Das 1995 in Betrieb genommene Paketzentrum Köngen hat eine Sortierkapazität von 32.000 Paketen pro Stunde. Die meisten Pakete werden in den Wochen vor Weihnachten bearbeitet, dann sind es laut DHL ca. 500.000 Sendungen pro Tag.
Gegenüber den anderen 32 DHL-Frachtzentren unterscheidet sich dieser Standort durch seine Dachbegrünung. Dies haben die Stadtvertreter DHL zur Auflage gemacht. Am Standort Köngen arbeiten ca. 500 Menschen (Quelle).
Eine Bildergalerie mit Einblicken ins Paketzentrum Köngen gibt es hier bei ntz.de.
Im Juni 2021 berichtete die Eßlinger Zeitung, dass DHL bzw. der Investor Hellmich in Köngen den Neubau mehrerer Gebäude planen, weil die Paketmengen stark gestiegen sind. Laut ntz.de sei die "Erweiterung fast in trockenen Tüchern". Auch für die Umsiedlung eines Motorsportclubs neben dem Paketzentrum sei eine Lösung gefunden worden. Im Herbst 2025 wurde mit dem Bau einer 16 Meter hohen Lärmschutzwand (zwecks Anwohnerschutz) begonnen.
Im Januar 2026 kritisierte DHL-Chef Tobias Meyer im Interview mit "Welt" die Kosten für die Lärmschutzwand, weil sich dahinter nur wenige Häuser befinden. Meyer wörtlich: "Wäre es nicht sinnvoller gewesen, jedem Hausbesitzer 50.000 Euro für neue schalldichte Fenster zu geben, als diese Riesenwand neben einer vielbefahrenen Straße errichten zu müssen? Oder die Mittel für den Bau eines Kindergartens einzusetzen?"
Im Jahr 2000 kam es bei einem Tag der offenen Tür von DHL in Köngen zu einem schweren Unglück. Der ehemalige Reck-Weltmeister und Fallschirmspringer Eberhard Gienger stürzte beim Sprung aus einer Cessna ab. Der damals von der Deutschen Post gesponserte Sportler überlebte den Absturz (Quelle: spiegel.de).

Anschrift
Robert-Bosch-Str. 20
73257 Köngen
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Standort-Typ
Nationales Paketzentrum (FZ73) von DHL
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