Hilfe zu Abstellgenehmigung, Ablagevertrag bei DHL

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DHL

Dhl Postbote hat uns ein Zettel mit „Paket liegt vor der Gerage“ an die Tür gehängt aber unsere Kamera beweist das er es nie dort hin gelegt hat, was tun? | Darleen Ochs am 13.12.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Ein Glück, dass Sie Videoüberwachung haben. Man muss diese beiden Fälle unterscheiden: Haben Sie DHL eine sog. Abstellerlaubnis erteilt oder nicht?

Wenn keine Abstellerlaubnis vorliegt, hätte DHL das Paket gar nicht abstellen dürfen. Mit dem Zettel an der Haustür hätte der DHL-Bote in diesem Fall seine eigene Schuld eingestanden.

Wenn eine Abstellerlaubnis vorliegt, hätte DHL das Paket am vereinbarten Ort abstellen dürfen. Aber Sie können anhand der Videoaufzeichnung nachweisen, dass das nicht geschehen ist. Also wäre die Schuld von DHL auch in diesem Fall bewiesen.

Kommt das Paket von einem Onlineshop? Dann reklamieren Sie bitte zuerst dort. Der Onlineshop trägt das komplette Transportrisiko und kann die Schuld nicht auf DHL abwälzen. Sprich: Sie können vom Onlineshop eine Ersatzlieferung verlangen oder Geld zurück.

Der Onlineshop kann wiederum DHL in Haftung nehmen. Sie können dem Shop anbieten, bei Bedarf das Video zur Verfügung zu stellen und ein Foto von dem DHL-Zettel. Wichtig: Der Shop darf Sie nicht so lange hinhalten, bis DHL Schadenersatz ausgezahlt hat. Das kann nämlich 1 Monat dauern.

Wenn das Paket nicht von einem Onlineshop kommt sondern von einer Privatperson, dann müssen Sie selbst bei DHL reklamieren und Schadenersatz fordern. Am besten schriftlich per Einschreiben. Unterstützend kann es helfen, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten und DHL das Aktenzeichen mitzuteilen.

Lesen Sie ergänzend unseren Ratgeber unter Abgestelltes Paket ist verschwunden. Was nun?

DHL

Hallo, lt DHL Sendungsverfolgung wurde mein erwartetes Paket am Samstag an meinem Wunschort abgelegt, da wir nicht zu Hause waren. Ich hatte KEINE Benachrichtigung im Briefkasten und auch die sonst übliche Mail, dass das Paket am Wunschort abgelegt wurde habe ich nicht erhalten. Das Paket liegt jedoch nicht am Wunschort! Es ist unauffindbar. Hätte ich also nicht zufällig den Sendungsverlauf heute angeschaut, hätte ich nicht bemerkt, dass das Paket nicht bei mir angekommen ist. Wie verhält sich das mit der Haftung für den Verlust? DHL habe ich informiert. Ich habe eine Vorgangsnummer erhalten und soll abwarten. | K. Hoffmann am 18.06.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Das ist eine sehr schwierige Lage für Sie, weil DHL (und andere Paketdienste) nicht haften, wenn ein abgestelltes Paket geklaut wird oder sonstwie abhanden kommt. Es sei denn, Sie können nachweisen, dass der Zusteller das Paket überhaupt nicht abgestellt hat. Aber das ist schwierig, sofern Sie nicht gerade Videoüberwachung am Ablageort haben.

Hier unser ausführlicher Ratgeber zum Thema: Abgestelltes Paket ist verschwunden. Was nun?

Falls möglich, passen Sie mal den DHL-Zusteller in Ihrem Bezirk ab und befragen ihn zu dem Paket am Samstag. Vielleicht war er am Samstag ja im Einsatz und erinnert sich noch.

Rufen Sie nochmal bei DHL an und bitten darum, dass der Zusteller befragt wird, sobald er in die Niederlassung kommt. Eine schnelle Zustellerbefragung ist wichtig, weil die Erinnerung mit jedem weiteren Tag schwächer wird.

Im Zweifelsfall wird der Zusteller wohl sagen, dass er das Paket ordnungsgemäß abgestellt hat. DHL wird Sie mit dem Problem dann (unserer Erfahrung nach) allein lassen. Damit soetwas in Zukunft nicht mehr passiert, widerrufen Sie ggf. die Abstellerlaubnis. Musterbrief hier: Musterbrief Abstellgenehmigung kündigen

DHL

Ich habe ein Paket von DHL erwartet und ihnen eine Abstellgenehmigung erteilt. Leider wurde das Paket an einem völlig anderen Ort abgestellt, was auch Zeugen beweisen können. In der Mail die ich von DHL bekam stand, dass das Paket an meinem gewünschten Wunschort abgestellt wurde, was aber definitiv NICHT der Fall war. Nun ist das Paket weg, vermutlich gekaut.... Was kann ich nun machen? Der Absender war ein Online Shop, also keine Privatperson. | Anonym am 19.03.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Es ist sehr gut, dass Zeugen beweisen können, dass das Paket nicht am vereinbarten Ort abgestellt war. Notieren Sie diese Zeugen und deren Aussagen auf einem Zettel, weil die Erinnerung ja nach einiger Zeit verblasst. Und die Auseinandersetzung mit DHL bzw. dem Händler kann sich mit Pech hinziehen.

Schreiben Sie auf dem Zettel auf, welche Beobachtung welche Person zu welcher Uhrzeit gemacht hat. Vielleicht können die Zeugen nicht bloß den Abstellort beschreiben sondern auch Größe und Aussehen des Pakets.

Informieren Sie den DHL-Kundenservice und den Onlineshop über den Vorfall. Mal gucken, wie die reagieren.

Der Onlineshop wird sich vermutlich bei DHL erkundigen und von DHL die Aussage erhalten, dass das Paket korrekt abgestellt worden sei. Um das zu widerlegen, brauchen Sie die Zeugenaussagen.

Falls DHL auf stur schaltet, erwägen Sie ggf. eine Anzeige bei der Polizei. Die Polizei könnte von DHL den Namen des Zustellers anfordern und diesen befragen.

Zugute kommt Ihnen, dass Sie bei einem Onlineshop eingekauft haben. Denn bei Verkäufen an Privatpersonen tragen Onlineshops das komplette Transportrisiko. Der Onlineshop haftet für Fehler des Paketdienstes so, als wären es seine eigenen Fehler. Der Onlineshop kann die Schuld nicht auf DHL abwälzen.

Aber wahrscheinlich wird Ihnen der Onlineshop nicht sofort den Kaufpreis erstatten oder Ersatz liefern, sondern erstmal um etwas Zeit bitten, um den Fall mit DHL zu klären. Wichtig ist, dass sich die Angelegenheit nicht ewig hinzieht.

