Fahrzeug des Zolls

So läuft die Verzollung von Paketen ab

Inhaltsverzeichnis

  1. Muss ich mein Paket vom Zoll abholen oder nicht?
  2. Darauf achten Zöllner bei der Paketkontrolle
  3. Wie viel Zoll muss ich bezahlen?
  4. Infos zur Postverzollung
  5. Registrierung als Selbstverzoller
  6. Ich habe keinen Abholbrief vom Zoll bekommen
  7. Paket beim Zoll abholen: Daran müssen Sie denken
  8. Lagerfrist für Pakete beim Zoll
  9. Mein Auslandspaket hängt beim Zoll fest - was kann ich tun?
  10. So werden Pakete gecheckt, bevor sie ins Ausland geschickt werden
  11. Kundenfragen rund um Zoll & Pakete

Ein Tipp vorweg: Die EU erspart Ihnen Papierkram

Wenn Sie bei Onlineshops innerhalb der EU bestellen, sparen Sie sich viel Bürokratie mit dem Zoll. Bei Bestellungen in Ländern, die nicht zur EU gehören (z.B. China, USA), wirft der deutsche Zoll ein Auge auf jedes Paket und kassiert ggf. Einfuhrabgaben. Manchmal erkennt man als Kunde auch gar nicht, dass ein Verkäufer im Ausland sitzt. Schauen Sie bei eBay und Amazon deshalb immer ins Impressum, damit Sie nicht ungewollt in Übersee einkaufen und dann von Zollgebühren überrascht werden. Ausführliche Infos hier im Ratgeber zum Onlineshopping im Ausland.


Muss ich mein Paket vom Zoll abholen oder nicht?

Muss ich mein Paket beim Zoll abholen?

Wenn Sie als Kunde in Deutschland ein Paket aus einem Nicht-EU-Land erwarten (z.B. China, Japan, USA, etc.), können folgende Situationen vorkommen:

1) Das Paket wird "von zollamtlicher Behandlung befreit". In diesem Fall erfolgt der Weitertransport innerhalb Deutschland sehr schnell. Der Empfänger erhält die Sendung direkt an seine Haustür geliefert (bzw. in den Briefkasten eingeworfen, falls es ein Brief ist).

2) Das Paket wird zollamtlich abgefertigt. Dann prüfen Zöllner im Internationalen Postzentrum (IPZ) die Sendung und die Begleitdokumente. Dazu gehören insbesondere die Zollinhaltserklärung (außen an der Sendung aufgeklebt) und eine Handelsrechnung, die jedoch manchmal fehlt.

Manchmal stellen die Zöllner fest, dass der deklarierte Wert oder die Warenbezeichnung nicht zum Inhalt der Sendung passt. Beispiel: Es wurde ein Geschenk für 10 Dollar deklariert, aber in Wahrheit befindet sich eine Markenhandtasche im Paket. Einige Verkäufer in China fälschen sogar die Begleitrechnungen, indem sie den Warenwert dort niedriger beziffern, als der Kunde tatsächlich bezahlt hat. Der deutsche Zoll kennt diese Masche allerdings. Deshalb werden Paketempfänger im Verdachtsfall gebeten, ihre Sendung persönlich bei einem Zollamt abzuholen. Bei der Abholung muss das Paket vom Kunden geöffnet werden, und er muss einen Beleg vorlegen, aus dem hervorgeht, wie viel Geld tatsächlich für die Ware bezahlt wurde.

► Eine Abholung beim Zollamt ist nicht erforderlich, wenn der Zoll den deklarierten Warenwert anerkennt. In diesem Fall bekommt der Kunde die Ware direkt nach Hause geliefert und bezahlt etwaige Gebühren an den Postboten.

Seit März 2018 berechnen Deutsche Post und DHL 6 Euro zusätzliche Gebühren für die Zollabfertigung. Mehr Infos zur Auslagepauschale hier.

Wer keine Möglichkeit hat, Sendungen persönlich beim Zollamt abzuholen, kann übrigens eine kostenpflichtige Postverzollung beauftragen.


