Für diese Sendung stehen ICOD-Gebühren (Import-COD) aus.

Sogenannte ICOD-Gebühren (Import-COD) sind Einfuhrabgaben für ausländische Pakete. Umgangssprachlich werden die Gebühren als Zoll bezeichnet.

COD ist die englische Abkürzung für "Cash on Delivery". Damit werden Nachnahme-Pakete bezeichnet. ICOD-Pakete sind demnach Auslandspakete, für die UPS vom Empfänger Zoll verlangt - und zwar in bar bei Ablieferung.

UPS erhebt für die Zollabfertigung Zusatzgebühren, von denen viele Empfänger böse überrascht werden. Für nach Deutschland importierte Pakete bis zum Wert von 150 Euro werden eigentlich nur 19% Einfuhrumsatzsteuer fällig. UPS schlägt jedoch eigene Gebühren obendrauf, so dass sich der Gesamtbetrag verdoppeln kann.

Als Empfänger bekommt man von UPS die Pistole auf die Brust gesetzt und muss entweder die ICOD-Gebühren bezahlen, oder man bekommt das Paket nicht ausgehändigt.

Tipps: Mit dem Paketda-Zollrechner können Sie die staatlichen Einfuhrabgaben näherungsweise abschätzen. Die Differenz zu den verlangten ICOD-Gebühren sind UPS-eigene Gebühren, die nicht staatlich festgelegt sind.

Hilfe

Und auf Englisch lautet dieser Paketstatus:
»Import C.O.D. (ICOD) charges are due for this shipment.«




Fragen von Kunden zu diesem Paketstatus

Ich habe ein Paket per Nachnahme erhalten, der Zusteller hat die Herausgabe der Quittung verweigert, mit Begründung UPS stellt bei Nachnahmen keine Quittungen aus. Da es sich um eine Lieferung mit mehreren Teilen handelte, habe ich erst nach Öffnung des Packets und Rechnungsprüfung gemerkt, das mir 20 € zu viel abgehalten wurden, sprich ich vom Mitarbeiter des UPS- Paketdienstes betrogen wurde. | Andreas Hall am 14.04.2019
• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Rufen Sie am Montag bitte direkt bei UPS an, Kontaktdaten hier: https://www.paketda.de/paketdienste-kontakt.php#ups-hotline

Erfragen Sie bei UPS, wie hoch der Betrag ist, den der Zusteller hätte kassieren sollen. Sie haben den Betrag ja anhand der Belege geprüft, die sich im Paket befanden - also wohl die Rechnung vom Absender.

Auf den Kaufpreis werden 19% Einfuhrumsatzsteuer fällig plus ggf. Zoll, falls der Kaufpreis über 150 Euro liegt.

Zusätzlich berechnet UPS eigene Gebühren für die Zollabfertigung. Diese UPS-Gebühren sind nicht staatlich reguliert. 20 Euro sind durchaus realistisch. Vielleicht hat der Zusteller also nicht zuviel kassiert sondern der erhöhte Betrag ergibt sich aus den zusätzlich berechneten UPS-Gebühren.


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