Sie könnten den Fall auf diesem Portal der Verbraucherzentrale eingeben: https://www.post-aerger.de/

Oder Sie nutzen die Beratung der Verbraucherzentralen vor Ort oder telefonisch. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Wenn sich die Schadenregulierung ewig hinzieht, könnten Sie auch erwägen, den Fall via Tageszeitung oder Radiosender öffentlich zu machen, um so Druck auf DHL auszuüben. Beispielsweise hier: https://www.bild.de/news/bild-kaempft/bild-kaempft-fuer-sie/bild-kaempft-43942532,la=de.bild.html

DHL | 357082498028

Hallo, seit längerem versuche ich ein Paket zu bekommen bzw. das mir der Schaden ersetzt wurde. Im September habe ich was auf ebay ersteigert, gezahlt, die Ware wurde losgeschickt - so weit so gut. Als ich von unterwegs die Sendungsverfolgung anschaute war ich verwundert, da stand, dass mein Paket am vereinbarten Ablageort hinterlegt sei. Zuerst dachte ich die Postfiliale sei gemeint, aber wie ich herausfand war der Ablageort an meinem Haus. Allerdings habe ich keinen Paketdienst eine solche Autorisierung ausgesprochen. Das Paket ist weg, auch Sendungsverfolgungen blieben bisher ergebnislos. Wer muss mir den Schaden ersetzten? Und wo muss ich das beantragen? | Patrick am 01.12.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Normalerweise muss der Absender eines Pakets den Verlust beim Paketdienst geltend machen. Aber bei Abstellgenehmigungen geht es ja um ein angebliches Vertragsverhältnis zwischen EMpfänger und Paketdienst. Deshalb würden wir annehmen, dass Sie als Empfänger auch direkt Schadenersatz von DHL fordern können. Grundlage wäre Paragraf 421 HGB https://dejure.org/gesetze/HGB/421.html

Musterbrief hier im unteren Seitenbereich: Musterbrief zur Reklamation einer Abstellgenehmigung

Als Wertnachweis gilt ein Ausdruck der eBay-Auktion und Paypal-Zahlungsbeleg oder Überweisungsbeleg. Ideal wäre es, wenn der Absender des Pakets noch den Einlieferbeleg fürs Paket hat und Ihnen davon ein Handyfoto schicken könnte.

Wenn DHL auf das Schreiben nicht reagiert oder Schadenersatz verweigert, finden Sie weitere Möglichkeiten hier: Richtig reklamieren bei Paketdiensten

Wir würden zu einem gerichtlichen Mahnbescheid raten. Wenn definitiv keine Abstellgenehmigung vorliegt, ist DHL im Unrecht und hätte das Paket nicht abstellen dürfen.

Machen Sie zur Beweissicherung einen Screenshot / Ausdruck der Sendungsverfolgung. Die Daten werden dort bald rausgelöscht.

DHL

Seit ca. 2 Wochen werden die bestellten Pakete vom DHL Zusteller vor der Haustür abgestellt, ohne zu klingeln. Ist dies rechtens (egal ob ein versicherter oder unversicherter Versand)? Als wir die Zustellerin angetroffen haben, haben wir ihr mitgeteilt, dass wir das nicht möchten, da bereits Pakete so abhanden und zu Schaden gekommen sind. Scheinbar aus Trotz hat sie heute geklingelt, als die Tür aufging hat sie das Paket jedoch in den Hausflur geschmissen, ohne Rücksicht auf den Inhalt. Was kann ich tun? Ich habe bei DHL bereits angerufen und eine Beschwerde eingereicht, die jedoch nur sehr patzig entgegen genommen wurde. Die Ansprache der DHL Zustellerin war auch nicht erfolgreich. Ich habe die Sorge das noch weitere Pakete abhanden kommen, auf meine Kosten. | Anonym am 11.08.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Normalerweise sind Paketzusteller sehr vorsichtig und stellen keine Pakete ohne Erlaubnis des Empfängers einfach ab. Wenn ein solches Paket nämlich abhanden kommt, wird dem Zusteller der Schaden möglicherweise vom Lohn abgezogen.

Deshalb ist es verwunderlich, dass Ihre Zustellerin so sorglos Pakete einfach abstellt. Sie schreiben, dass bereits Pakete abhanden gekommen sind bzw. beschädigt wurden. Hat sich in diesem Fall der Absender um die Schadenregulierung gekümmert?

Eigentlich müsste die Zustellerin einsichtig sein und das Abstellen der Pakete unterlassen, zumal Sie ihr die Gründe dargelegt haben.

Es wäre mal interessant zu wissen, was im Tracking zu den Paketen erscheint. Steht dort, dass der Original-Empfänger die Sendung entgegen genommen hat? Oder steht dort "zugestellt an Wunschort"? Falls ersteres, könnten Sie mal die Absender Ihrer Pakete bitten, den Ablieferbeleg mit Empfängerunterschrift bei DHL herunterzuladen. Falls die Zustellerin in Ihrem Namen den Paketerhalt selbst quittiert hat, könnten Sie das ggf. zur Anzeige bringen.

Sie könnten probieren, nochmal schriftlich per Einschreiben dem Abstellen der Pakete zu widersprechen. Einen Musterbrief zur Orientierung finden Sie hier: Musterbrief Abstellgenehmigung kündigen

Ansonsten sind wir ratlos...... Erbitten Sie ggf. bei der DHL-Hotline, dass Ihr Anliegen an das Qualitätsmanagement von DHL in Ihrer Region weitergeleitet wird und dass Sie von dort einen Rückruf erhalten.

DHL | 015977054418

Laut DHL ist Paket angekommen, bzw. an gewissen wunschort hinterlegt?! Da wir nie einen wunschort angegeben haben und selber von 02.06.-20.06 in Urlaub- Ausland waren ( laut DHL App am 07.06.17 hinterlegt) möchte ich wissen wo dieses Paket ist. Die Ware ist schon bezahl und ich habe nichts bekommen. DHL antwortet nicht an emails und nach unzähligen anrufen meinerseits würde mir aufgelegt. Absender hat schon bei DHL Suchanfragen gemacht aber laut deine haben die Paket geliefert und suche würde nicht gestartet. Was soll ich jetzt nun tun?! Ich vermute das Paket vor die Haustüre abgestellt war wie schon ganz oft passiert ist und jemand mitgenommen hat. Wir waren 2,5 Wochen in Urlaub und wir wohnen hier allein also könnte keiner annähmen . Was sollen wir in so einem Fall machen? | Fr. Tremmel am 12.07.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Dass DHL einfach auflegt, ist ein schlimmes Zeichen. Offenbar sieht DHL das eigene Fehlverhalten nicht ein.

Unser erster Tipp: Kommunizieren Sie mit DHL künftig nicht mehr telefonisch sondern nur noch schriftlich, weil das besser nachweisbar ist. Fordern Sie DHL per Einschreiben auf, Ihnen eine Kopie der angeblichen Abstellgenehmigung zu schicken. Anschrift: DHL Paket GmbH, Kundenservice, 22795 Hamburg

Und schreiben Sie gleich dazu, dass im Falle des Nichtvorliegens der Abstellgenehmigung Schadenersatz auf Ihr Konto überwiesen werden soll. Setzen Sie eine Frist von 14 Tagen.

Falls DHL sagt, nur der Absender könne Schadenersatz fordern, so ist das falsch. Gemäß Paragraf 421 HGB kann das auch der Empfänger eines Pakets.

DHL und andere Paketdienste sind leider sehr trickreich, um Reklamationen abzuwimmeln oder Kunden hinzuhalten. Lassen Sie sich davon nicht zermürben!

Holen Sie sich bei Bedarf Unterstützung von einer Verbraucherzentrale in Ihrer Nähe. Standorte finden Sie unter Standorte von Verbraucherzentralen

Wenn DHL im Laufe eines Monats nicht reagiert oder Sie weiterhin abwimmelt, können Sie auch in Erwägung ziehen, einen gerichtlichen Mahnbescheid gegen DHL zu beantragen. Kontaktieren Sie dazu am besten einen Rechtsanwalt. Sofern DHL im Gerichtsverfahren unterliegt (wovon auszugehen ist, sofern Sie keine Abstellgenehmigung erteilt haben), muss DHL die Verfahrenskosten tragen.