Kapitalbereitstellungsprovision bei DHL Express

Bei Lieferungen von DHL Express wird für die Zollabfertigung eine sogenannte Kapitalbereitstellungsprovision berechnet. Darüber ärgern sich viele Kunden, denn bei normalen Standardlieferungen von DHL Deutsche Post wird nur eine Auslagepauschale in Höhe von 6 Euro fällig.

► DHL Express berechnet die Kapitalbereitstellungsprovision basierend auf 2% der Einfuhrabgaben, mindestens aber 14,88 Euro. Das entspricht 12,50 Euro plus 19% Umsatzsteuer. Quelle: www.dhl.de/express/warenimport (PDF).

Neben DHL Express berechnen andere Express-Paketdienste wie UPS, TNT oder Fedex ebenfalls hohe Gebühren für die Zollabfertigung. Manchmal erfolgt die Abwicklung durch den "gefürchteten" Dienstleister GDSK.

Auf der Website chinahandys.net wird eine Möglichkeit zur Umgehung der Kapitalbereitstellungsprovision beschrieben. Angeblich kann man sich als Kunde bei DHL Express registrieren lassen (Kundenkonto anlegen) und eine Einzugsermächtigung erteilen. DHL Express bucht den Zoll dann direkt vom Bankkonto des Empfängers ab und berechnet laut "chinahandys.net" keine Zusatzgebühren. Kontaktdaten von DHL Express hier.

Abbildung: Beispiel einer Zoll-Abrechnung von DHL Express.

Zoll-Rechnung von DHL Express

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Darauf achten Zöllner bei der Paketkontrolle

In diesem Zeitungsartikel ist zu lesen, dass unter anderem sehr schwere Pakete als verdächtig eingestuft werden können. In dem beschriebenen Fall wurde ein 28kg schweres, 120cm langes und 13,5 cm breites Paket geröntgt, das eine doppelwandig gummierte Metallwalze enthielt, in der Opium versteckt war.

Sicherlich ist auch das Herkunftsland und der Absender eines Pakets relevant, ob es als verdächtig eingestuft wird oder nicht. Pakete aus China enthalten beispielsweise häufig günstige Plagiate deutscher Produkte, gegen deren Einfuhr Hersteller von Markenprodukten vorgehen. Nicht selten wird vom Hersteller sogar Strafanzeige gestellt und das Paket vom Zoll beschlagnahmt.

Weitere Gründe, die zum Öffnen eines Pakets durch den Zoll führen, sind offensichtlich zu niedrig angegebene Warenwerte, unbekannte Warenbezeichnungen (die Produkte werden dann vom Zoll in Augenschein genommen) oder Warenbezeichnungen, die eine Einfuhrbeschränkung vermuten lassen (z.B. Bestandteile aus Tropenholz).

Verdächtige Pakete dürfen übrigens aufgrund des Briefgeheimnisses nicht direkt vom Zoll geöffnet werden. Stattdessen arbeiten speziell zur Geheimhaltung verpflichtete Postbeamter mit den Zöllern zusammen: Der Postbeamte öffnet auf Wunsch eines Zöllners eine Sendung, so dass der Inhalt kontrolliert werden kann. Anschließend wird das Paket wieder verschlossen und ein Aufkleber angebracht, dass die Sendung zolltechnisch abgefertigt und dafür geöffnet wurde.

TV-Reportage über Zollkontrolle beim IPZ Frakfurt


TV-Reportage über Postsendungen beim Zollamt Köln-Wahn

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Wie viel Zoll muss ich bezahlen?

Wenn Sie ein Paket aus einem Nicht-EU-Land erhalten wie z.B. der Schweiz, und der Warenwert ist höher als 22 Euro (inkl. aller Gebühren, auch Versandkosten), dann erhebt der deutsche Zoll Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent. Das entspricht sozusagen der deutschen Mehrwertsteuer.

Bei einem Warenwert ab 150 Euro wird zusätzlich zur Einfuhrumsatzsteuer noch Zoll fällig. Die Höhe des Zollsatzes hängt vom Produkt ab. Beispielsweise 12% für Textilien oder 3,9% für GPS-Geräte. Jede Produktkategorie hat ihren eigenen Zollsatz. Mehr dazu in diesem Ratgeber.

