Porto in DE günstig / Hermes sucht neue Standorte / Kreditkarte bei Hermes / Antarktis-Postamt


Deutsches Briefporto ist vergleichsweise günstig

Die Bundesnetzagentur hat ihren jährlichen Untersuchungsbericht zum Briefporto veröffentlicht. Das deutsche Briefporto (inflationsbereinigt mit 82 Cent angesetzt) wurde mit dem Porto anderer europäischer Länder verglichen.

In der Grafik oben sind die Länder Dänemark, Spanien und Italien Ausreißer mit besonders hohem Porto, weil deren Versandarten eher dem Prio-Brief der Deutschen Post ähneln (z.B. mit Sendungsverfolgung und bevorzugtem Transport).

Lässt man Dänemark, Spanien und Italien unberücksichtigt, beträgt das durchschnittliche europäische Standardbriefporto 95 Cent bei einer Lieferzeit von E+1 (Zustellung 1 Tag nach dem Absenden). Deutschland liegt mit 82 Cent deutlich darunter.

Die Bundesnetzagentur hat auch das Standardbriefporto für E+X verglichen; damit sind Briefe bis 5 Tage Lieferzeit gemeint. Der europäische Mittelwert liegt hierbei bei 87 Cent.

Erfreuliches Fazit der Bundesnetzagentur: "Der jeweilige Realpreis der Deutschen Post AG liegt regelmäßig unter dem europäischen Durchschnitt. Die Produkte Groß- und Maxibrief werden im Vergleich zum europäischen Durchschnitt deutlich günstiger angeboten."

Quelle: bundesnetzagentur.de



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Hermes sucht zwei neue Standorte

In einem Sonderheft der Verkehrsrundschau aus 2021 (hier als PDF) hat sich Hermes-Chef Olaf Schabirosky zu neuen Depots geäußert.

In den Regionen Dresden und Köln habe Hermes sehr viel "Auftragsvolumen, das wir dort gerne mit kurzen Vorlaufzeiten und späten Cut-off-Zeiten einschleusen möchten. Unser Plan ist, dass wir in 2023 mit diesen neuen Standorten ans Netz gehen."

Zurzeit betreibt Hermes in der Nähe von Dresden Depots in Wilsdruff und Bautzen. Das Verteilzentrum Köln befindet sich zurzeit in Hürth.



Neue Zahlungsart bei Hermes

Auf der Website myhermes.de können Paketscheine ab sofort per Kreditkarte bezahlt werden (Visa, Mastercard).

In der Hermes-App ist die neue Zahlungsart noch nicht verfügbar.



Antarktis-Postamt sucht wieder Mitarbeiter

Das "Penguin Post Office" in der Antarktis sucht aktuell drei neue Mitarbeiter. Die britische Stiftung Antarctic Heritage Trust ist Betreiber des südlichsten Postamts der Welt und schreibt alle paar Jahre entsprechende Jobs aus (siehe www.ukaht.org).

Bei der letzten Stellenanzeige 2015 wurde ein Monatsgehalt von umgerechnet 1500 Euro gezahlt (telegraph.co.uk).

Die Arbeit findet im Hafen Port Lockroy statt; das ist eine ehemalige Forschungsstation in der Antarktis. Sie wurde zum Museum und Postamt umfunktioniert. Pro Saison werden insgesamt 70.000 Postsendungen bearbeitet. Die meisten davon verschicken Kreuzfahrt-Touristen. Viele Antarktis-Besucher nutzen das außergewöhnliche Penguin-Postoffice, um von dort Ansichtskarten in ihre Heimat zu schicken.

Wer sich auf den Job bewirbt, ist nicht nur für den Postverkehr zuständig, sondern muss sich auch ums Museum und den Museumsshop kümmern. Außerdem müssen die Pinguine auf der Insel regelmäßig gezählt werden (es sollen ca. 2000 sein).

Mitarbeiter können angeblich nur 1x im Monat duschen, weil es kein fließendes Wasser gibt. Kein Wunder bei Temperaturen von bis zu -15°C.


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