Solar-Packstationen mit Display kommen 2027
Wie die DVZ berichtet, arbeitet DHL an der Einführung von solarstrombetriebenen Packstationen mit Bildschirm und Scanner. Bislang konnten nur appgesteuerte, bildschirmlose Packstationen mit Solarstrom betrieben werden, weil Displays und Scanner vergleichsweise viel Energie benötigen.
Ein Kompromiss ist das bereits von DeinFach-Stationen bekannte Modell. Kunden müssen die Station vor der Benutzung zunächst "aufwecken", also einen Knopf drücken, um den stromsparenden Standby-Modus zu beenden. Nach wenigen Sekunden ist die Station betriebsbereit; ein kleiner Bildschirm sowie ein integrierter Scanner werden aktiviert.
Eine derartige Lösung will DHL für Packstationen im Laufe des Jahres 2027 schrittweise einführen, so die DVZ. Ein Vorteil von Packstationen mit Solarpanels ist deren flexiblere und kostengünstigere Aufstellung, weil kein Erdkabel-Stromanschluss notwendig ist.
Quelle: www.dvz.de
Krefeld: Briefe verschwinden, Post sieht kein strukturelles Problem
In Krefeld-Bockum kommen laut Rheinischer Post seit längerer Zeit wichtige Briefe nicht an. Betroffen sind mehrere Empfänger in der Schönwasserstraße. Einige haben inzwischen sogar Ankündigungen zur Zwangsvollstreckung erhalten, weil vorherige Zahlungsaufforderungen (versandt mit der Deutschen Post) nicht angekommen sind.
Laut Zeitungsbericht bestehen die Probleme der Anwohner seit Monaten beziehungsweise zwei Jahren. Demnach funktioniere zwar die Briefankündigung der Deutschen Post, doch die Briefe kämen nicht an.
Die Deutsche Post sieht laut Rheinischer Post kein strukturelles Problem vor Ort und spricht von einer "stabilen und zuverlässigen" Zustellung in Krefeld. Die Deutsche Post kennt die Problemursache nicht und will die Entwicklung weiter beobachten. Betroffene sollen weiterhin Beschwerden einreichen.
Quelle: rp-online.de
DHL-Speyer gibt Schweiz-Importe an Niederaula ab
Im DHL-Paketzentrum Speyer wird ein kleiner Teil der internationalen Aufgaben verlagert. So sollen Import-Sendungen aus der Schweiz und benachbarten Regionen künftig nicht mehr in Speyer, sondern im IPZ Niederaula bearbeitet werden.
Das berichtet die Rheinpfalz unter Berufung auf DHL. Der Beschluss zur Verlagerung stehe demnach fest. Die Umstellung könnte im Spätsommer 2026 abgeschlossen sein.
Für das Paketzentrum Speyer handelt es sich laut DHL nur um eine kleinere Veränderung. Der Import aus dem europäischen Ausland sei zuletzt zurückgegangen und mache mit 200 bis 400 Sendungen pro Tag nur noch einen geringen Teil des Gesamtvolumens aus. Der Exportbereich in Speyer bleibt unverändert und macht ca. 10.000 bis 20.000 Pakete täglich aus.
Als Grund für die Verlagerung nennt DHL eine Bündelung der Transporte. Wenn das Importvolumen sinkt, lassen sich internationale LKW-Verbindungen schwieriger wirtschaftlich auslasten. Der Zollbereich im Paketzentrum Speyer bleibt vermutlich bestehen. Laut Rheinpfalz müsse die Generalzolldirektion die Verlagerung der Import-Bearbeitung nach Niederaula aber noch durchdenken.