Zum Paketda-Zollrechner

► Beachten Sie, dass es für die Zollbehörde keinen kostenlosen Versand gibt. Bestellen Sie etwas im Ausland, das vom Verkäufer kostenlos verschickt wird, kann der deutsche Zoll mit Pech fiktive Versandkosten schätzen und auf den Bestellwert draufschlagen. Mehr dazu in unserem Ratgeber Zoll bei versandkostenfreien Paketen.

Erwarten Sie eine private Geschenksendung, deren Warenwert 45 Euro nicht überschreitet, entstehen übrigens keine Zollabgaben. Voraussetzung: Sie dürfen dem Absender für die Ware nichts bezahlt haben, es muss also ein Geschenk sein.

► Manchmal werden Sendungen ausländischer Onlineshops absichtlich als Geschenkpaket deklariert, um den Zoll zu umgehen. In der Regel fliegen solche Pakete aber auf und der Empfänger muss trotzdem Zoll bezahlen. Eine Strafe für den versuchten "Betrug" gibt es nicht. Mehr Infos zu privaten Geschenkpaketen bei www.zoll.de.

Aufkleber: Von zollamtlicher Behandlung befreit

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Infos zur Postverzollung

Die Postverzollung kostet 28,50 Euro Gebühren (Stand 1/2018) und bedeutet, dass Sie die Sendung nicht beim Zollamt abholen müssen. Stattdessen erteilen Sie der Deutschen Post den Auftrag, die Sendung zolltechnisch abzufertigen und danach zu Ihnen nach Hause zu bringen.

Wie Sie den Auftrag zur Postverzollung erteilen, steht in der Abholbenachrichtigung, die Sie per Briefpost erhalten. Diese Benachrichtigung kommt 1-2 Tage nachdem das Paket beim Zollamt hinterlegt wurde. In der DHL-Sendungsverfolgung erscheint dann meistens der Status "Die Sendung wird dem für den Empfänger zuständigen Zollamt übergeben".

Im Rahmen der Postverzollung benötigt der Zoll die gleichen Dokumente, als wenn Sie das Paket persönlich abholen würden. Deshalb müssen Sie eine Kaufrechnung für das Produkt sowie einen Zahlungsbeleg (z.B. Paypal-Screenshot) per E-Mail an die Deutsche Post schicken. Die Post legt die Dokumente dann dem Zollamt vor.

Besonderheit: Bei Geschenkpaketen gibt es oft keine Rechnung, weil der Absender den Kaufpreis des Geschenks nicht offenlegen will. Der Zoll wird den Warenwert des Geschenkpakets dann vermutlich schätzen und im Zweifelsfall Vergleichspreise der im Paket enthaltenen Geschenke online recherchieren (z.B. bei eBay).

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Registrierung als Selbstverzoller

Die Paketda-Redaktion wird oft gefragt, ob die Registrierung als sogenannter Selbstverzoller Vorteile hat.

Selbstverzollung bedeutet in der Theorie, dass alle Importsendungen von Deutsche Post DHL beim örtlichen Zollamt in der Nähe des Empfängers hinterlegt werden (ausgenommen sind Sendungen von DHL Express). Die Auslagepauschale der Deutschen Post in Höhe von 6 Euro entfällt, weil registrierte Selbstverzoller Auslandssendungen nicht mehr nach Hause geliefert bekommen.

Allerdings berichten uns Nutzer, dass die Registrierung als Selbstverzoller von der Deutschen Post häufig nicht beachtet wird. Wahrscheinlich hat das praktische Gründe, denn die Deutsche Post müsste die Adresse jeder Sendung aus einem Nicht-EU-Land gegen die Datenbank mit registrierten Selbstverzollern abgleichen. Angesichts zehntausender Auslandssendungen pro Tag erscheint das in der Praxis schwierig bis unmöglich.

Viele Auslands-Sendungen werden im IPZ Frankfurt auch einfach durchgewunken, also vom Zoll und der Deutschen Post gar nicht genauer angeguckt. Müsste bei jeder Sendung ein Check auf Selbstverzoller erfolgen, gäbe es im IPZ wahrscheinlich einen riesigen Paketstau.

