Hinterlegt bei: Briefkasten (Driver Release)

Der Status "Entgegengenommen von: DRIVER RELEASE" erscheint im UPS-Tracking häufig in Verbindung mit der Meldung "Hinterlegt bei: Briefkasten".

Die Meldung bedeutet, dass der Empfänger den Erhalt der Sendung nicht persönlich quittiert hat. Es gibt keine Unterschrift des Empfängers für dieses Paket.

Stattdessen hat der UPS-Zusteller das Paket an einem (hoffentlich) sicheren Ort beim Empfänger abgestellt. Wie zum Beispiel per Einwurf in den Briefkasten. Das ist allerdings nur erlaubt, wenn die Sendung vollständig in den Briefkasten hineinpasst und nicht herauslugt (wegen Diebstahlrisiko). Lesen Sie bei Bedarf unseren Ratgeber zum Thema Briefkasten-Verlust.

Falls Ihnen ein UPS-Paket mit Vermerk Driver Release zugestellt wurde, und es nicht auffindbar ist, informieren Sie bitte sofort den UPS-Kundenservice und den Absender des Pakets. Falls Sie als Empfänger ein Privatkunde sind und der Absender des Pakets ist ein Onlineshop, so haftet der Onlineshop für den Zustellfehler von UPS. Onlineshops tragen gegenüber Privatkunden das volle Transportrisiko und können dies nicht auf den Paketdienst abwälzen (geltende Rechtslage innerhalb der EU).

Und auf Englisch lautet dieser Paketstatus:
»Received By: DRIVER RELEASE«




Fragen von Kunden zu diesem Paketstatus

Guten Tag, letzten Freitag wurde angeblich ein Paket bei mir zugestellt, als ich abends nach Hause kam war aber kein Paket da. In der Sendungsverfolgung steht: Hinterlegt bei: Vordereingang, Entgegengenommen von: DRIVER RELEASE Ich habe UPS informiert und wurde heute zurück gerufen. Man kann nicht mehr nachvollziehen, vor welche Tür das Paket abgestellt wurde (Haustür oder Wohnungstür), es gibt aber eine Abstellgenehmigung vom Versender. (!) Ich habe noch nie gehört, dass der Versender eine Abstellgenehmigung geben kann. Wer haftet denn jetzt für das verschollene Paket? UPS ist damit ja wahrscheinlich raus, oder? LG T. Müller | Müller am 08.10.2018
• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Sprechen Sie bitte mal mit dem Absender. Wir halten es auch für unwahrscheinlich, dass der Absender eine Abstellerlaubnis erteilt hat. Diese Option ist bei UPS zwar möglich, aber in Deutschland eher unüblich.

Wenn der Absender ein Unternehmen ist (z.B. Onlineshop), wäre der Absender gegenüber Ihnen als Privatkunden für den Paketverlust haftbar. Und zwar egal, ob es eine Abstellerlaubnis gibt oder nicht. Gewerbliche Unternehmen tragen gegenüber Privatkunden immer das volle Transportrisiko und können es nicht auf den Paketdienst abwälzen.

Es sei denn, der Absender befindet sich außerhalb Deutschlands bzw. außerhalb der EU.

Wenn der Absender keine Abstellerlaubnis erteilt hat, kann er seinerseits Schadenersatz von UPS fordern. Sie als Endkunde müssen aber nicht so lange abwarten, bis der Absender Schadenersatz von UPS erhalten hat. Das kann mit Pech nämlich mehrere Wochen dauern.



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