Aktuelle Auffälligkeiten

Wir analysieren einmal täglich die Zugriffszahlen der Paketzentrums-Detailseiten bei Paketda. Rufen überdurchschnittlich viele Menschen die Detailseite eines Paketzentrums auf, kann das auf Lieferprobleme hindeuten.

Es sind aber auch andere Ursachen denkbar, wie z.B. Feuerwehreinsätze in Paketzentren oder Stellenausschreibungen. Solche Ereignisse steigern das Interesse am jeweiligen Paketzentrum und können höhere Zugriffszahlen erzeugen.

*Die prozentualen Veränderungen beziehen sich auf Paketda-Zugriffszahlen vom gestrigen Freitag im Vergleich zum Freitag der Vorwoche.


Paketproblem melden

Melden Sie Paketprobleme bei Ihnen vor Ort. Wir werten die Meldungen anonym aus, ob es in bestimmten PLZ-Bereichen auffällig viele Probleme gibt. Mit diesem Formular können nur Standardprobleme gemeldet werden. Individuelle Fälle schildern Sie bitte im Bereich Fragen & Antworten. Reklamieren Sie auch direkt bei Ihrem Paketdienst; Kontaktdaten hier.




Datenschutz: Es werden nur die von Ihnen übermittelten Daten gespeichert. Rückschlüsse auf den Absender sind nicht möglich.

Problem beim Paketdienst

Hilfe, mein Paket kommt nicht an

In den folgenden Ratgebern helfen wir Ihnen bei Problemen mit Paketdiensten weiter. Erfahrungsgemäß besteht bei Lieferzeiten von 3 bis 4 Tagen noch kein Grund zur Sorge. Solche kleinen Verzögerungen können durch Engpässe bei Personal, Fahrzeugen oder Sortieranlagen begründet sein.

Mein Paket ist beschädigt:
Transportschaden melden
Mein Paket ist mehr als 4 Tage verzögert:
Paketdienst-Hotline anrufen
Mein Paket ist nicht oder falsch angekommen:
Nachforschung beauftragen
Tipps speziell für internationale Pakete
Ausland-Paketversand


Briefporto / Paketporto 2018


Blitzschnell oder gemächlich? So wird ein Paket transportiert

Wenn man als Kunde ein Paket verschickt oder auf eine Bestellung wartet, denkt man nicht groß drüber nach, welchen Weg das Paket nimmt. – Wir zeigen es Ihnen. Dadurch können Sie die Meldungen in der Sendungsverfolgung besser verstehen und einschätzen.

Infografik zum Ablauf eines Pakettransports


Linke Grafik: Direkter Pakettransport

Die linke Karte stellt vereinfacht einen direkten Transport vom Absender zum Empfänger dar. Ein solcher Transport ist typisch, wenn Absender und Empfänger räumlich nah beieinander liegen oder wenn es auf der Strecke ein hohes Versandvolumen gibt (zum Beispiel zwischen Berlin und Hamburg). Auch Expresspakete werden häufig direkt von der Ausgangsregion in die Zielregion gefahren, weil dies zeitsparend ist. Darüber hinaus verfügen Super-Großkunden wie z.B. Amazon bei DHL über Direkttransportstrecken.

Direkttransporte lohnen sich für einen Paketdienst nur, wenn der Laderaum im LKW richtig gut gefüllt ist. Je mehr Pakete ein LKW geladen hat, desto mehr Paketkunden teilen sich die Transportkosten (Diesel, Lohn des Fahrers, usw.).

Hohe Paketmengen gibt es üblicherweise zwischen Ballungszentren. Aber beim Paketversand von einer Ostseeinsel in das Erzgebirge lohnt es sich nicht, einen großen LKW loszuschicken. Die Paketmenge auf dieser Strecke ist so gering, dass der LKW nur halb voll wäre. Was also tun?

Rechte Grafik: Pakettransport mit Zwischenstation

Wenn zwischen zwei Paketzentren nur wenige Pakete verschickt werden (fiktives Beispiel: Neustrelitz und Neumark) oder wenn die Transportstrecke sehr lang ist (z.B. Günzburg bis Hamburg) gibt es Zwischenstationen. Das sind Paketzentren, die als HUBs (Hauptumschlagbasen) bezeichnet werden.

An diesen Zwischenstationen stoppen mehrere LKW, die jeweils "halb voll" von umliegenden Paketzentren kommen. Jeder LKW entlädt am HUB seine Pakete. Die Pakete werden dort sortiert und entsprechend ihrer Zielregionen gebündelt. Vereinfacht gesagt wird die Menge aus 2 halb vollen LKW auf 1 LKW zusammengefasst. Dieser komplett volle LKW kann nun wirtschaftlich in die Zielregion weiterfahren.

