Aktuell hohe Paketmengen bei DHL / Paketzentren erstellen Leistungsberichte / Schnee sorgte für Paketstau bei DHL Express Leipzig

DHL-Zusteller im Winter bei der Arbeit

DHL: Aktuell 35% mehr Pakete als im Januar

Viel zu tun bei DHL im Raum Münster: Im Vergleich zum Januar werden dort aktuell 35 Prozent mehr Pakete bearbeitet. Das ist überraschend, weil es im Februar außer dem Valentinstag keine besonderen "Bestellanlässe" gibt.

Traditionell ist der Januar ein mengenstarker Monat, weil nach Weihnachten Retouren versandt werden und außerdem viele Geschenkgutscheine eingelöst werden. 35 Prozent mehr Pakete als im Januar sind deshalb außergewöhnlich und nur mit Corona erklärbar. Weil fast alle Ladengeschäfte geschlossen haben, müssen die Menschen notgedrungen online einkaufen.

In absoluten Zahlen sieht die Lage bei DHL in Münster so aus: An Spitzentagen vor Weihnachten wurde die Marke von 30.000 Paketen täglich erreicht. Aktuell liegt die Tagesmenge bei ca. 20.000 Paketen.

Quelle: Münstersche Zeitung



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DHL-Paketzentren erstellen tägliche Leistungsberichte

In einer Pressemitteilung beschreibt DHL den Arbeitsalltag einer dualen Studentin, die im Paketzentrum Nürnberg beschäftigt ist. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Erstellung sogenannter Leistungsberichte. Das ist eine Rückschau auf die Tag- und Nachtschicht des Vortages. In den Berichten werden "maschinell erzeugte Informationen der Sortieranlagen und von Menschen geschriebene Schichtberichte" zusammengefasst.

Die Leistungsberichte ermöglichen einen Rückschluss auf Fehlerquellen und zeigen auf, wo Abläufe optimiert werden können. In den letzten zwei Jahren hat DHL die Digitalisierung vorangetrieben. Seitdem werden Informationen aus der Steuerungssoftware der Sortieranlagen automatisch in Datenbanken eingespeist, so dass der manuelle Aufwand für Leistungsberichte reduziert wird.



Vergangene Woche: Extreme Belastung bei DHL Express in Leipzig

Die Leipziger Zeitung hat ein internes Rundschreiben von DHL Express veröffentlicht, das am 10.02. an die Beschäftigten des Air-HUB in Leipzig gerichtet wurde. Titel: "Notsituation Operations".

Das Management bat Mitarbeiter um Überstunden, um einen Rückstau abzuarbeiten. Dieser war durch heftige Schneefälle und ausgefallene Flüge in der vergangenen Woche entstanden. In dem Rundschreiben hieß es wörtlich:

"Unser Betrieb und unser Netzwerk sind in einer Schieflage und wir müssen unseren Betrieb als das größte globale Hub gemeinsam bis zum Ende des Wochenendes wieder stabilisieren. Wir wissen, dass ihr und eure Familie stark belastet seid. Nichts desto trotz müssen wir euch mit Nachdruck darum bitten, dieses Wochenende in den Dienst unseres Hubs zu stellen.
(...)
Wir befinden uns in einer Notfallsituation. Die Wettersituation erfordert unsere ganze Solidarität. Unser Hub muss am WE einen zusätzlichen OPS Tag bewältigen und wird auch zu den Regelzeiten stark beansprucht sein."

Hinweis: Die Echtheit des Rundschreibens kann Paketda nicht überprüfen. Aber die Gestaltung weist typische DHL-Elemente auf, wie z.B. die Kopfzeile mit Farbverlauf sowie die DHL-Schriftart, die nicht auf dem freien Markt verfügbar ist sondern nur postintern. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass das Rundschreiben eine Fälschung ist.


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