Neues GLS-Depot in Essen fertig / Mannheim: DPD nutzt altes GLS-Depot / Mypostcard ist ziemlich erfolgreich / DPD-Pakete können via Parcellock verschickt werden


Neues GLS-Depot in Essen steht kurz vor Inbetriebnahme

Im Juni 2019 erfolgte der ersten Spatenstich für das neue GLS-Paketzentrum in Essen. Nun steht es offenbar kurz vor Inbetriebnahme, wie GLS-Subunternehmer MMK-Frachtdienste bei Facebook mitteilte (siehe oben).

Eine Besonderheit ist die grüne Fassadengestaltung, die auf die Umweltaspekte des Depots hinweist. Es gibt beispielsweise eine Regenwassernutzungsanlage und drei Großbiotope für Molche und Kröten. Außerdem teilte GLS letztes Jahr mit, das Hallendach könnte mit einer Solar-Anlage ausgestattet werden. Unklar ist, ob das bereits zum Betriebsstart passiert.



Mannheim: DPD zieht in altes GLS-Depot ein

DPD hat ein neues Paketzentrum in Betrieb genommen (Quelle: www.dpd.com). Die Depotnummer lautet 0268.

Der DPD-Standortfinder verrät die Anschrift des Depots: Rudolf-Diesel-Straße 33-37. Das ist zufälligerweise die Anschrift des ehemaligen GLS-Depots in Mannheim. Letztes Jahr im November ist GLS von dort in einen Neubau umgezogen. Dadurch wurde das Gebäude nun für DPD frei.

Eigenen Angaben zufolge investierte DPD rund 10 Millionen Euro in die Ertüchtigung und technische Ausstattung des Depots. Die tägliche Paketmenge liegt bei 20.000 im Endausbau und 16.500 zu Beginn.



Mypostcard ist ziemlich erfolgreich

Über die App von Mypostcard.com lassen sich individuell gedruckte Postkarten per Smartphone verschicken. Eigenen Angaben zufolge verschickte das Unternehmen im Jahr 2019 ca. 3 Millionen Karten (Quelle: PDF auf newsroom.mypostcard.com).

Zum Vergleich: Beim größten Postkartenverlag Deutschlands, Schöning in Lübeck, werden jährlich 12 bis 13 Millionen Ansichtskarten produziert (Quelle: ksta.de).

Der Absatz sei bei Schöning in den letzten Jahren um 40 Prozent zurückgegangen, sagte der Geschäftsführer zur Ostsee Zeitung. Daran haben Mypostcard und andere Postkarten-Apps einen erheblichen Anteil, denn 3 Millionen Postkarten entsprechen 23% von Schönings 13-Millionen-Auflage.

Insgesamt werden in Deutschland übrigens ca. 195 Millionen Postkarten pro Jahr verschickt. Die meisten davon sind tatsächlich Urlaubsgrüße, weil für Gewinnspiel-Teilnahmen heutzutage kaum noch Postkarten genutzt werden (Quelle: Deutsche Post gegenüber der Ostsee-Zeitung).



DPD ermöglicht Versand via Parcellock-Stationen

Neuerdings können DPD-Pakete über Parcellock-Paketstationen verschickt werden. Die Paketstationen sind von der Funktionsweise her mit DHL-Packstationen vergleichbar.

Das Verschicken von Paketen via Parcellock war bislang nur möglich, wenn man ein vom Händler bezahltes Hermes-Retourenlabel verwendete.

Jetzt ist der Paketda-Redaktion aufgefallen, dass auch online frankierte DPD-Pakete und DPD-Retourenpakete via Parcellock-Station verschickt werden können. Das funktioniert so:

  • DPD-Paketschein aufs Paket kleben.
  • Zur Parcellock-Station gehen und das Paket mit der Parcellock-App einscannen.
  • Fachgröße auswählen und in der App auf "Anfrage senden" klicken.
  • Ca. 1 Minute warten. Dann meldet die App, dass das Paket eingelegt werden kann.
  • Das Paket an der Parcellock-Stationen scannen, Fach öffnet sich, Paket einlegen.

Unklar ist, warum es zwischen Auswahl der Fachgröße und dem Einlegen des Pakets eine Wartezeit gibt. Ansonsten klappte alles reibungslos und das Paketda-Testpaket wurde am nächsten Tag aus der Parcellock-Station entnommen.

Am Zielort Wuppertal sollte das Paket ebenfalls an eine Parcellock-Station geliefert werden. Das hat trotz korrekter Adressierung bislang nicht funktioniert. Der DPD-Kundenservice ist auch machtlos und hat vergeblich versucht, das Paket gestern oder heute in Zustellung zu bringen.


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