DHL

Mein Paket/Päckchen wurde laut der Sendungsverfolgung an meinem Wunschort hinterlassen. Das ist aber unmöglich, weil ich keinen angegeben habe und in einem Mehrfamilienhaus wohne. Die DHL-Hotline konnte mir auch nicht weiterhelhelfen ("Der Fall wird so schnell wie möglich geklärt" - Ich warte schon etwas länger). Ich habe schon bei mehreren Nachbarn, sowie in der nächsten Postfilliale nachgefragt, den ganzen Hausflur abgesucht und im Briefkasten nachgeschaut. In diesem befand sich aber nur eine Mitteilung, dass das Paket an meinem Wunschort ist. Wer haftet jetzt für den Verlust? (Es handelt sich um zwei T-Shirts im Wert von ca. 50 EUR, falls das relevant ist) | Paul K. am 16.12.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Die T-Shirts haben Sie vermutlich bei einem Händler gekauft und nicht bei einer Privatperson? Dann haftet die Firma für den Verlust. DHL hat zwar geschlampt, aber die Fehler von DHL werden aufgrund des Verbraucherschutzes dem Händler angelastet. Teilen Sie dem Händler mit, dass keine Abstellerlaubnis besteht und DHL das Paket somit nicht am Wunschort hinterlegen durfte. Dem Händler obliegt es, das Gegenteil zu beweisen. Der Händler könnte DHL beispielsweise auffordern, eine Kopie der Abstellgenehmigung vorzulegen. Sofern das nicht gelingt, muss DHL dem Händler den Schaden ersetzen. Und der Händler muss Ihnen als Kunde den Kaufpreis erstatten oder Ersatz liefern. Mehr Infos hier: http://www.paketda.de/recht/abstellerlaubnis.php

DHL | JJD000390007065275414

Hallo. Ich habe das Paket bestellt mit Evening Express. Ich bekam eine Mail das VfL es nicht rechtzeitig ausliefern kann, nun gut ich bin dann am Wochenende weggefahren. Dadurch das ich schon schlechte Erfahrung mit DHL gemacht hab und vor fast 1 Woche schon mal mich Beschwerd habe, habe ich ausgewählt an meinem wunschort ablegen. (Hinterm Haus vor die Terrassen Türe wo es nicht regnet). Ich wurde vom Lieferanten auch angerufen und nochmal gefragt ich sagte das gleiche und schrieb ihm sogar noch eine SMS. Ich kam heim, schaute nach dem Paket nirgends zu finden. Ich rügte die Nummer an die mich am liegertag anrief. Er meinte er hätte das Paket vor die Türe gestellt. Jetzt ist das Paket weg, wohl geklaut worden. Habe ich eine Chance da noch was zu bekommen ? | Lisa am 24.10.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Wenn Sie eine Abstellerlaubnis erteilt haben, muss der Ablageort eingehalten werden. Das Abstellen vor dem Haus wäre nicht erlaubt, wenn Sie als Ablageort die Tür hinter dem Haus angegeben haben.

Außerdem ist in der DHL-Sendungsverfolgung erkennbar, dass die Sendung angeblich an den Original-Empfänger gegen Unterschrift zugestellt wurde. Es ist nicht erkennbar, dass die Ablage am Wunschort erfolgte. Fordern Sie von DHL den Ablieferbeleg an (oder bitten Sie den Absender, den Beleg bei DHL herunterzuladen). Anhand des Ablieferbelegs ergeben sich vielleicht weitere Anhaltspunkte. Manche Zusteller fälschen z.B. die Unterschrift des Empfängers. Das wäre in Ihrem Fall aber nicht notwendig gewesen, weil Sie ja offiziell eine Abstellerlaubnis erteilt haben.

Machen Sie ein Gedächtnisprotokoll von den Vorfällen am Wochenende. Also was ist zu welcher Uhrzeit passiert? Wann haben Sie die Abstellgenehmigung erteilt, wann weggefahren, wann telefoniert, wann nach Hause gekommen, etc ... Schicken Sie dann am besten eine schriftliche Beschwerde an DHL. Kontaktdaten hier: http://www.paketda.de/paketdienste-kontakt.php#dhl-hotline

Lassen Sie sich ggf. von einer Verbraucherzentrale beraten. Gut möglich, dass DHL keinen Schadenersatz zahlen will. Tipps zum weiteren Vorgehen finden Sie auch hier: http://www.paketda.de/recht/reklamieren-mahnen.php

• Anonym antwortet: Also vor die Haustüre nicht Terassentüre

DHL

Mir wurde eine Lieferung an der Wohnungstür abgestellt. Ich befand mich zu dieser Zeit im Ausland. Dies habe ich dem Lieferanten mitgeteilt und durch Kopien nachgewiesen. Nun behauptet der Lieferant ich hätte eine Abstellvereinbarung mit DHL. Nach telefonischer Nachfrage besteht aber so eine Vereinbarung nicht. Wie bekomme ich eine schriftliche Bestätigung, dass keine Vereinbarung besteht? | Anonym am 15.07.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Sie müssen DHL auffordern, Ihnen eine Kopie der angeblichen Abstellgenehmigung zuzusenden. Sofern DHL diese Kopie nicht erbringen kann, gilt die Abstellgenehmigung als nicht erteilt. Und DHL ist zum Schadenersatz verpflichtet.

Ausführlicher Ratgeber zum Thema hier: http://www.paketda.de/recht/abstellerlaubnis.php

Kommunizieren Sie mit DHL zwecks Nachweisbarkeit am besten nicht mehr telefonisch sondern per Einschreiben. Anschrift: DHL Paket GmbH, Kundenservice, Weidestr. 122d, 22083 Hamburg.

Setzen Sie DHL eine Frist von 14 Tagen, um die Kopie der Abstellgenehmigung vorzulegen. Sie können dem Einschreiben auch gleich eine Rechnungskopie der Warenlieferung beilegen sowie Ihre Bankverbindung nennen, wohin DHL den Schadenersatz überweisen soll.

Aber es kann auch sein, dass DHL den Schadenersatz an den Absender des Pakets auszahlt. Bleiben Sie in Abstimmung mit dem Absender und halten Ihn über die unternommen Schritte auf dem Laufenden.

DHL

Hallo. Ich habe eine Bestellung sofort nach Bestellung wieder storniert. Der Verkäufter bestätigte mir diese Stornierung. Nun, nach 3 Monaten wird mir ein Warenbetrag von 430 € belastet, und der Verkäufer behauptet die Waren mir versehentlich doch zugesendet zu haben. Ich habe aber nichts bekommen. Laut deren Sendungsverfolgung wurde das Paket an meinem "Wunschort" hinterlegt. Dabei habe ich keinen Garagenvertrag mit DHL. Nun maile ich schon die ganze Zeit mit dem Verkäufer hin und her. Ich bin etwas ratlos. Ich sehe mich in keiner Schuld. | Anonym am 21.06.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Fordern Sie DHL auf, Ihnen eine Kopie der angeblich erteilten Abstellgenehmigung zuzusenden. Ratgeber zu diesem Thema unter: http://www.paketda.de/recht/abstellerlaubnis.php

Wenn eine solche Abstellgenehmigung existiert, widerrufen Sie sie. Vordruck siehe hier: http://www.paketda.de/paket-abstellerlaubnis.php#kuendigung-abstellerlaubnis

Grundsätzlich muss der Verkäufer die Zustellung der Ware bei Ihnen beweisen können, um Geld fordern zu können. Das beste wäre, wenn DHL keine Abstellgenehmigung vorlegen kann. Dann sind Sie aus dem Schneider, weil ohne Abstellgenehmigung keine gültige Zustellung vorliegt und somit keine Zahlungsverpflichtung.