In der Sendungsverfolgung von DHL erkennen Sie nicht, ob Ihr Paket eine Zwischenstation eingelegt hat. Dort erscheinen nur Start- und Ziel-Paketzentrum. Hermes zeigt seinen Kunden zwar an, wenn ein Paket in einem Paketzentrum bearbeitet wurde - aber nicht, ob es ein Umschlagpunkt war. Bei GLS und DPD erkennen Sie hingegen deutlich, falls Ihr Paket eine Zwischenstation durchläuft. Bei GLS ist das häufig der Zentrale Umschlagpunkt (ZUP) in Neuenstein.

Und deshalb sind Expresspakete so teuer...

Mit dem Wissen der vorherigen Abschnitte können Sie sich bestimmt denken, weshalb das Porto für Expresspakete so teuer ist. Expresspakete müssen garantiert am nächsten Tag beim Empfänger sein, deshalb dürfen während des Transports i.d.R. keine zeitraubenden Zwischenstationen eingelegt werden. Zwischenstationen sind zwar wirtschaftlich, aber das Ausladen, Sortieren und erneute Einladen beansprucht wertvolle Zeit.

Deshalb werden Expresspakete (meistens) auf direktem Weg in die Zielregion transportiert. Das geht schnell, aber der Frachtraum ist nicht voll ausgelastet. Die Kosten für Diesel und Fahrerlohn verteilen sich auf weniger Paketkunden. Deshalb trägt jeder einzelne Kunde einen höheren Kostenanteil, und das Expressporto ist entsprechend teuer.



Paket-Tipps zu Weihnachten

Jedes Jahr in der Adventszeit beklebt DHL seine Paketautos mit dem Spruch "Offizieller Partner des Weihnachtsmanns". Doch einen Unterschied gibt es zwischen Santa Claus im roten Mantel und den Boten in Gelb: DHL-Zusteller kommen schon im November in Weihnachtsstress. Dann beginnen die Menschen nämlich, Geschenke online einzukaufen.

Die Paketda-Redaktion versorgt Sie mit 4 Tipps, wie Sie frustfrei Weihnachtsgeschenke bestellen:

1) Bestellen Sie rechtzeitig. Je näher Weihnachten rückt, desto größer die Gefahr von Transportverzögerungen. Einerseits, weil viel zu viele Menschen auf den letzten Drücker kaufen, und andererseits durch die vermutlich schlechteren Straßenverhältnisse im Dezember (Glatteis/Schnee). Hier finden Sie die Versandfristen für Weihnachtspakete 2018.

2) Ihr Zusteller kommt vermutlich nicht mehr zur gewohnten Zeit. Im November / Dezember werden viele Zustellbezirke verkleinert und Aushilfskräfte eingestellt. Durch veränderte Zustelltouren kommt der Paketbote nicht mehr zur gleichen Zeit, wie im restlichen Jahr. Nur DPD Predict berechnet trotzdem eine korrekte Zustellzeit. Die Zustellprognosen anderer Paketdienste basieren auf Durchschnittswerten und nicht auf der tagesaktuellen Liefertour Ihres Zustellers.

3) Die Warteschlangen in Postfilialen sind im Dezember besonders lang. Um dem Abholhorror zu entgehen, können Sie in solchen Onlineshops einkaufen, die auch stationäre Filialen betreiben. Viele Händler wie z.B. Galeria Kaufhof ermöglichen es, Onlinebestellungen in den Kaufhäusern abzuholen. Diesen Service nutzen noch nicht allzu viele Menschen. Die Warteschlangen an den Abholstellen in Kaufhäusern sind daher nicht so lang wie bei der Post. Andere Möglichkeit: Lassen Sie Ihr Paket mit GLS oder UPS liefern und leiten es mit FlexDeliveryService bzw. UPS My Choice an einen Paketshop um. Die Paketdienste GLS und UPS sind im Privatkunden-Segment die kleinsten Anbieter. Deren Paketshops sind dementsprechend nicht so übervoll wie bei den Marktführern DHL, Hermes und DPD.

4) Überfüllte Packstationen: Wenn Sie eine Bestellung an eine Packstation liefern lassen möchten, und Angst haben, dass Ihr Paket wegen Überfüllung in eine Filiale umgeleitet wird, bestellen Sie mittwochs. Grund: Die meisten Menschen bestellen am Wochenende. Diese Bestellungen prasseln dann am Dienstag oder Mittwoch auf die Packstationen ein. Wer erst am Mittwoch bestellt, dessen Paket kommt am Donnerstag oder Freitag an, und hat dadurch bessere Chancen auf ein freies Fach.