Deutsche Post baut neues Briefzentrum im Münchener Umland


Mehrere Medien berichteten unter Berufung auf ein internes Schreiben der Deutschen Post, dass die Briefzentren in Schorn und in der Münchener Arnulfstraße verkauft wurden. Käufer ist die Unternehmensgruppe Büschl. Es handelt sich um ein Immobilienunternehmen, das Wohn- und Gewerbeobjekte plant und baut.

Auf dem Gelände in Arnulfstraße will Büschl ein neues Stadtteilzentrum errichten. Die bogenförmige, denkmalgeschützte Posthalle wird in das neue Konzept eingebunden. Ab dem Jahr 2021 sollen dort Wohnungen, Gewerbeflächen sowie "Einrichtungen für jung und alt" entstehen, sagte Unternehmenschef Ralf Büschl zur Zeitung tz. Die Zeitung spekuliert über die Ansiedlung von Ikea oder einer Konzerthalle.

Laut Süddeutscher Zeitung (SZ) wird das 100.000 Quadratmeter große Grundstück in der Arnulfstraße auf einen Marktwert im dreistelligen Millionenbereich geschätzt. Das Geld verwendet die Post für ein neues Briefzentrum, das im Umland von München entstehen soll.

Die SZ zitiert aus einem internen Post-Rundschreiben, dass die Verhandlungen für ein Ersatzgrundstück "bereits sehr weit fortgeschritten" seien. In dem neuen Briefzentrum werden künftig alle Sendungen der PLZ-Regionen 80, 81 und 82 bearbeitet. Für 80/81 ist bis Ende 2020 weiterhin das Briefzentrum München-Arnulfstraße zuständig. Die PLZ-Region 82 wird bislang noch vom Briefzentrum Schorn bei Starnberg abgedeckt. Auch dieser Standort wurde an die Unternehmensgruppe Büschl verkauft.

Quellen: tz.de | sueddeutsche.de | merkur.de


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