Es ist landläufig bekannt, dass Paketdienste für beschädigte Pakete häufig Schadenersatz verweigern, weil die Verpackung angeblich unzureichend war.
Diesmal schießt DHL jedoch den Vogel ab, weil in einem beschädigten und nachverpackten Paket ausgerechnet die sensibelsten Dinge unversehrt geblieben sind: eine Flasche Wein und eine Flasche Whiskey. Stattdessen fehlten in dem aufgerissenen Paket mehrere Geldscheine, die sich in verschlossenen Briefumschlägen befanden. Einige Briefumschläge waren sogar noch vorhanden, aber aufgerissen und leer.
Dass ein Paket zufälligerweise derart beschädigt wird, dass die Außenverpackung aufreißt, gleichzeitig mehrere Briefumschläge aufgeschlitzt werden, die Geldscheine hinausfallen, bloß alle anderen Inhalte nicht - das ist fernab jeder Lebenswirklichkeit. DHL schickt jedoch unbeirrt seinen Standard-Textbaustein: "Die Innenverpackung reichte nicht aus, um einen derart empfindlichen Inhalt zu schützen."
Die geschädigte Kundin will bei DHL Einspruch einlegen. Ganzer Bericht bei derwesten.de