Infos zum DPD-Paketaufkleber

Dieser Artikel beschreibt den Aufbau eines DPD-Paketaufklebers. Falls Sie einen DPD-Paketaufkleber kaufen möchten, lesen Sie bitte unseren separaten Ratgeber zur DPD-Onlinefrankierung.


Aufbau eines DPD-Paketlabels

Um Nullen (0) vom Buchstaben O zu unterscheiden, werden alle Nullen auf dem Paketschein mit einem durchlaufenden Schrägstrich in der Mitte gekennzeichnet. DPD verwendet Barcodes vom Typ Code 128 oder Typ 2/5-interleaved.

DPD-Paketlabel


1) Empfängername

Hier ist die Anschrift des Empfängers aufgeführt

2) Absender

Hier steht die Absenderanschrift. Sie wird nur benötigt, falls das Paket wieder retour geht. Deshalb ist die Schrift sehr klein.

3) Versanddepot

Dieses DPD-Paketzentrum in der Region des Versenders hat die Sendung in Empfang genommen und ins DPD-Netz eingeschleust.

4) Hinweis auf Schadenmeldefrist

Dieser Hinweis dient dem Empfänger und besagt, dass Transportschäden DPD innerhalb von 7 Tagen mitgeteilt werden müssen, um den Anspruch auf Schadenersatz zu wahren.

5) Anzahl Packstücke

Falls die Sendung aus mehreren Paketen besteht (MPS / Mehrpaketsendung), ist hier die Gesamtzahl vermerkt. Außerdem ist das Gewicht des einzelnen Pakets angegeben.

6) Matrixcode

Seit einigen Jahren verwendet DPD zusätzlich zum Strichcode einen Matrixcode auf den Paketaufklebern. Der Matrixcode sieht aus wie ein QR-Code und kann deutlich mehr Informationen speichern als ein gewöhnlicher Strichcode. Es ist möglich, die komplette Absender- und Empfängeradresse im Matrixcode zu hinterlegen inklusive Routinginformationen.

7) Paketnummer

Die Paketnummer beginnt in der Regel mit den Kennziffern des DPD-Depots der Versenderregion (z.B. 0120 = Hamburg). Danach folgt die Paketnummer sowie an letzter Stelle eine Prüfziffer und/oder ein Prüfbuchstabe. Paketnummern, die mit 0944 beginnen, stammen oft von Privatkunden, von Amazon oder Drittanbieter-Versandportalen wie Packlink.

8) Versandart

Der Text "DPD 18:00" bedeutet in der Beispielabbildung, dass es sich um ein DPD-Expresspaket mit Zustellung bis 18 Uhr handelt. Es sind auch andere Servicevermerke möglich, z.B. Express bis 12 Uhr, bis 8:30 Uhr oder DPD-Parcelletter. Expresspakete benötigen eine rot-weiße Banderole (Punkt 16).

9) Servicevermerk

Meistens steht an dieser Stelle nur ein "D" für innerdeutsche Standardpakete (DPD Classic). Im obigen Beispiel bedeutet "PM 2-+", dass es sich um ein Expresspaket mit Identservice handelt, also Ausweisprüfung beim Empfänger.

10) Strichcode

Der Barcode enthält u.a. die Empfänger-PLZ und die Paketnummer. Der Barcode muss mind. 25 mm hoch sein, damit er auch bei hohen Sortiergeschwindigkeiten korrekt erfasst werden kann. Der Druck mit Tintenstrahl ist verboten, weil er verschmieren kann und nicht scharf genug ist.

11) Ausgangsrouten Sort (O-Sort)

Bezeichnet die Sortierroute im DPD-Depot des Versenders.

12) Eingangsrouten Sort (D-Sort)

Bezeichnet die Tournummer im Ziel-Depot. Anhand dieser Nummer erkennen die DPD-Zusteller, welche Pakete in ihren Zustellbezirk gehören.

13) Empfangsdepot

DPD-Depot in der Region des Empfängers. Hierhin muss das Paket befördert werden.

14) Sevicecode / Zielland / Empfänger-PLZ

Diese Zeile muss mind. 4 mm hoch sein.

15) Labelursprung

Hier wird der Zeitpunkt des Paketscheindrucks angegeben sowie die verwendete Software und das Datum der verwendeten Routendatenbank (enthält die Transportstrecke).

16) Expressbanderole

Expresspakete werden in DPD-Paketzentren bevorzugt sortiert, um einen schnellen Transport sicherzustellen. Damit Expresspakete den Mitarbeitern sofort ins Auge fallen, sind sie vom Absender mit einer rot-weißen Banderole zu kennzeichnen. Entsprechende Aufkleber bzw. bedrucktes Klebeband stellt DPD zur Verfügung.


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