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Infos zum DHL-Paketaufkleber

Inhaltsverzeichnis

  1. 1) Absenderadresse
  2. 2) Empfängeradresse
  3. 3) Sicherheitscode
  4. 4) GoGreen
  5. 5) Sendungsnummer
  6. 6) Optionale Zusatzservices
  7. 7) + 10) Leitcode
  8. 8) + 11) Identcode
  9. 9) HASCI-Ersatzidentifizierer
  10. Abweichendes Leitcode-Format
  11. Bedeutung von Zusatzaufklebern
  12. Prozesskennzeichen
  13. Codieraufkleber für Sperrgut

Dieser Artikel beschreibt den Aufbau eines DHL-Paketaufklebers. Falls Sie einen DHL-Paketaufkleber kaufen möchten, lesen Sie bitte unseren separaten Ratgeber zur DHL-Onlinefrankierung.


DHL-Paketlabel

1) Absenderadresse

Hinweis für Onlinebestellungen: Schicken Sie Retouren nicht eigenmächtig an die Absenderadresse. Viele Onlineshops haben abweichende Retourenadressen. Mehr dazu hier.

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2) Empfängeradresse

Anstatt einer Hausanschrift kann hier auch eine Packstation oder Postfiliale angegeben sein.

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3) Sicherheitscode

Gibt es nur bei Paketen, die Privatkunden versenden. Der Sicherheitscode soll eine Manipulation des Paketaufklebers verhindern.

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4) GoGreen

Mit dem Programm GoGreen gleich DHL CO2-Emissionen aus. Mit GoGreen-Plus (z.B. bei Bahntransport) werden CO2-Emissionen vermieden.

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5) Sendungsnummer

Hier ist die Paketnummer zur Sendungsverfolgung angegeben und die maximal erlaubten Kartonmaße. Bei Auslandspaketen können zusätzlich Vorausverfügungen angegeben sein, wie z.B. "Falls unzustellbar, zurück an Absender".

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6) Optionale Zusatzservices

Hat der Absender zusätzliche Leistungen gebucht, z.B. Ausweisprüfung beim Empfänger (Identcheck), erscheinen die Symbole hier in einer Raute. Weitere Zusatzservices sind Alterssichtprüfung und Filialrouting (= Paket wird bei Unzustellbarkeit in einer Filiale hinterlegt).

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7) + 10) Leitcode

Der Leitcode wird auch als RC-Code oder Routingcode bezeichnet. Er enthält den Zielort des Pakets (v.l.: PLZ, Straßenkennziffer, Hausnr. bzw. Packstationsnr., Produktcode [00=Standard, 01=Nachnahme, 80=Ausland], Prüfziffer). Anhand des Leitcodes erkennen die Sortieranlagen, welchen Weg das Paket nehmen muss. Ist der Leitcode unlesbar, wird er im Paketzentrum evtl. dupliziert und doppelt aufs Paket geklebt (10).

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8) + 11) Identcode

Im Identcode (auch Identifier oder Identifizierer genannt) ist die Sendungsnummer hinterlegt. Dieser Strichcode wird z.B. in Filialen gescannt bei der Paketannahme, in den Paketzentren bei der Sortierung und schließlich vom Zusteller bei Auslieferung des Pakets. Ist der Identcode (8) beschädigt und unlesbar, wird ein Zusatzlabel aufgeklebt (11).

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9) HASCI-Ersatzidentifizierer

Dieses Zusatzlabel ist selten und wird verwendet, wenn ein Paket (aus welchem Grund auch immer) ohne Sendungsnummer unterwegs ist.



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Abweichendes Leitcode-Format

Einige DHL-Pakete verfügen über eine Leitcodierung in diesem Format (403) 276 44807 + 99000 933 052 103:
DHL Leitcode

Einige Leitcodes beginnen mit "(2L) DE" anstatt (403). Im GS1-Format bezeichnet 403 einen Routingcode und 276 das Land Deutschland. Danach folgt die fünfstellige PLZ des Empfängers (im Beispiel 44807).

Nach dem Pluszeichen steht die Ziffernfolge 99000, die vermutlich gleichbleibend ist. Danach folgt eine dreistellige Zahl. 933 könnte für die Versandart "Retoure" stehen. 900 könnte für ein normales Paket stehen.

