In Verzollung. Empfängerinformationen oder Einfuhrabgaben fehlen.

Einfuhrabgaben werden für Pakete aus Nicht-EU-Ländern fällig, beispielsweise aus Großbritannien. Empfänger müssen 19% Einfuhrumsatzsteuer bezahlen plus Abfertigungsgebühren von DPD.

Praxisbeispiel: Ein Kunde in Deutschland bestellt Ware für 100 Euro in Großbritannien. Es werden 19% Steuern fällig, also 19 Euro (siehe auch Paketda-Zollrechner).

Zusätzlich berechnet DPD 5 Euro Gebühren + 21% niederländische Mehrwertsteuer = 6,05 Euro. Diese 6,05 Euro muss man auf die 19 Euro draufrechnen, so dass die Gesamtgebühren bei 25,05 Euro liegen.

Eine Paketda-Nutzerin schrieb, dass die Import-Abfertigung für DPD-Pakete aus Großbritannien im DPD-Depot Oirschot in den Niederlanden stattfindet. Als Empfänger erhält man eine SMS und E-Mail von DPD. In der E-Mail befindet sich ein Link, um die Einfuhrabgaben online zu bezahlen. Die Zahlung ist per Visa oder Mastercard möglich, aber nicht mit Paypal. Die Zahlungsfrist beträgt 5 Werktage.

Wichtig: Damit DPD den Empfänger kontaktieren kann, muss der Absender die korrekte E-Mail-Adresse des Empfängers in den Sendungsdaten hinterlegen.

Ein Paketda-Nutzer wies uns darauf hin, dass die Meldung "in Verzollung" oder "Import/Export Abfertigung" auch bei EU-Paketen von DPD-Großkunden vorkommen kann, die ihre Pakete selbst über eine Grenze bringen. Beispiel: Die Druckerei wir-machen-druck.de aus Deutschland beliefert auch Kunden in Österreich. Die Pakete werden in Deutschland versandfertig gemacht und danach von wir-machen-druck.de zum DPD-Depot in Sulz in Österreich transportiert. Die Einlieferung der Pakete im Depot Sulz wird irrtümlich mit "in Verzollung" signalisiert.

Hilfe

Und auf Englisch lautet dieser Paketstatus:
»Parcel in customs clearance: Consignee information or import details missing.«


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