Falls Sie in der Vergangenheit mal eine Abstellgenehmigung erteilt haben, müssen Sie anders vorgehen: Dann sollten Sie sich beim Versender auf die Stornierung der Bestellung berufen und dass diese ja auch bestätigt wurde. Sie haben also gar nicht mit der Lieferung rechnen können und demzufolge auch nicht den Verlust bemerken können. Weil Sie nicht wussten, dass ein Paket kommt, haben Sie auch nicht bemerkt, dass ein angeblich abgestelltes Paket abhanden gekommen ist.

Hat der Versender Ihnen die Paketnummer der Lieferung mitgeteilt? Wenn ja, sichern Sie die Sendungsverfolgung durch einen Screenshot.

Klicken Sie in der Sendungsverfolgung unter www.dhl.de bitte auf "Detaillierte Empfängerinformationen anzeigen". Geben Sie dann Ihre PLZ ein. Falls die PLZ als ungültig abgewiesen wird, war das Paket gar nicht an Sie adressiert. Vielleicht ist der Versender ein Betrüger.

Das Verbraucherrecht ist grundsätzlich auf Ihrer Seite. Sie sollten die 430 Euro keinesfalls zahlen bzw. das Geld zurückfordern.

Wir empfehlen Ihnen eine Beratung bei der Verbraucherzentrale, sofern der Verkäufer weiterhin auf stur stellt: Standorte von Verbraucherzentralen

Tipp: Wenn Sie von DHL die Abstellgenehmigung angefordert haben, und DHL kann diese nicht vorweisen, hat der Absender einen Schadenersatzanspruch gegen DHL. Denn das Paket wurde ohne Erlaubnis beim Empfänger abgestellt - DHL haftet also für den Verlust. Der Absender bleibt also nicht auf dem Schaden sitzen. Er muss den Schaden lediglich bei DHL geltend machen. Das ist zwar etwas aufwändig und erfordert Durchsetzungskraft, aber es ist nicht das Problem von Ihnen als Empfänger.

DHL | 00340434155074189462

Hallo ich habe am 19.04.2016 angeblich ein Paket von Zalando erhalten, habe einen Garagenvertrag mit DHL, dort wurde angeblich das Paket auch abgeliefert. Nur leider war das Paket nicht da! Schaden knapp 400 Euro was kann ich tun? | Anonym am 21.06.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Oha, das ist übel..... Lesen Sie unseren Ratgeber zu diesem Thema unter http://www.paketda.de/recht/abstellerlaubnis.php#paket-nicht-abgestellt

Es wird schwierig zu beweisen, dass DHL am Verlust des Pakets Schuld hat. Fragen Sie ggf. Nachbarn, ob diese am 19.04.2016 gegen 14:03 Uhr einen DHL-Boten bei Ihnen gesehen haben und ob er ein Zalando-Paket getragen hat oder nicht. Oder vielleicht haben die Nachbarn ja auch unbekannte Dritte gesehen, die sich am Abstellort des Pakets aufhielten und es geklaut haben könnten.

Eventuell ist eine Anzeige bei der Polizei ratsam, weil der Warenwert ja recht hoch ist. Die Polizei kann dan ggf. auch den DHL-Zusteller als Zeugen befragen.

Wichtig ist, dass Sie die Abstellgenehmigung / Garagenvertrag für die Zukunt widerrufen, damit Ihnen sowas nicht wieder passiert. Vordruck siehe hier: http://www.paketda.de/paket-abstellerlaubnis.php#kuendigung-abstellerlaubnis

DHL | 777

Hallo, gestern wurde ein Paket angeblich zugestellt. Es war keines da. Auf Nachfrage beim Verkäufer hiess es, es ist laut Sendebericht zugestellt, habe mitgeteilt, dass kein Paket da ist. Verkäufer schreibt, DHL habe bestätigt, dass eine Ablagegenehmigung meinerseits vorliegt. Diese gibt es aber nicht. Habe bei DHL nun diesen "Vertrag" angefordert und warte auf Antwort, der Verkäufer (Versandapotheke) weigert sich, den Kaufpreis zu erstatten und sagt, ich solle mit dem Zusteller reden, der soll mir die Ablagegenehmigung im Handscanner zeigen. Es ist doch Sache von DHL und Verkäufer, wenn ein Paket verschwindet, was kann ich denn dafür? Ich habe keine Abstellerlaubnis erteilt, da wir böse Nachbarn hier haben. Was mache ich jetzt? | Anonym am 10.03.2016 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Ihre Vermutung ist richtig, dass es Aufgabe des Verkäufers ist, das Vorliegen einer angeblichen Abstellgenehmigung zu klären bzw. zu beweisen.

Trotzdem ist es auch richtig, dass Sie selbst eine Kopie der Abstellgenehmigung bei DHL angefordert haben. Widersprechen Sie vorsorglich dieser Abstellgenehmigung schriftlich bei DHL, damit in Zukunft nicht wieder Ähnliches passiert. Mustertext siehe http://www.paketda.de/paket-abstellerlaubnis.php#kuendigung-abstellerlaubnis

Hat DHL früher auch schon Pakete bei Ihnen abgestellt, oder war es gestern das erste Mal? Wenn es früher schon vorgekommen ist, könnte man dies so deuten, dass Sie sich stillschweigend mit dem Abstellen von Paketen einverstanden erklärt haben - indem Sie nicht widersprochen haben.

Wenn es gestern hingegen das erste Mal war, dann hat DHL ein großes Problem. Bzw. wohl eher dem Zusteller, weil ihm der Schaden ggf. vom Gehalt abgezogen wird.

Als Empfänger haben Sie kein Vertragsverhältnis mit DHL. Insofern ist es für Sie rechtlich gesehen nicht möglich, Schadenersatzansprüche gegen DHL zu stellen. Das kann nur der Absender.

Setzen Sie dem Absender eine Frist von 14 Tagen, um den Verbleib des Pakets aufzuklären bzw. die angebliche Abstellgenehmigung vorzulegen. Anderenfalls fordern Sie den Kaufpreis zurück bzw. bezahlen Sie die Ware nicht.

Wenn Sie nach Fristablauf anwaltliche Hilfe benötigen, gibt es hier ein unverbindliches Anfrageformular: http://www.paketda.de/recht/anwalt-fragen.php

DHL

Ich bin Versender eines Pakets gewesen das als Sperrgut bei DHL aufgegeben wurde. privat an privat. Der Gegenstand wurde mit Luftpolsterfolie und Kartonage verpackt ( obwohl dies lt Werbung von DHL auch unverpackt aufgeben werden kann) Bei dem Empfänger kommt das Paket an und er hat eine Abstellgenehmigung. Der Fahrer hat es abgestellt und keine Mängel festgestellt bzw dokumentiert. Nach dem öffnen des Paketes stellte der Empfänger fest das der Inhalt beschädigt war. Er meldete den Schadensfall DHL und ich bekam zuerst ein Schreiben mit der Absage , der Inhalt wäre nicht genügend verpackt gewesen ( das ist ja die Standard Absage von DHL) und das durch Abstellgenehmigung sowieso keine Schadensregulierung stattfindet. Also habe ich Einspruch eingelegt mit dem Verweis das die Sendung als Sperrgut ging und damit ja auch eine besondere Beförderung sogar ohne Verpackung überstehen sollte. Darauf bekam ich nun eine Absage in der sich DHL nur noch auf die Abstellgenehmigung bezieht. Jetzt frage mich der Empfänger von wem er den Schaden ersetzt bekommt ?! | Anonym am 29.09.2015 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Sie müssen gegenüber DHL möglichst gut beweisen können, dass der Schaden nicht nach der Paketablage entstanden ist sondern während des Transports. Der Empfänger hat die Verpackung und Paketinhalt hoffentlich nicht weggeworfen und idealerweise direkt nach Erhalt Beweisfotos gemacht. Die Verpackung bzw. die Art der Schäden an der Ware sind wichtige Beweise.

