Webbasierte Software zur Versandüberwachung

Software für Pakettracking

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum sich Versandüberwachung lohnt
  2. Zusätzlich digitale Empfängerservices der Paketdienste nutzen
  3. Aftership
  4. Shiptrack
  5. Parcellab
  6. Paqato

Warum sich Versandüberwachung lohnt

Ware verschickt, Auftrag erledigt. - Ganz so einfach sollten es sich Unternehmen nicht machen. Denn auf dem Versandweg bis zum Empfänger lauern viele Unwägbarkeit, die die Kundenzufriedenheit negativ beeinflussen könnten. Außerdem sind Versandhändler für die komplette Lieferkette haftbar. Verschuldet der Paketdienst beispielsweise eine zu späte Lieferung, ist dafür der Verkäufer verantwortlich (gilt gegenüber Privatkunden; nicht bei B2B-Geschäften).

E-Commerce-Unternehmen sind deshalb gut beraten, ihren Kunden nicht bloß einen Link zur Sendungsverfolgung zu schicken. Eine aktive Sendungsüberwachung hilft Unternehmen dabei, Verzögerungen in der Lieferkette sofort zu erkennen und Kunden darüber zu informieren. Im Idealfall kann das Unternehmen ein Lieferproblem (z.B. eine falsche Anschrift) selbst mit dem Paketdienst klären und das Problem beheben, ohne dass der Empfänger tätig werden muss.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen webbasierte Multi-Carrier-Software vor, mit der sich Sendungen unterschiedlicher Paketdienste managen lassen. Im Grundsatz funktionieren alle Tools identisch:

  • Sendungsdaten werden aus dem Tracking des Paketdienstes abgerufen.
  • Die Software analysiert den Sendungsverlauf.
  • Beim Erkennen einer Transportverzögerung wird der Kundenservice und/oder der Paketempfänger informiert.
  • Auf Wochen- oder Monatsbasis lassen sich Reportings über Lieferzeiten und Zustellqualitäten erstellen.

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Zusätzlich digitale Empfängerservices der Paketdienste nutzen

Alle Paketdienste ermöglichen es inzwischen, zusammen mit den Sendungsdaten auch die E-Mail-Adresse des Paketempfängers zu übermitteln. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um insbesondere Privatkunden in die Lage zu versetzen, den Paketempfang nach ihren Wünschen zu steuern.

Sollte ein Kunde am geplanten Zustelltag nicht anwesend sein, kann er mittels E-Mail-Benachrichtigung das Paket z.B. an einen Paketshop umleiten lassen oder eine erneute Lieferung am Wunschtag beauftragen.

Wenn Sie die E-Mail-Adressen der Paketempfänger an den Paketdienst übermitteln, sparen sich Ihre Kunden im Zweifelsfall einen zeitaufwändigen Anruf bei der Hotline des Paketdienstes. Stattdessen können sie das Paket bequem online umverfügen.

Fazit: Die nachfolgend vorgestellten Versandsysteme können vieles, aber nicht alles. Ihre Kunden erhalten die maximale Kontrolle über Paketlieferungen bei einer Kombination aus Transportüberwachung mittels Versandsoftware und digitalen Empfängerservices, die Paketdienste bereitstellen.

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Aftership

Screenshot Aftership-Website

Aftership ist ein internationaler Anbieter und hat eigenen Angaben zufolge mehr als 400 Paketdienste an sein System angeschlossen. Dazu gehören auch alle großen Dienstleister in Deutschland. Falls Ihr Unternehmen auch mit spezialisierten Anbietern wie z.B. Trans-o-Flex oder NOX zusammenarbeitet, prüfen Sie hier auf der Aftership-Website, ob der Anbieter unterstützt wird.

