Übersicht zum Paketporto 2022


Wie teuer wird das Paketporto 2022 bei DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS? Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert, sobald es von den genannten Paketdiensten Neuigkeiten gibt.


DPD

Ein DPD-Sprecher sagte zur dpa, dass Preissteigerungen für einen Großteil der Geschäftskunden "aufgrund von deutlichen Kostensteigerungen unabdingbar" seien (Quelle). Genauere Angaben zur Preiserhöhung machte DPD nicht.


DHL Paket Firmenkunden

DHL erhöht das Porto für Standardpakete für Geschäftskunden in unbekannter Höhe. Besonders teuer sollen Pakete über 20kg werden. Das sei laut DHL notwendig, weil schwere Pakete in der "Sortierung und Auslieferung mit einem deutlich höheren Aufwand verbunden sind" (Quelle).


DHL Express

DHL Express Österreich erhöht das Porto für Geschäftskunden um 5,9%. Der Zuschlag für übergroße Pakete soll auf 60 Euro angehoben werden (Quelle). Erfahrungsgemäß ist eine ähnliche Preiserhöhung in Deutschland zu erwarten.


DHL Paket Privatkunden

DHL hat sich bislang nur schwammig zu Preiserhöhungen für Privatkunden geäußert. Postmanager Thomas Schneider sagte in einem Interview mit shz.de: "Die Kosten der Paketbeförderung steigen, so dass auch hier Preiserhöhungen notwendig sein werden. Aber auch diese Preise unterliegen der Regulierung durch die Bundesnetzagentur."

Die Bundesnetzagentur will voraussichtlich im November 2021 die Genehmigung fürs Porto 2022 erteilen. Das Genehmigungsverfahren muss nur Deutsche Post DHL durchlaufen und nicht die Konkurrenten (DPD, Hermes, GLS, UPS, etc.).

Eigentlich wollte DHL schon 2020 das Paketporto erhöhen, nahm dies aufgrund einer Intervention der Bundesnetzagentur aber zurück (Paketda berichtete). Der Wille zur Portoerhöhung ist bei DHL also seit langer Zeit vorhanden. Gut möglich, dass die für 2020 geplante Portoerhöhung zum 1.1.2022 umgesetzt wird. Das sähe dann wie folgt aus:

Mögliches DHL-Paketporto 2022


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