Unklar ist, warum die Deutsche Post die Registrierung als Selbstverzoller überhauptet anbietet, wenn das Verfahren so unzuverlässig funktioniert.

► E-Mail-Adresse zur formlosen Registrierung: Selbstverzoller@deutschepost.de (Quelle: www.zoll.de)

Werden trotz Selbstverzoller-Registrierung weiterhin Sendungen an die Hausanschrift geliefert, und die Deutsche Post kassiert dafür 6 Euro Auslagenpauschale, könnte der Kunde im Nachhinein versuchen, die 6 Euro von der Post zurückerstattet zu bekommen. Denn die Sendung hätte ja nicht zur Hausanschrift geliefert werden dürfen. Die Paketda-Redaktion vermutet allerdings, dass so eine Reklamation mit viel Aufwand verbunden ist und sich deshalb nicht lohnt. Über Praxiserfahrungen betroffener Kunden würden wir uns freuen, die wir dann an dieser Stelle ergänzen.

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Ich habe keinen Abholbrief vom Zoll bekommen

Suchen Sie hier auf der Website des Zolls per Umkreissuche ein Zollamt in Ihrer Nähe. Fragen Sie sich dort telefonisch durch, welche Zweigstelle bzw. Abteilung für die Verzollung von Postsendungen zuständig ist. Lassen Sie sich dorthin verbinden und nennen die Sendungsnummer.

Nun muss man hoffen, dass das Zollamt die Sendung finden kann. Denn häufig wird eine sog. Postübergabe-Nummer (PÜB) für die Paketabholung beim Zoll benötigt. Diese Nummer unterscheidet sich von der Sendungsnummer und kann an der DHL-Hotline nicht erfragt werden. Die PÜB-Nummer steht nur im Abholbrief. Und wenn dieser Brief verloren gegangen ist, bleibt man als Kunde oft im Regen stehen. Es kommt regelmäßig vor, dass durch verlorene Abholbriefe Pakete nicht beim Zoll abgeholt und ins Ausland zurückgeschickt werden. Weder Post noch Zoll übernehmen in solchen Fällen die Haftung.

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Paket beim Zoll abholen: Daran müssen Sie denken

Welche Unterlagen muss ich mitnehmen, um ein Paket beim Zoll abzuholen?

  • Alle Seiten der Abholbenachrichtigung der Deutschen Post
  • Rechnungsbeleg des ausländischen Onlineshops (sofern vorhanden)
  • Zahlungsbeleg, z.B Screenshot aus der Paypal-App, aus dem Onlinebanking, Kreditkartenabrechnung oder Ähnliches.
  • Bargeld, um die Einfuhrabgaben zu bezahlen. (Zollrechner hier)
  • Kann nicht schaden: Ein Kugelschreiber, falls Sie im Zoll-Wartebereich weitere Dokumente ausfüllen müssen

Falls Sie ein Paket für jemand anderes abholen, bitte außerdem mitnehmen:

Alle Unterlagen müssen ausgedruckt mitgenommen werden. Es genügt nicht, Zahlungsbelege oder die Vollmacht auf dem Handy vorzuzeigen.

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Lagerfrist für Pakete beim Zoll

Wenn Sie sich entscheiden, das Paket selbst beim Zollamt abzuholen oder es von einer anderen Person per Vollmacht abholen zu lassen, beachten Sie folgende Lagerfristen:

  • Einschreiben, Briefe und Päckchen lagern nur 7 Tage (genau 1 Woche) beim Zollamt.
  • Pakete werden 2 Wochen beim Zoll aufbewahrt.

Die Frist beginnt zu laufen, sobald die Sendung beim Zollamt hinterlegt wurde. Wenn Sie das Abholschreiben erhalten, sind also schon 1 oder 2 Tage der Lagerfrist verstrichen.

Wie erkennt man, ob es sich um ein Päckchen oder um ein Paket handelt?

Pakete sind unter dhl.de verfolgbar und Päckchen (Einschreiben) unter www.deutschepost.de/briefstatus.