Der Funktionsumfang von Aftership umfasst klassische Reporting- und Benachrichtigungsfunktionen zu bestimmten Sendungs-Ereignissen. Die Software kann Versandbenachrichtigungen an Endkunde per E-Mail und SMS verschicken. Es ist möglich, die Sendungsverfolgung in die eigene Website einzubinden. Mittels Plugins können Sendungsdaten zwischen Aftership und gängigen Shopsystemen synchronisiert werden.

  • Website: aftership.com
  • Kostenlos nutzbar bis 100 Sendungen pro Monat (eingeschränkter Funktionsumfang)
  • Bei mehr als 100 Sendungen variabler Monatspreis und voller Funktionsumfang, siehe Preiskalkulator

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Shiptrack

Screenshot Shiptrack-Website

Neben der klassischen Versandüberwachung ermöglicht Shiptrack.com auch eine tiefe Integration in E-Commerce-, CRM- oder ERP-Systeme z.B. per API. Anwender müssen nicht zwingend das Shiptrack-Webportal nutzen, um auf Sendungsdaten zuzugreifen.

Zudem können Sendungsdaten in Shiptrack beliebig angereichert werden, z.B. mit Rechnungs- und Lieferscheinnummern oder Notizen aus Kundenanrufen. Diese Informationen sind mittels Freitextsuche durchsuchbar. Um ein Paket in Shiptrack wiederzufinden, genügt also z.B. die Eingabe des Empfängernamens anstatt der Paketnummer.

Mit Shiptrack können auch Versandbenachrichtigungen per E-Mail verschickt werden. Paketempfänger sehen den Transportverlauf in diesem Fall nicht auf der Website des Paketdienstes sondern auf einer speziellen Shiptrack-Website, die im Design des versendenden Unternehmens gestaltet ist.

  • Website: shiptrack.com
  • Kostenlos nutzbar bis 100 Sendungen pro Monat.
  • Eingeschränkter Funktionsumfang im Tarif "Shiptrack Freemium".

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Parcellab

Screenshot Parcellab-Website

Das von Parcellab entwickelte System fokussiert sich stark auf den Anwendungsfall E-Commerce und Kommunikation mit Endkunden. Versandbenachrichtigungen sowie die Website zur Sendungsverfolgung lassen sich hochgradig individualisieren. Darüber hinaus punktet Parcellab mit vielen Zusatzfunktionen auf der Track&Trace-Seite (Infos hier).

Wie bei Shiptrack lassen sich auch bei Parcellab Reportings erstellen und Sendungsdaten per Freitext-Suche finden. Im Unterschied zu Shiptrack werden Daten bei Parcellab nach 3 Monaten gelöscht. Shiptrack speichert unbegrenzt.

  • Website: parcellab.com
  • Kostenlose Testphase: 1 Monat.
  • Parcellab veröffentlicht keine Preisinformationen zu Laufzeit und Funktionsumfang auf seiner Website (Stand 7/2017).

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Paqato

Screenshot Paqato-Website

Paqato wirbt auf seiner Startseite mit der Aussage, dass “15% Ihrer Kunden durch Versandprobleme gefährdet” seien. Es gibt keine Erklärung, wie dieser Wert ermittelt wurde und ob er auf internen Analysen von Paqato beruht. Die Paketda-Redaktion hält den Wert deshalb für unrealistisch hoch.

Paqato zeigt nur wenige Screenshots seiner Software. Innovativ: Versandbenachrichtigungen können Kunden auch per Facebook Messenger erhalten. Unternehmen können die Sendungsverfolgung in ihren Shop integrieren via API oder Plugins für Shopware, Magento “& Co.”. Bei der Preisgestaltung gibt sich Paqato ähnlich vage wie bei der Funktionsbeschreibung. Die Information “ab 0,005 € pro Paket” ist mangels Mengenangabe wertlos. Womöglich muss ein Unternehmen 50.000 Pakete pro Monat verschicken, um diesen Preis zu erzielen.

  • Website: paqato.com
  • Kostenlose Testphase: 1 Monat

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