Wenn die Umverpackung also der Karton unbeschädigt ist, deutet das nicht auf unmittelbare Druckeinwirkung von außen hin. Wenn der Karton jedoch eingedrückt ist, kann man daraus ggf. ableiten, dass dies durch falsches Stapeln bei DHL zustande kam.

In der Abstellgenehmigung stellt der Empfänger DHL von Beschädigungen frei, sofern diese nicht vorsätzlich oder leichtfertig von DHL bzw. Erfüllungsgehilfen entstanden sind.

Wenn es hart auf hart kommt und Sie der Empfänger auf Schadenersatz verklagt, können Sie sich genau wie DHL darauf berufen, dass der Empfänger durch Erteilung der Abstellgenehmigung auf eine persönliche Zustellung gegen Unterschrift verzichtet hat und somit das Risiko der Zustellung eines beschädigten Pakets in Kauf nimmt.

Sie können versuchen, vom Empfänger eine eidesstattliche Versicherung zu bekommen, dass er das Paket beschädigt vorgefunden hat. Aber davon lässt sich DHL vermutlich auch nicht beeindrucken. Das Paket könnten ja auch spielende Kinder beschädigt haben.

Bitte schauen Sie hier für weitere Infos: http://www.ebay.de/gds/Wer-traegt-das-Risiko-Gefahrenuebergang-bei-Internetkauf-/10000000017660536/g.html

Dass Sperrgut auch unverpackt verschickt werden kann, trifft laut DHL-AGB nur zu, wenn die Ware unempfindlich ist. Das trifft bei Ihnen wohl nicht zu, weil die Ware ja beschädigt wurde.

Versuchen Sie nochmal eine Reklamation bei DHL, indem Sie mittels Beweisfotos o.ä. darstellen, dass die Beschädigung eindeutig vom Transport kommt und nicht nachträglich herbeigeführt wurde.

Wenn DHL sich weiterhin weigert, können Sie die Ansprüche mittels Abtretungserklärung an den Empfänger der Lieferung abtreten. Dann kann er den Schaden bzw Schadenersatz bei DHL geltend machen und sein Glück versuchen.

Sie als Absender müssen wohl nicht zahlen, wenn Sie die Ware wirklich sorgfältig verpackt haben. Idealerweise haben Sie Zeugen dafür. Den Schwarzen Peter hat leider der Empfänger wegen der Abstellgenehmgigung, weil dort der Haftungsausschluss für Schäden nach Zustellung enthalten ist.

DHL | 00340433836711648054

DHL 00340433836711648054 wurde angeblich am 11.6.2015 11:39h "am Wunschort" abgelegt. Es gibt keien Vereinbarung bezgl. eines Ablageortes. Die Sendung ist nicht da, auch nicht bei Nachbarn. Dem Absender genügt der Status der Sendungsverfolgung, er sieht keinen Anlass eine Nachforschung zu beauftragen. Als Empfänger kann ich keinen Nachfprschungsauftrag stellen. Wo ist der Nachweis des Zustellversuches? | Jörg am 17.06.2015 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Wenn Sie bei einem gewerblichen Händler Ware gekauft haben, ist dieser in der Beweispflicht für eine ordnungsgemäße Zustellung. Solange er diesen Beweis nicht erbringt, können Sie den Kaufpreis zurückverlangen oder eine Ersatzlieferung. Sie als Empfänger müssen (und können) sich nicht darum kümmern, den Zustellnachweis zu erbringen.

Das Vertragsverhältnis besteht nur zwischen Absender und DHL. Der Absender muss den Verlust bei DHL reklamieren. Daraufhin wird DHL wohl auf die Ablage am Wunschort und eine angebliche Vereinbarung mit dem Empfänger hinweisen. Diese Vereinbarung soll DHL dem Absender schriftlich vorlegen. Weil das DHL das wohl nicht kann, muss DHL für den Verlust haften.

Wenn sich der Absender Ihnen gegenüber weiterhin unkooperativ verhält, setzen Sie ihm eine Frist zur Rückerstattung des Kaufpreises. Sie können auch von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Solange kein Liefernachweis erbracht werden kann, müssen Sie nichts bezahlen.

DHL

Hallo, ich bekam von DHL eine SMS, mein Paket sei am Wunschort abgelegt worden. Ich war zuhause und habe sofort nachgeschaut. Es war aber nicht dort. Später am Tag kamen nochmal 2 Sendungen, die ich persönlich angenommen habe. DHL beruft sich auf den Garagenvertrag und behauptet das Paket sei gestohlen worden, was mein Risiko sei. | Anonym am 08.03.2015 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Normalerweise kommt der DHL-Zusteller ja nur einmal täglich. Es sei denn, das erste Paket wäre DHL-Express und das zweite Paket DHL-Standard. Idealerweise hätten Sie den Zusteller bei der zweiten Lieferung gleich darauf angesprochen, wo er das erste Paket abgelegt hat. Wie gesagt sind 2 Zustellungen am Tag jedoch ungewöhnlich, hier lohnt sich ggf. hartnäckiges Nachhaken bei DHL, damit sie die Tour des Zustellers mal kontrollieren, ob er wirklich beim ersten Mal an Ihrer Haustür war.

Außerdem ist fraglich, ob Pakete gleich am Wunschort hinterlegt werden dürfen, ohne dass der Zusteller zumindest geklingelt hat (beim zweiten Mal hat er geklingelt?). Ggf. gilt der Garagenvertrag nur für solche Fälle, wenn beim Klingeln niemand geöffnet hat. Wenn Sie aber zuhause waren, könnte das für Sie sprechen.

Alles in allem wird DHL den Paketdiebstahl nicht freiwillig ersetzen. Sie müssen klagen und dafür am besten einen Anwalt engagieren, der die Erfolgsaussichten beurteilt. Sichern Sie außerdem die Sendungsverfolgung aller Pakete vom betroffenen Tag durch Ausdruck bzw. Abspeichern.

DHL

"Die Sendung wurde dem Empfänger per vereinfachter Firmenzustellung ab Eingangspaketzentrum zugestellt" Wo ist es denn jetzt, denn ich habe es nicht. | Anonym am 22.02.2015 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Der Status hört sich so an, als wäre das Paket retour an den Absender gegangen. Die vereinfachte Firmenzustellung gilt nur für Großkunden. Bitte erkundigen Sie sich beim Absender, ob er das Paket zurückerhalten hat. Vereinfachte Firmenzustellung bedeutet, dass der Empfänger für den Erhalt des Pakets nicht einzeln unterschrieben hat sondern er das Paket zusammen mit dutzenden anderen Sendungen anderer Kunden erhielt.

DHL

Das Paket wurde, trotz hinterlegtem und zugänglichen Wunschort, vor die Haustür gelegt. Wer hätte denn da gehaftet? | Anonym am 19.12.2014 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Die Beweislage wäre allerdings schwierig, weil es Zeugen bedarf, die das vor der Haustür abgelegte Paket gesehen haben. Wenn sich trotz Zettel an der Haustür das Ablageverhalten nicht bessert, sollten Sie sich am besten schriftlich bei DHL beschweren unter Angabe der betroffenen Paketnummern (so kann der Zusteller ermittelt werden).

• Anonym antwortet: Bei Ablage am Falschen Ort muss der Paketdienst haften. Vermutlich hat der Zusteller den Wunschort nicht gefunden. Am besten Hängen sie nächstes mal eine Zettel an die Tür und beschreiben den Ablageort dort genauer!

