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Nachsendeauftrag buchen für Briefe

Wichtiger Tipp: Im Internet gibt es viele Anbieter, die für Nachsendeaufträge überteuerte Preise verlangen.
► Am günstigsten buchen Sie Nachsendeaufträge direkt bei der Deutschen Post: www.deutschepost.de/nachsenden

Es ist nicht möglich, Nachsendeaufträge bei Hermes, DPD, GLS oder UPS einzurichten. Einige regionale, private Briefdienste wie Stadtbote, Citipost, PIN Mail ermöglichen Nachsendeaufträge. In der Praxis kann man darauf aber verzichten, weil 85% aller Briefe die Deutsche Post zustellt.

Inhaltsverzeichnis


Was ist ein Nachsendeauftrag?

Wer umzieht, benötigt meistens einen Nachsendeauftrag. Falls jemand Post an Ihre alte Anschrift schickt, wird sie automatisch an die neue Anschrift weitergeleitet. Die Nachsendung ist mit Einschränkungen auch ins Ausland möglich.

Absender nachgesandter Briefe werden von der Deutschen Post in der Regel nicht über Ihre neue Anschrift informiert. Ein Nachsendeauftrag nimmt Ihnen leider nicht die Arbeit ab, alle Firmen, Verwandten und Freunde über Ihre neue Adresse zu informieren. Dazu gehören beispielsweise Behörden, Stadtwerke, Telefon- und Mobilfunkanbieter, (Sport-)Vereine, Versicherungen, Banken, PayPal, Kabelbetreiber, Payback und andere Bonuskartenanbieter.

Wichtig zu wissen: Hat ein Absender auf dem Briefumschlag den Vermerk "Nicht nachsenden" oder "Bei Umzug mit neuer Anschrift zurück" notiert, darf die Deutsche Post den Brief nicht nachsenden. Der Brief geht an den Absender zurück.

► Ändern Sie sofort nach einem Umzug Ihre Lieferanschrift bei allen Onlineshops. Entfernen Sie Ihren Namen vom alten Briefkasten und Klingelschild. So verhindern Sie, dass Lieferungen versehentlich beim Nachmieter landen, falls dieser seinen eigenen Namen nicht rechtzeitig anbringt.

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Was ist eine Umzugsmitteilung?

Die Umzugsmitteilung ist ein kostenloser Service der Deutschen Post, der entweder zusammen mit einem Nachsendeauftrag aktiviert werden kann, oder separat auf der Website www.umziehen.de. So unterscheiden sich Nachsendeauftrag und Umzugsmitteilung:

  • Nachsendeauftrag (kostenpflichtig): Sie beauftragen die Deutsche Post, Sendungen von der alten an die neue Anschrift weiterzuleiten.
  • Umzugsmitteilung (kostenlos): Sie erlauben der Deutschen Post, Ihre neue Anschrift an Firmen weiterzugeben.*

Es besteht keine Pflicht, beim Beauftragen einer Nachsendung auch die Umzugsmitteilung zu aktivieren. Ganz im Gegenteil: Wenn Sie Werbepost an der neuen Anschrift verhindern wollen, gestatten Sie der Deutschen Post die Weitergabe Ihrer Anschrift am besten nicht. In diesem Fall müssen Sie selber alle Firmen kontaktieren, die Ihre neue Adresse kennen sollen.

* Die Weitergabe erfolgt nicht wahllos an x-beliebige Firmen, sondern nur an solche, die Ihre alte Anschrift kennen.

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Nachsendung von Paketen

Die Nachsendung von DHL-Paketen ist seit Sommer 2024 nicht mehr buchbar. Kunden mit einem alten Nachsendeauftrag bekommen Pakete noch bis 31.10.2024 nachgesandt, anschließend endet der Service.

DHL Express: Bei Expresspaketen waren Nachsendeaufträge noch nie möglich. Falls ein Expresspaket an die alte Anschrift geschickt wurde, rufen Sie bitte direkt beim Kundenservice von DHL Express an zwecks Adresskorrektur.

Bei Paketen von Hermes, DPD, GLS und UPS ist generell keine Nachsendung möglich.



Nachsendung von Zeitungen

Nachsendeaufträge funktionieren nicht bei Zeitschriften und Zeitschriften. Diese Pressesendungen werden von der Deutschen Post entsorgt.

