Pakete durchlaufen auf dem Transportweg Förderbänder, Rutschen und werden in Containern gestapelt. Dabei wirken enorme Kräfte auf die Verpackung. Die Sortierung erfolgt vollautomatisch - Warnhinweise wie „Vorsicht Glas“ oder „Nicht werfen“ werden ignoriert und sind laut AGB der Paketdienste sogar ausgeschlossen.
Deshalb gilt: Die Verpackung allein entscheidet über den Schutz des Inhalts. Wer schlecht verpackt, riskiert Transportschäden – und bleibt im Zweifel auf dem Schaden sitzen.
Verpackungstipps auf einen Blick
Stabilen Karton verwenden. Gebrauchte Kartons vor der Wiederverwendung auf Schwachstellen prüfen.
Rechteckige Form ohne Ausbeulungen. Nur quaderförmige Pakete sind für automatische Sortierung geeignet.
Ausreichend Polstermaterial nutzen. Die Polsterung muss auf Gewicht und Empfindlichkeit der Ware abgestimmt sein.
Schütteltest durchführen. Vor dem Versand das Paket kräftig schütteln – auch kopfüber. Nichts darf sich bewegen!
Vor dem Abschicken Beweisfotos machen und Paketgewicht notieren.
Verkaufskartons – z.B. Schuhkartons – bestehen oft nur aus dünner Pappe und bieten keinen Schutz gegen Druck oder Stöße. Für den Versand sind nur stabile Wellpappkartons geeignet, idealerweise mit doppelter Wellenstruktur für schwere Inhalte.
Jedes Produkt sollte einzeln gepolstert und voneinander getrennt werden. Besonders schwere Produkte nie mit zerbrechlichen Waren mischen. Faustregel: Die empfindlichste Ware bestimmt das Verpackungsniveau.
Gefährliche Güter (z.B. Feuerzeuge, Batterien, Chemikalien) dürfen nicht einfach als normales Paket verschickt werden. Verstöße führen zu Rücksendung oder sogar Feuerwehr-Einsatz – mit Kosten für den Absender. Details: