GoGreen Plus / Schweiz: Zoll online bezahlen / Österreich: Bußgeld gegen die Post


Deutsche Post DHL erfindet "GoGreen Plus"

Das Umweltprogramm "Go Green" wurde offenbar erweitert. Im sogenannten Brand Hub von Deutsche Post DHL ist neuerdings das zusätzliche Logo "GoGreen Plus" abgebildet (dpdhl-brands.com). Laut Website werden damit Produkte gekennzeichnet, "die mithilfe sauberer Prozesse, Technologien und Treibstoffe in einem hohen Anteil CO2-reduziert sind."

GoGreen Plus steht also nicht für CO2-neutralen Versand, wie beim normalen GoGreen, sondern bloß für einen CO2-reduzierten Transport. Ein passenderer Name wäre vielleicht "GoGreen Minus" gewesen ...

Bemerkenswert ist auch, dass GoGreen Plus auf der offiziellen Post-Website kaum erwähnt wird. Abgesehen vom Brand-Hub, wo es um die Gestaltung von Werbematerialen geht. In einer Pressemitteilung der Post heißt es, dass Kaufland GoGreen-Plus nutzt, indem bei Schiffstransporten nachhaltiger Kraftstoff verwendet wird (Quelle).



Anzeige


Schweiz: Postkunden können Zoll online bezahlen

Die Schweizerische Post erleichtert den Empfang ausländischer Sendungen. Kunden müssen Einfuhrabgaben (Zoll) ab dem 4.10.2021 nicht mehr bar beim Zusteller bezahlen, sondern können das online erledigen. Paypal steht leider nicht zur Verfügung, aber immerhin "die üblichen Zahlungskarten" sowie die schweizerische Bezahl-App Twint.

Kunden müssen sich bei der Post registrieren, um die Online-Zahlung zu nutzen. Die Zahlungsfrist beträgt 20 Tage. Wer sich nicht registriert, kann weiterhin bar an der Haustür bezahlen oder mit der Twint-App beim Zusteller. Die Schweizerische Post befördert täglich mehr als 110.000 Warensendungen aus dem Ausland.

Quelle: Pressemitteilung



Österreich: 9,5 Mio. Euro Bußgeld gegen die Post

Die Österreichische Datenschutzbehörde hat gegen die Österreichische Post eine Strafe in Höhe von 9,5 Millionen Euro ausgesprochen. "Der Vorwurf der Behörde besteht im Wesentlichen darin, dass zusätzlich zu den von der Österreichischen Post eingesetzten Kontaktmöglichkeiten per Post, Web-Kontaktformular und Kundenservice datenschutzrechtliche Anfragen auch per E-Mail zuzulassen sind.", schreibt die Post in einer Adhoc-Meldung.

Die Österreichische Post will die Strafe nicht akzeptieren und Rechtsmittel dagegen ergreifen.




  Zuletzt aktualisiert am   |   Autor:
Anzeige

✉ Verpassen Sie nichts mit dem Paketda-Newsletter: Kostenlos abonnieren per E-Mail oder bei Telegram