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Infos zum GLS-Paketaufkleber

Inhaltsverzeichnis

  1. Bestandteile und Bedeutung eines GLS-Paketaufklebers
  2. 1) Empfängeranschrift
  3. 2) Absender
  4. 3) Track-ID
  5. 4) GLS-Versanddepot
  6. 5) Outbound Sorting Flag
  7. 6) Inbound Sorting Flag
  8. 7) Empfängerland
  9. 8) Final Location
  10. 9) Tournummer
  11. 10) Primary Matrixcode
  12. 11) Secondary Matrixcode
  13. 12) Handling Information
  14. 13) Klartext-Informationen

Dieser Artikel beschreibt den Aufbau eines GLS-Paketaufklebers. Falls Sie einen GLS-Paketaufkleber kaufen möchten, lesen Sie bitte unseren separaten Ratgeber zur GLS-Onlinefrankierung.

GLS hat um das Jahr 2010 herum die IT-Systeme der verschiedenen Landesgesellschaften vereinheitlicht. Es gibt zwar noch länderspezifische Paketnummern, doch mit der Einführung einer globalen Track-ID lassen sich Pakete paneuropäisch verfolgen.

Die sogenannte GLS-Track-ID ist eine achtstellige, alphanumerische Zeichenkette (z.B. XHAX4HDA). Die Track-ID wird in einem 2D-Matrixcode verschlüsselt, in Verbindung mit erweiterten Sendungsdaten (z.B. Empfängeranschrift).


Bestandteile und Bedeutung eines GLS-Paketaufklebers

GLS-Paketlabel

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1) Empfängeranschrift

Hier ist die Anschrift des Empfängers angegeben. Optional mit weiteren Kontaktinfos wie der Telefonnummer.

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2) Absender

Die Absenderinformationen werden im Falle einer Retoure des Pakets benötigt.

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3) Track-ID

Die alphanumerische Track-ID ist eine Ergänzung zur klassischen, rein numerischen GLS-Paketnummer. Anders als die Paketnummer ist die Track-ID europaweit bei GLS identisch (6 Zeichen, alphanumerisch).

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4) GLS-Versanddepot

Hier steht in den ersten beiden Ziffern die Depotnummer des GLS-Paketzentrums der Absenderregion. Im Beispiel ist es Depot 20 = Hamburg. Die letzte Ziffer ist i.d.R. stets Null.

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5) Outbound Sorting Flag

Hier wird das Paket-Umschlagzentrum genannt, welches das Paket durchläuft. Der Zentrale Umschlagpunkt (ZUP) befindet sich in Neuenstein (Abkürzung NST). Im Beispiel steht R46 für den Regionalumschlag im GLS-Depot 46 in Dortmund.

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6) Inbound Sorting Flag

Diese Nummer dient der Sortierung innerhalb des Zieldepots, damit das Paket zum richtigen Zusteller gelangt. Jede Nummer stellt hier in der Regel ein anderes Förderband dar, von denen die Zusteller jeweils die Pakete für ihre Tour raussuchen und ins Fahrzeug einladen (siehe auch Nr. 9).

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7) Empfängerland

Das Land des Empfängers im Format ISO-3166 ALPHA 2

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8) Final Location

Bezeichnung des GLS-Zieldepots. Hier ist die Nummer des Depots in der Empfängerregion angegeben. Die ersten beiden Ziffern geben die Depotnummer an, die letzte einen internen Bereich innerhalb des Depots.

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9) Tournummer

Die Tournummer zeigt an, zu welcher Zustelltour (= zu welchem Zusteller) ein Paket gehört. Anhand dieser Nummer erkennen die Fahrer im Depot, welche Sendungen sie in ihr Fahrzeug verladen müssen.

Die Zusteller stehen zu Beginn ihrer Schicht an einem Förderband bzw. Rollband und suchen anhand der Tournummer die Pakete für ihre Tour heraus.

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10) Primary Matrixcode

In diesem Matrixcode sind Routinginformationen enthalten, die den Beförderungsweg in die Zielregion vorgeben. Auch die GLS-Kundennummer des Absenders ist hier enthalten.

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11) Secondary Matrixcode

In diesem Matrixcode sind die Adressdaten des Empfängers verschlüsselt.

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12) Handling Information

Hier wird die Paketgröße/Sortieranweisung genannt. Bei Geschäftskunden wird zwischen 0 und 3kg ein S abgebildet, bei Sendungen über 25kg ein X, zwischendrin nichts. Bei Privatkunden erfolgt die Kennzeichnung anhand der gebuchten Paketklasse.

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13) Klartext-Informationen

001/001 steht für die Anzahl Pakete, dann folgt das Routing(RTG)-Datum und die Labelversion.

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