHL-Quarantäne-Auslieferungsbeleg (Unterschrift von Paketda abgeändert)

Paket-Unterschrift durch Abstellgenehmigung vermeiden

Wer ein Paket erwartet, kann durch Erteilen einer Abstellerlaubnis die Unterschrift vermeiden.

Bei den nachfolgenden Paketdiensten können Sie online für einzelne Pakete festlegen, dass sie ohne Unterschrift abgestellt werden dürfen. Sofern Sie keinen sicheren Abstellort haben (z.B. Garage, Terrasse), sollte durchgehend jemand zu Hause sein, um das abgestellte Paket reinzuholen. Geben Sie bei der Online-Abstellgenehmigung beispielsweise folgenden Hinweistext ein: "Bitte klingeln und vor Haustür ablegen".

Wie erteile ich eine Abstellgenehmigung?

  • DHL: In der Sendungsverfolgung unter dhl.de
  • DPD: In der Sendungsverfolgung unter dpd.com/de
  • Hermes: In der Sendungsverfolgung unter myhermes.de
  • GLS-Abstellformular: kontaktlose-zustellung.gls-one.de. In Ausnahmefällen ist eine Zustellung ohne Unterschrift auch möglich, wenn der Kunde keine Abstellerlaubnis erteilt hat. (Quelle)
  • UPS: Nur, wenn der Empfänger für UPS My Choice registriert ist

Hinweis: Die Abstellgenehmigung muss meistens bis zum Vorabend des geplanten Liefertages online eingegeben werden. Falls Sie es später versuchen, könnte die Funktion deaktiviert sein. Lesen Sie für detaillierte Infos unseren Ratgeber zur Abstellerlaubnis.

Achten Sie darauf, den Paketdiensten nicht versehentlich eine dauerhafte Abstellerlaubnis zu erteilen. Es sei denn, Pakete sollen auch nach der Corona-Pandemie weiterhin bei Ihnen abgestellt werden.


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