Sparkasse liefert Kunden Bargeld mit DHL

Illustration: Sparschwein in einem Paket
Aus Kostengründen schließen Banken immer mehr ihrer Filialen. Das ist für ältere Kunden ein Problem, die mit Onlinebanking und Kartenzahlung nicht so vertraut sind. Die Sparkasse Münsterland Ost hat deshalb eine ungewöhnliche Idee zur Bargeldversorgung: Der DHL-Bote wird zum Geldboten.

Bis zu zwei Mal monatlich können Kunden bei der Sparkasse Bargeld anfordern (100 bis 500 Euro). Die Zentrale verpackt das Geld in ein DHL-Paket und schickt es innerhalb weniger Tage zum Kunden, berichtet www.wn.de.

Der Bargeldversand via DHL-Paket ist nicht verboten und es besteht sogar Versicherungsschutz bis 500 Euro. Problematisch könnte es werden, wenn ein Paket unterwegs geöffnet, beraubt und leer weitertransportiert wird. Bemerkt der Kunde vor der Zustellung das geöffnete Paket nicht und quittiert den Erhalt, ist eine nachträgliche Reklamation erfahrungsgemäß schwierig.

Unvergessen bleibt auch ein Fall aus 2017, als in einem Paket mit Geschenken ausgerechnet das beigelegte Bargeld fehlte - sonst nichts. DHL meinte damals, dass die Innenverpackung unzureichend war (Paketda berichtete).


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