ESi - Entgeltsicherung

Die Abkürzung ESi bedeutet bei DHL "Entgeltsicherung". In der DHL-Sendungsverfolgung erscheint diese Statusmeldung nicht mehr. Eine ESi-Bearbeitung ist nur anhand von Aufklebern erkennbar, die von DHL aufs Paket geklebt wurden (Abbildungen unten).

Früher wurde in der DHL-Sendungsverfolgung folgender Status öffentlich angezeigt: "Ausschleusung von Sendungen zu Entgeltsicherungszwecken".

Im DHL-Chatbot bei Facebook kann folgende Meldung erscheinen: "Die Sendung wurde von der ESi als maschinenfähig (kein Sperrgut) identifiziert."

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Maschinenfähige Pakete sind schneller am Zielort, weil sie automatisch sortiert werden können. Sperrgut muss hingegen von Hand sortiert werden und kostet einen Aufpreis. Die ESi prüft, ob der Absender dafür einen Aufschlag bezahlt hat.

Die ESi-Kontrolle ist vor allem bei DHL-Großkunden wichtig, die Pakete direkt per LKW zum Paketzentrum liefern. Eine Kontrollinstanz wie bei Filialeinlieferungen von Privatkunden fehlt also. Bei Einlieferungen von Großkunden erfolgen (Stichproben-) Kontrollen, um die richtige Frankatur zu prüfen, die Maße, das Gewicht und die Anzahl der Pakete.

Wird eine Abweichung bzw. Überschreitung zulässiger Maße festgestellt, wird das Paket zur Entgeltsicherung ausgeschleust ("ESi Rutsche") und es erhält einen ESi-Aufkleber mit Angabe des HUB (Paketzentrum).

Ausschleusen bedeutet, die maschinelle Bearbeitung wird gestoppt, und ein DHL-Mitarbeiter prüft das Paket von Hand.

Wird bei der manuellen ESi-Kontrolle kein Fehler festgestellt, transportiert DHL das Paket weiter. Anderenfalls erfolgt eine Retoure zum Absender. Wurde das Paket von einem DHL-Geschäftskunden versandt, wird es den Empfänger wahrscheinlich erreichen, aber der Absender erhält eine Nachberechnung von DHL.


Video über die Entgeltsicherung hier im YouTube-Kanal von Paketda.

Dhl Esi Entgeltsicherung

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Und auf Englisch lautet dieser Paketstatus:
»Separation of shipments for revenue protection purposes«


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