Ausnahme: Ist die Zeitschrift oder Zeitung in einem gewöhnlichen Briefumschlag verpackt, wird sie nachgesandt. Diese Sendungsart nennt sich Streifbandzeitung.

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Nachsendung ins Ausland

Genauso wie innerhalb Deutschlands werden Pressesendungen nicht ins Ausland nachgesandt. Außerdem erfolgt keine Nachsendung folgender Versandarten an ausländische Anschriften:

  • Dialogpost (Werbebriefe)
  • Einschreiben und Einschreiben Wert
  • Nachnahme
  • Blindensendung
  • DHL Paket und DHL Päckchen
  • Warenpost und Warensendung

Quelle: deutschepost.de

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Abzocke bei Nachsende-Aufträgen

Wer bei Google "Nachsendeauftrag" oder ein ähnliches Stichwort eingibt, bekommt zahlreiche bezahlte Werbeanzeigen angezeigt. Als normaler Kunde kann man kaum erkennen, welches Angebot vertrauenswürdig ist und warum es überhaupt so viele Anbieter für Nachsendeaufträge gibt.

Der Grund: Geschäftemacher bieten im Internet eigene Nachsende-Services an, die 20 bis 30 Euro teurer sind als der Original-Nachsendeservice der Deutschen Post. Eine echte Kostenfalle! Die Drittanbieter begründen dies mit einem höheren Leistungsumfang, weil sie zusätzlich zur Deutschen Post auch regionale, private Briefdienste über Umzugsanschriften informieren. In der Praxis ist dieser Nutzen jedoch umstritten, da die meisten Menschen kaum Post von privaten Briefdiensten erhalten.

Die Paketda-Redaktion empfiehlt: Buchen Sie den Nachsendeauftrag auf der Website der Deutschen Post unter deutschepost.de/nachsenden. Der Service ist dort in der Regel am günstigsten.

Wenn Sie regelmäßig Sendungen erhalten, die von einem privaten Briefdienst zugestellt werden, informieren Sie diesen Briefdienst separat über Ihre neue Anschrift (Anbieterliste hier). Oder noch besser: Informieren Sie die Absender über Ihre neue Anschrift, sodass Nachsendungen unnötig werden.

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Temporäre Nachsendung

Das Hinterherschicken von Post an eine neue Anschrift ist nicht bloß für Umzüge interessant. Wer längere Zeit im Urlaub, auf Kur oder im Ausland weilt, kann sich die Post dorthin ebenfalls nachsenden lassen.

  • Beginn und Ende des Nachsendeauftrags können Sie taggenau festlegen.
  • Die Buchung muss mindestens 5 Werktage vor Beginn der Nachsendung erfolgen.
  • Beauftragung unter www.deutschepost.de/nachsenden
  • Alle Infos Stand 8/2024

Tipp: Anstatt einer Nachsendung können Sie Briefe auch einscannen lassen, um Ihre tägliche Post digital zu erhalten. Bei der Deutschen Post heißt dieses Angebot POSTSCAN. Infos finden Sie unter deutschepost.de/postscan.

Weitere Anbieter sind zum Beispiel: www.digitalkasten.de, www.dropscan.de und www.getcaya.com.

Wenn Sie einen solchen Anbieter beauftragen, beauftragen Sie eine Nachsendung an die Anschrift des Anbieters. Dort wird Ihre Post eingescannt und in einem Onlinepostfach zur Ansicht bereitgestellt. Die Originalbriefe werden auf Wunsch aufbewahrt und Ihnen auf Anforderung als Paket zugeschickt.

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Nachsendeauftrag stornieren

Wenn Sie einen Nachsendeauftrag online im Shop der Deutschen Post erteilt haben, so können Sie sich an den Kundenservice der Post wenden, um den Nachsendeauftrag zu stornieren. Das Kontaktformular finden Sie hier.

Nachsendeauftrage, die nicht online erteilt wurden, können bei der Deutschen Post über den klassischen Kundenservice geändert oder storniert werden. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Um einen Nachsendeauftrag zu verlängern, erteilen Sie einfach einen entsprechenden Auftrag unter shop.deutschepost.de.

Gleiches gilt, wenn ein bestehender Nachsendeauftrag auf eine andere Zieladresse geändert werden soll. Hierzu ist die Stornierung des alten Auftrags notwendig und die anschließende Bestellung eines neuen Nachsendeauftrags.

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Stornierung eines Nachsendeauftrags


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