DHL

Am 24.11. wurde eine Sendung (neuwertiges Smartphone, Geschenk von meinen Sohn) lt. Benachrichtigung "an meinem Ablageort" hinterlegt. War aber nicht da, denn ich habe das Postauto noch gesehen und gleich nachgeschaut. Ich habe das ganze Grundstück, Schuppen etc. durchsucht, Nachbarn und Paketshop gefragt: Negativ! Ein Fremddiebstahl ist völlig ausgeschlossen, da ich ja gleich draußen war und außerdem gibt es hier so gut wie keinen Menschen auf der Straße und den Garten zum unten gelegenen Haus betritt niemand. Einsehen kann man den Ablageort von außen auch nicht. Jetzt eiert DHL seit 4 Wochen rum. Zunächst wollte ich eigentlich nur, dass man den Zusteller fragt, aber das ist scheinbar unmöglich. Dann hieß es, wenn man sich für den "kostengünstige Versand als Päckchen" entscheidet quasi selber schuld. Als nächstes: Nachforschungsantrag könne nur der Absender stellen. Der ist 1. privat und 2. bekommt man bei Päckchen keine Sendungsnummer. Ich habe auf der Abstellmitteilung eine Sendungsnummer und div. andere gescannte Codes. Konisch. Nun hieß es, Päckchen würden nicht dokumentiert, weil wenn man sich für den "kostengunstigen Versand" entscheidet usw. usw. Das fängt immer wieder von vorne an, weil beim sog. Kundenservice jedesmal andere due Textbausteine bedienen und den Verlauf nicht durchlesen. Aber irgendwo ging hervor, dass eine Abstellerlaubnis nur für Pakete und nicht für Päckchen gilt. Ärger mit DHL gibt es schon jahrelang. Geklingelt oder gat gewartet bis man öffnet wird nie. Pakete werden bei Nachbarn abgegeben, oft auch zusammen mit der Briefpost. Auch mal bei Nachbarn an völlig unerwarteten Orten abgelegt (wo das Paket dann erst Tage später zufällig gefunden wurde zusammen mit Briefen. Benachrichtigung spart sich der Zusteller meistens. Am häufigsten werden Pakete einfach in der Filiale hinterlegt und gar jein Zustellversuch unternommen. Deshalb hatte ich die Abstellerlaubnis erteilt. Das hat aber bis auf wenige Ausnahmen auch nichts geändert. Bei allem Verständnis für den schweren Job der Zusteller, diesmal will ich Schadenersatz! Was kann ich noch tun? | Regina am 25.12.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Bitte lesen Sie unseren Ratgeber unter Abgestelltes Paket ist verschwunden. Was nun?

Widerrufen Sie im ersten Schritt die Ablagegenehmigung bei DHL.

Dass die Abstellgenehmigung nur für Pakete gilt und nicht für Päckchen, ist wahrscheinlich kein guter Grund, um DHL haftbar zu machen. So eine Unterscheidung ist uns nicht bekannt.

Vielversprechender ist es Indiz, Schadenersatz von DHL zu fordern unter Berufung auf Paragraf 435 HGB: https://dejure.org/gesetze/HGB/435.html

Dort heißt es, dass ein Paketdienst (Frachtführer) unbegrenzt haftet, wenn ein Mitarbeiter vorsätzlich oder leichtfertig handelt.

Das scheint in Ihrem Fall zuzutreffen, weil Sie das Postauto wegfahren gesehen haben und sofort alle Ablagestellen abgesucht haben. Machen Sie ein Gedächtnisprotokoll, wie Sie sich verhalten haben, nachdem Sie das Postauto gesehen haben.

Sie haben die Benachrichtigungskarte vorgefunden und danach in welcher Reihenfolge die Stellen abgesucht und Nachbarn befragt?

Gehen Sie anschließend mit dem Gedächtnisprotokoll und einem Ausdruck der DHL-Sendungsverfolgung zur Polizei und erstatten Anzeige. Das kann Druck in die Bearbeitung Ihres Falls hineinbringen.

Manchmal hilft es auch, den Fall in einer Tageszeitung öffentlich zu machen. So kann zusätzlicher Druck auf DHL ausgeübt werden.

Die Anzeige bei der Polizei bewirkt evtl., dass der Zusteller ermittelt und befragt wird.

Die Anzeige bei der Polizei verhilft Ihnen nicht automatisch zum Schadenersatz. DHL schreibt zwar mit Recht, dass Päckchen nicht versichert sind, aber es gibt wie gesagt Paragraf 435 HGB. Demnach fallen die Haftungsbeschränkungen weg, wenn ein Postmitarbeiter die Sendung beispielsweise klaut. Das könnte in Ihrem Fall zutreffen.

Um Schadenersatz von DHL zu bekommen, wenden Sie sich z.B. an die Rechtsberatung einer Verbraucherzentrale oder an einen Anwalt, der auf Transportrecht spezialisiert ist. Ihr Sohn sollte Ihnen außerdem einen Kaufbeleg des Smartphones zur Verfügung stellen. DHL muss nicht den Neupreis erstatten sondern nur den aktuellen Gebrauchtwert. Der Gebrauchtwert lässt sich z.B. anhand von Vergleichspreisen bei eBay ermitteln.

Kommunizieren Sie in Zukunft mit DHL am besten nur noch schriftlich, weil die Aussagen dann besser nachweisbar sind.

Die Aussage von DHL, dass eine Nachforschung nur der Absender beauftragen könne, ist gemäß Paragraf 421 HGB falsch. Demnach kann auch der Empfänger einer Sendung Ansprüche aus dem Frachtvertrag geltend machen.

DHL | 00340434220114571238

Wie lange dauert so ein Nachforschungsauftrag bis DHL endlich den Verlust erstattet? Ich habe bei EBay ein gebrauchtes Handy gekauft- Wert lag bei 230€ circa. Der Verkäufer hat es am 15.08.2018 (Mittwoch Vormittag) versichert versendet, am 17.08.2018 (Freitag Vormittag) wurde das Paket „angeblich“ erfolgreich -in Briefkasten- zugestellt ! Das war leider nicht der Fall denn im Briefkasten war kein Paket. Der Verkäufer konnte mir weiter helfen: und zwar in einer Verpackung versendet, die er bei DHL selbst gekauft hatte, er mir daher exakt die Maße -Länge und Breite- etc. genau sagen konnte. (230x165x-70m, DIN C5, Nr. CP 035.01) ! Ein brauner, undurchsichtiger Karton. Ich hab sofort nachgemessen- bei mir ist ein „normaler Briefkasten“ wie man die oft in einem Mehrfamilienhaus sieht und kennt- niemals hätte solch ein Karon darein gepasst. Ich habe daraufhin DHL telefonisch kontaktiert. Man hat mich glauben lassen- ich hätte mit dem Anruf einen Nachforschungsauftrag aufgegeben, 2 Wochen sollte ich warten, es geschah nichts! Ich nahm erneut Kontakt auf- man erklärte mir dann dass nur der Versender einen solchen Antrag stellen kann, man nahm aber eine Beschwerde auf von mir, ich bekam eine Vorgangsnummer. Der Verkäufer hat dann darauf hin alles erledigt, samt aller benötigten Unterlagen. Mit meiner Beschwerde kann ich mir eigentlich den Allerwertesten abwischen denn weder hab ich dazu eine Antwort noch Info noch Sonstiges bekommen. Immer wieder angerufen- es hieß es würde bis zu 6 Wochen dauern bis der Vorgang erledigt sei. Selbst wenn ich erst ab 01.10.2018 rechnen würde- selbst dann sind die besagten 6 Wochen lange rum. Bis heute habe ich nichts - weder der Versender noch ich haben irgendeine Info dazu- es heißt immer noch: warten! EBay erstattet nicht weil es ja tatsächlich versendet wurde und die PLZ stimmt- damit sind die aus der Haftung raus- genauso wie PayPal. Wir haben den 21.11.2018 und ich sitze immer noch mit leeren Händen dar- ohne Telefon und 230€ leichter ... ich bin sowas von verärgert darüber, ich kann es gar nicht in Worte fassen denn dann müsste ich losschreien ✌️✌️✌️ Was kann ich tun? Gibt es da irgendwo Möglichkeiten wie und wo und an wen ich mich wenden kann??? Bitte helft mir- im Voraus 100000000 lieben Dank! Anna | Anna am 21.11.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Hier ist ein Ratgeber mit Reklamationstipps: Richtig reklamieren bei Paketdiensten

