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Wie Sperrgut- und wertvolle VIP-Pakete in DHL-Zustellbasen bearbeitet werden


Das Hamburger Abendblatt berichtete 2018 aus der DHL-Zustellbasis in Tornesch (Schleswig-Holstein). Der Redakteur hat beobachtet, dass zum sogenannten Verteilschluss eine Klingel in der Zustellbasis ertönt. Das ist der Zeitpunkt, an dem sämtliche Pakete die Sortieranlage durchlaufen haben. Solange müssen Zusteller warten, bevor sie losfahren dürfen. Bis zum Verteilschluss können nämlich weitere Pakete hinzukommen, die gerade noch die Sortieranlage durchlaufen.

Nach dem Verteilschluss schauen die Zusteller in separaten Rollcontainern nach, ob dort Sperrgut- oder VIP-Pakete für ihren Bezirk lagern. Solche Pakete durchlaufen nicht die automatische Sortieranlage, sondern werden händisch bearbeitet.

Bei Sperrgut ergibt sich die manuelle Bearbeitung aufgrund der Übergröße oder Sonderform des Pakets. Weil Sperrgut erst ins Zustellfahrzeug eingeladen wird, nachdem die Standardpakete eingeladen wurden, fehlt in Zeiten mit hohem Paketaufkommen evtl. der Platz, um alle Sperrgut-Pakete mitzunehmen. Das erklärt auch die längeren Lieferzeiten von Sperrgut.


Bei VIP-Paketen geht es nicht um einen schnellen Transport, sondern um einen diebstahlsicheren Transport aufgrund des wertvollen Inhalts (z.B. Smartphones). VIP-Pakete werden in abschließbaren Rollcontainern oder Gitterabteilen aufbewahrt und einzeln an die Zusteller herausgegeben, um Diebstählen vorzubeugen.

Quellen: abendblatt.de | dpdhl.com

YouTube: DHL-Pakete mit Diebstahlschutz



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Diebesbande klaute gezielt VIP-Pakete bei DHL in Berlin

Ergänzung vom Dezember 2019:

Der Berliner Kurier berichtete über fünf ehemalige DHL-Mitarbeiter, die gezielt VIP-Pakete nach wertvollen Inhalten durchsuchten. Die Zeitung schreibt: "VIP-Pakete waren durch Zwischenlagerung in einer Art Käfig zusätzlich gesichert - allerdings war er oben offen." Dadurch sei es der Diebesbande leicht gefallen, VIP-Pakete aus dem Käfig herauszuangeln und den wertvollen Inhalt zu klauen.

Die Diebstähle fanden nach Feierabend statt, wenn alle anderen Mitarbeiter die DHL-Zustellbasis schon verlassen hatten. DHL installierte jedoch eine Überwachungskamera, so dass alles aufflog. Der Anführer der Bande erhielt 18 Monate Haft auf Bewährung und 1000 Euro Geldstrafe. Die Mittäter erhielten ebenfalls Bewährungs- und / oder Geldstrafen.

Quelle: www.berliner-kurier.de


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