Manchmal sind Sendungsnummern auch auf beiden Websites verfolgbar, oder auf gar keiner. Orientieren Sie sich dann am Anfangsbuchstaben der Sendungsnummer. Beginnt die Sendungsnummer mit R oder U, handelt es sich oft um ein Päckchen (Beispiel: RX123456789DE). Sendungsnummern von Paketen beginnen oft mit C oder E (Beispiel: EK123456789IN).

Bei ausländischen Einschreiben und Päckchen kann es vorkommen, dass nach dem Import von der Deutschen Post eine neue, deutsche Sendungsnummer vergeben wird. Ob das auf Ihre Sendung zutrifft, können Sie bei der Post-Spezialhotline für internationale Briefsendungen erfragen: 0228/4333118. Paketsendungen sind davon nicht betroffen.

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Mein Auslandspaket hängt beim Zoll fest - was kann ich tun?

In der Regel tritt diese Frage auf, wenn Sie ein Paket in der Sendungsverfolgung sehen, und der Status vom Import-Paketzentrum ändert sich lange Zeit nicht. Dann ist anzunehmen, dass die zolltechnische Abwicklung länger dauert als üblich. Der Zoll hat meistens eigene, kleine Gelände innerhalb der Import-Paketzentren, wo die Sendungen untersucht werden. Solange Sie allerdings vom Paketdienst noch keine Benachrichtigungskarte erhalten haben, mit der Sie gebeten werden, ein Paket beim Zoll abzuholen, hat der Zoll keine eigene Nachforschungsmöglichkeit.

Anhand der Trackingnummer des Paketdienstes können Zollämter den Verbleib eines Pakets häufig nicht aufklären. Stattdessen wird die Registriernummer des Zollbeleges benötigt, die sogenannte Postübergabenummer (PÜB). Diese PÜB erhalten Sie mit dem Benachrichtigungsschreiben von der Deutschen Post.

Die Deutsche Post hat die E-Mail-Adresse importanfragen@deutschepost.de eingerichtet. Dort können Sie unter Angabe der Paketnummer, einer Beschreibung des Inhalts sowie vollständiger Absender- und Empfängerangaben um eine Nachforschung bitten. Die Paketda-Redaktion kann jedoch nicht beurteilen, wie aussichtsreich dieses Verfahren für Kunden ist. Ihre Erfahrungen können Sie uns gern hier im Forum mitteilen.

Falls ein Paket von DHL-Express in Leipzig-Schkeuditz festhängt und auf Verzollung wartet, können Sie DHL Express kontaktieren unter zollabfertigung-leipzig@dhl.com oder Tel. 0341/44994466, Fax: 0341/44994467

Kontaktdaten von UPS Deutschland zwecks Importabwicklung:

  • Für Sendungen in den PLZ-Bereich 2: 02241-4911273
  • Für Sendungen in den PLZ-Bereich 5: 02241-4911223
  • E-Mail: importde@ups.com

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So werden Pakete gecheckt, bevor sie ins Ausland geschickt werden

Rönten eines Pakets beim ZollAus Sicherheitsgründen wird jedes Paket geröntgt, bevor es per Flugzeug transportiert wird. Während Pakete in die meisten Nachbarländer Deutschlands per LKW auf der Straße transportiert werden, werden weiter entfernte Länder per Luftfracht bedient. Ausnahme sind Express-Pakete, die schon am nächsten Tag beim Empfänger sein müssen; sie werden fast immer per Flugzeug befördert.

Internationale Luftfrachtbestimmungen schreiben vor, dass jedes Paket geröntgt werden muss. Diese Sicherheitskontrollen werden von den Paketdiensten durchgeführt, die dafür vom Luftfahrtbundesamt regelmäßig überprüft werden.

Sehr häufig werden Pakete aussortiert, die Batterien oder Akkus enthalten. Das gilt zum Beispiel für Smartphones, Tablets und Drohnen. Akkus können im Flugzeug-Laderaum in Brand geraten oder sogar explodieren. Weil solche Brände während eines Flugs nicht gelöscht werden können, ist das Absturzrisiko sehr hoch.

Lesen Sie ergänzend auch unseren Gefahrgut-Ratgeber zum Batterie-Versand.

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