Am Ende folgt die DHL-typische Leitcodierung mit Straßencode und Hausnummer.



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Bedeutung von Zusatzaufklebern

Manchmal erhalten DHL-Pakete kleine Zusatzaufkleber, wie nachfolgend zu sehen.

DHL Paket Zusatzaufkleber

Der Vermerk "PZ 20" bezeichnet das Paketzentrum, wo das Label gedruckt wurde (20=Hamburg). CT bezeichnet den Arbeitsplatz ("Codierterminal 11").

Die Abkürzung MZB bedeutet Mechanisierte Zustellbasis. Das sind kleinere, regionale DHL-Standorte, an denen Zusteller ihre Fahrzeuge beladen.

Der Zahlencode 22.14.103.RE ist wie folgt aufgebaut: PLZ-Leitregion / Nummer der Zustellbasis / Nummer des Zustellbezirks / Prozesskennzeichen (siehe unten).

224 bezeichnet das Tor, wo das Paket verladen wird.


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Prozesskennzeichen

DHL Prozesskennzeichen

  • RE – Regelzustellung
  • ER – Entlastungstour Regelzustellung
  • FB – Firmenzustellung Brief
  • FA – Firmenzustellung Paket
  • FV – Firmenzustellung Verkehr
  • SE – Servicepartner
  • IN – Inselzustellung*
  • EI – Entlastungstour Inselzustellung*
  • VE – Verbundzustellung
  • EV – Entlastungstour Verbundzustellung
  • ZO – Zollbezirk
  • BF – Briefzustellung oder Postfach
  • EB – Entlastungstour Briefzustellung
  • NZ – Nachbearbeitung Zustellung
  • NV – Nachbearbeitung Verbund
  • SV – Sondernetz Verbund

* Inselzustellung bedeutet in diesem Zusammenhang keine Auslieferung auf Nordseeinseln, sondern eine reine Pakettour innerhalb eines Bezirks, in dem sonst Verbundzustellung herrscht. Verbundzustellung bezeichnet die gemeinsame Auslieferung von Briefen und Paketen durch eine/n Zusteller/in.


Aufkleber für "VIP-Pakete"

Sogenannte VIP-Pakete erhalten kleine Zusatzaufkleber, wie nachfolgend abgebildet. Manchmal befindet sich außerdem ein roter VIP-Stempel auf dem Adressetikett.

VIP-Pakete sind wertvolle Pakete z.B. mit Smartphones, die in Zustellbasen in abschließbaren Containern lagern. Solche Pakete werden den Zustellern persönlich übergeben, nachdem sie alle "normalen" Pakete ins Fahrzeug eingeladen haben. Dadurch sollen Diebstähle verhindert werden.

DHL Zusatzaufkleber für wertvolle VIP-Pakete


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Codieraufkleber für Sperrgut

Im Frühjahr 2019 vereinfachte DHL die Bearbeitung von Sperrgut in Paketzentren. Früher musste Sperrgut an sogenannten Codier-Terminals bearbeitet werden. Inzwischen sind die Mitarbeiter mit Handrücken-Scannern und mobilen Druckern ausgestattet.

Handrückenscanner ProGlove von Festo

Sperrgut wird auch NMF-Gut genannt; das bedeutet "nicht maschinenfähig". Sperrgut kann nicht automatisch durch Sortieranlagen befördert werden sondern muss von Mitarbeitern manuell sortiert und bewegt werden. Damit das Sperrgut im jeweils passenden Container landet, benötigt jedes Paket eine Codierung in Form eines Aufklebers.

Seitdem die Mitarbeiter Handrücken-Scanner haben (die werden wie ein Handschuh angezogen), müssen die schweren Sperrgut-Pakete nicht mehr zu stationären Codierterminals geschleppt werden. Stattdessen kann jedes Paket dort codiert werden, wo es sich gerade befindet. Der mobile Drucker erstellt ein Etikett (siehe unten), das dem Mitarbeiter anzeigt, in welchen Rollcontainer das Sperrgut-Paket einzusortieren ist, um am richtigen Zielort anzukommen.

DHL Zusatzaufkleber für Sperrgut

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