Setzen Sie DHL per Einschreiben eine Frist zur Auszahlung von Schadenersatz. Die Beweislage ist zum Glück gut, weil die Maße der Verpackung vorhanden sind und weil diese Maße nicht in den Briefkasten hineinpassen.

Wenn DHL innerhalb der gesetzten Frist nicht zahlt, gehen Sie zu einer Verbraucherzentrale oder direkt zu einem Anwalt.

Hier noch ein Ratgeber zum Thema "Sendung im Briefkasten nicht auffindbar:" https://www.paketda.de/recht/briefkasten-verlust.php

Ein anderer betroffener Kunde rät dort, Strafanzeige bei der Polizei zu stellen. Das kann bei DHL Druck in die Sache hineinbringen.

Eine andere Möglichkeit wäre, Medien einzuschalten wie z.B. eine örtliche Tageszeitung, damit über das Verhalten von DHL berichtet wird.

DHL | 726559315659

Guten Abend, ich habe letzte Woche etwas bei einem Online Shop bestellt und die Sendung per Sendungsverfolgung online verfolgt. Am Freitag kam dann die Benachrichtigung, dass mein Paket in meiner Abwesenheit an meinem Wunschort hinterlegt worden sei. Ich hatte allerdings keinen Beleg/Zettel im Briefkasten wie sonst und konnte mein Paket nirgendwo finden. Der Wunschort ist für andere absolut nicht einsehbar und meine Nachbarn sind kurz nach 11 Uhr nach Hause gekommen und geben an, zu dem Zeitpunkt schon kein Paket gesehen zu haben. Ich habe bei DHL angerufen und sollte ein paar Tage abwarten. Mein Paket ist nicht wieder aufgetaucht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Paket nicht am richtigen Ort abgelegt worden ist, weiß aber nicht, was ich nun tun kann. DHL meinte nur, dass ich mich an die Polizei wenden soll. Der Online Shop hat nun einen Nachforschungsauftrag erstellt. Dazu wurde mir von DHL beispielsweise auch nicht geraten. Habe ich eine Chance, den Wertbetrag oder Ersatz zu erhalten? Ich bin ziemlich verärgert und bezweifle sehr, dass mein Paket wirklich geklaut wurde. | Alexandra am 16.10.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Das ist eine sehr schwierige Situation. DHL wird nach unserer Erfahrung immer behaupten, dass der Zusteller das Paket am vereinbarten Ort abgestellt hat. Als Kundin haben Sie es sehr schwer, das Gegenteil zu beweisen.

Die Nachbarn sind vielleicht hilfreich, weil sie kurz nach 11 Uhr nach Hause gekommen sind. Und das Paket soll ja um 11.09 Uhr zugestellt worden sein. Die Nachbarn müssten also vermutlich in der Straße ein DHL-Fahrzeug gesehen haben. Wenn sie kein Fahrzeug gesehen haben, liegt der Verdacht nahe, dass der Zusteller zu diesem Zeitpunkt gar nicht bei Ihnen war.

Wir würden auch zur Anzeige bei der Polizei raten. Gehen Sie vorher nochmal zu den Nachbarn und fertigen mit denen zusammen ein Gedächtnisprotokoll an. Schreiben Sie dort auf, wann die Nachbarn nach Hause gekommen sind, was sie vorher gemacht haben, ob es eindeutige Merkmale gibt wie z.B. im Radio gehörte Nachrichten, so dass man den zeitlichen Ablauf einordnen kann. Und wichtig ist natürlich auch die Info, ob die Nachbarn irgendwo ein DHL-Fahrzeug in der Straße gesehen haben.

Nehmen Sie außerdem die Sendungsnummer mit zur Polizei. Die Polizei kann anhand der Nummer den Zusteller ermitteln lassen und befragen.

Die Nachforschung, die der Absender beauftragt, wird vermutlich nur das Ergebnis bringen, dass das Paket am vereinbarten Wunschort abgestellt wurde.

• Automatische Erstanalyse (Roboter): DHL – Das Paket wurde an einen sog. Wunschort zugestellt, d.h. ohne Unterschrift des Empfängers an einem angeblich vereinbarten Ort abgestellt. Das darf DHL nur tun, wenn der Empfänger eine sog. Abstellerlaubnis erteilt hat. Falls keine Abstellgenehmigung vorliegt, ist DHL zum Schadenersatz verpflichtet. Lesen Sie bitte unseren ausführlichen Ratgeber zum Thema Abstellerlaubnis.

DHL

Hallo, ich habe für DHL eine Abstellgenehmigung erteilt, das klappt auch ganz gut. Allerdings legt der Zusteller die Pakete für meine Eltern und Geschwister auch immer mit ab, obwohl die keine Genehmigung erteilt haben. Die Abstellgenehmigung gilt doch nur für mich oder gleich für alle mit gleichen Nachnamen? | Anonym am 12.10.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Eigentlich dürften die Pakete für andere Familienmitglieder nicht abgestellt werden. Versuchen Sie, den Postboten abzupassen und ihm persönlich zu erklären, warum die Pakete für die anderen Familienmitglieder nicht abgestellt werden dürfen. Dem Postboten erleichtert das Abstellen natürlich die Arbeit, deshalb ist er daran interessiert.

Falls weiterhin alle Pakete abgestellt werden, müssen Sie notfalls die Abstellgenehmigung widerrufen. Gelingt es Ihnen nicht, den Postboten abzupassen, rufen Sie die DHL-Hotline an und geben dort eine Reklamation auf. Kontaktdaten siehe hier: DHL Kontaktdaten

DHL | 433205181838

Guten Tag, das oben genannte Paket habe ich nicht erhalten. Vor Ablauf der Widerspruchsfrist habe ich außerdem den Kaufvertrag widerrufen. Inzwischen sind viele Mails zwischen dem Verkäufer, einem Händler, und mir hin und her gegangen. DHL hat dem Verkäufer ein Schreiben gesandt, wonach ich mit Ihnen eine besondere Vereinbarung zwecks Ablage der Pakte geschlossen habe. Ich habe jedoch keinen Ablagevertrag mit DHL abgeschlossen. Pakete stehen immer wieder einfach vor der Haustür, nunmehr wurde wohl ein Paket entwendet. Der Verkäufer ist der Meinung, dass die Verantwortung nunmehr in meinem Zuständigkeisbereich liegt. Ich habe sowohl den Verkäufer als auch bereits mehrmals DHL aufgefordert, mir zur Verifizierung den Ablagevertrag zu übersenden, bisher ohne Reaktion. Nunmehr sendet mir der Verkäufer erneut eine Mahnung mit dem Hinweis auf die Abgabe an ein Inkassobüro. Wie ist von mir weiter zu verfahren ? | Sabine Berlet am 01.08.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Lassen Sie sich vom Verkäufer oder vom Inkassobüro nicht einschüchtern. Das Inkassobüro kann sowieso nichts machen, außer böse Briefe zu schicken. Sie haben richtig gehandelt und den Verkäufer bzw. DHL aufgefordert, Ihnen eine Kopie der angeblich erteilten Abstellgenehmigung zu zeigen.

Wenn Sie keine Abstellgenehmigung erteilt haben, kann der Verkäufer den Beweis nicht erbringen, dass das Paket abgestellt werden durfte. Ein ohne Abstellgenehmigung abgestelltes Paket gilt als nicht korrekt zugestellt.

Der Verkäufer müsste sich Ihnen gegenüber eigentlich kooperativer verhalten. Der Verkäufer kann nämlich DHL in Haftung nehmen und Schadenersatz für das unerlaubt abgestellte Paket fordern. Zu diesem Zweck sollte der Verkäufer DHL ebenfalls nachdrücklich auffordern (unter Fristsetzung), dass DHL eine Kopie der Abstellgenehmigung vorlegt.

Verstreicht die Frist, sollte der Verkäufer DHL ggf. auf Schadenersatz verklagen.

Anstatt sich mit DHL anzulegen, macht es sich der Verkäufer ziemlich leicht und glaubt einfach der Aussage von DHL, dass eine Abstellgenehmigung vorliegt. Obwohl Sie als Kundin ja das Gegenteil behaupten und entsprechende Beweise verlangen.

Das Verbraucherrecht ist auf Kundenseite. Der Händler trägt das komplette Transportrisiko und haftet für Fehler des Paketdienstes so, als wären es seine eigenen. Das korrekte Vorgehen wäre also, dass der Händler von DHL Schadenersatz fordert. Und dass der Händler Ihnen sofort Ersatz liefert oder den Kaufpreis erstattet bzw. die Rechnung erlässt.

Für eine konkrete Rechtsberatung wenden Sie sich z.B. an eine Verbraucherzentrale vor Ort oder telefonisch. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Eine gute Anlaufstelle für eine erste rechtliche Einschätzung ist nach unserer Meinung auch das Portal frag-einen-anwalt.de Nutzen Sie dort die Suchfunktion. Häufig gibt es bereits Fragestellungen anderer Nutzer zu ähnlich gelagerten Fällen.

DHL | 00340434220036370902

Nun, meine Situation ist ähnlich wie die anderen Nutzer, sieben Tage vergangen sind und ich immer noch nicht erhalten meine paket, obwohl Sie sagen, dass die paket bereits geliefert wurde mir am Dienstag, erhielt ich nichts in meinem Haus | Denise am 13.06.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Das Paket wurde an einem Wunschort abgestellt. Wunschort bedeutet, dass Ihr Paket ohne Unterschrift abgelegt wurde. DHL darf Pakete nur dann ablegen, wenn Sie DHL eine Erlaubnis erteilt haben. Wenn Sie mit DHL keinen Wunschort vereinbart haben, dann muss DHL für das verlorene Paket haften.

Wir bei Paketda.de sind nicht der Kundenservice von DHL. Deshalb können wir Ihre Reklamation nicht direkt bearbeiten. Die Kontaktdaten von DHL finden Sie hier: DHL Kontaktdaten

Bitte informieren Sie auch den Absender über den Verlust des Pakets.

Um bei DHL zu reklamieren, können Sie unsere Musterbriefe verwenden. Die finden Sie hier: Musterbrief zur Reklamation einer Abstellgenehmigung

DHL

Ist es Gang und gebe das DHL einfach Pakete mit wertigen Inhalt einfach draußen vor der Haustür abstellt, wenn niemand angetroffen wird.? Dieses ist heute bei mir passiert. Ein Paket mit einem Wertinhalt von 1300,-€. Des weiteren kommt es vor das öfters Pakete vor meiner Haustür einfach abgelegt werden. Unter anderem Eintrittes Mobiltelefon.. Ist das jetzt die neue Art der Paketzustellung? Wenn ja, wäre das nicht mehr tragbar. | Anonym am 13.06.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Das Abstellen von Paketen ist nur erlaubt, wenn der Paketdienst eine sogenannte Abstellgenehmigung vom Empfänger erhalten hat. Das ist in Ihrem Fall offenbar nicht gegeben, weil Sie sich sonst nicht beschweren würden.

Wir empfehlen aus praktischer Sicht, einen Hinweiszettel an der Haustür anzubringen, wenn Sie das nächste Mal eine DHL-Lieferung erwarten.

Schreiben Sie auf den Zettel ungefähr dies: "Liebe/r DHL-Zusteller/in, bitte keine Pakete abstellen wegen Diebstahlgefahr. Bei Abwesenheit bitte Pakete in Paketshop bringen oder zu Nachbar XY."

Außerdem sollten Sie beim DHL-Kundenservice reklamieren. Am besten unter Angabe einer oder mehrerer Paketnummern von Paketen, die unerlaubt abgestellt wurden. Kontaktdaten von DHL hier: DHL Kontaktdaten

Es ist auch im Interesse des Zustellers, keine Pakete abzustellen. Würde so ein Paket abhandenkommen, müsste der Zusteller dafür wahrscheinlich persönlich haften (Abzug vom Gehalt).

DHL

Ich hatte Online was bestellt, bekam auch vom Verkäufer eine Sendungsnummer mitgeteilt. Ich benutze die DHL-App und bekam dann eine Benachrichtigung, das mein Paket an meinem Wunschort geliefert wurde?! An dem angegebenen Zeitpunkt war die ganze Familie zu Hause, doch der Zusteller hat nicht geklingelt...Klingel funktioniert aber einwandfrei! Da ich bei keinem Nachbarn, wir sind acht Mietparteien, mein Paket „gefunden habe“, habe ich mich an den Verkäufer zwecks Nachforschung gewandt. DHL behauptet gegenüber dem Verkäufer, ich hätte eine Abstellgenehmigung erteilt. Ich habe jetzt lang überlegt, und erinnere mich, das ich vor ein-zwei Monaten für ein Paket eine Abstellgenehmigung erteilt hatte und zwar vor der Wohnungstür im 3.OG. Geht DHL jetzt immer von einer Abstellgenehmigung aus, obwohl ich zu Hause bin, und muss der Zusteller nicht klingeln und sich dann auch nicht an den „Wunschort“ halten? Der Verkäufer weigert sich Aufgrund der Aussage von DHL mir einen Ersatz zuschicken. Was kann ich tun? Lieben Dank für die Antwort im Voraus! | Anonym am 21.03.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Der Zusteller muss nicht klingeln, aber er muss den vereinbarten Abstellort einhalten und darf das Paket nicht woanders abstellen (z.B. unten im Hausflur). Für Sie als Empfänger ist es sehr schwer zu beweisen, dass der Zusteller das Paket entweder nicht abgestellt hat oder dass er es an einem falschen Ort abgestellt hat.

Machen Sie ggf. einen Aushang im Hausflur und bitten Nachbarn, sich bei Ihnen zu melden, falls Nachbarn das abgestellte Paket gesehen haben. Diese Beobachtungen von Nachbarn könnten dabei helfen, eine eventuelle Falschabstellung des Pakets nachzuweisen. Dann könnten Sie DHL evtl. in Haftung nehmen.

Die Lage ist für Sie leider sehr schwierig. Bitte lesen Sie ergänzend unseren ausführlichen Ratgeber unter Abgestelltes Paket ist verschwunden. Was nun?



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