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Saisonzuschlag bei Dialogpost / Geobasierte Postleitzahlen / Briten lieben Weihnachtskarten


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Ab 2024: Dialogpost wird im Herbst und Winter 1 Cent teurer

Was im Paketbereich schon üblich ist, wird von der Deutschen Post jetzt auch bei Dialogpost (Werbepost) eingeführt. Ab 2024 gibt es einen Saisonzuschlag. In den sogenannten Starkverkehrsmonaten von September bis Dezember kostet Dialogpost 1 Cent mehr. Das entspricht Mehrkosten von knapp 3% bezogen auf einen Dialogpost-Standardbrief für 34 Cent netto.

Geschäftskunden kennen solche Zuschläge schon aus dem Paketbereich. DHL berechnet beispielsweise im November und Dezember 19 Cent zusätzlich pro Paket. Bei UPS beginnt die Peak-Season Ende September (Paketda berichtete).

Dass die Deutsche Post schon ab Anfang September einen Zuschlag berechnet, also insgesamt 4 Monate lang, mutet ungewöhnlich früh an. Andererseits tut die Deutsche Post damit genau das, was die Bundesnetzagentur verlangt: Mehr Geld von Geschäftskunden verlangen anstatt von Privatkunden (Paketda berichtete).

Quellen: deutschepost.de | philaseiten.de



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Gibt's in ferner Zukunft geobasierte PLZ?

Der Weltpostverein (UPU) hat mehrere Experten eingeladen, um die Weiterentwicklung von Postadressen und Postleitzahlen zu diskutieren. Im Kern geht es darum, Adressen mit Geodaten zu verknüpfen, um die Genauigkeit zu erhöhen. Einige Entwicklungsländer wie z.B. Togo, die bislang gar keine Postleitzahlen nutzen, wollen solche Geo-PLZ mit Hilfe von Technologieunternehmen (z.B. edenmap.com) einführen.

Ein Manager von Royal Mail regte sogar eine weltweit standardisierte Adressdatenbank an. Dadurch könnte der Datenaustausch zwischen den Postgesellschaften erleichtert werden. Ein UPU-Ökonom sagte, die nächste Generation von Postleitzahlen müsse verbesserten "Komfort, Kosteneffizienz, CO2-Ausgleich und bessere Kundenbindung" mit sich bringen.

Quelle: www.upu.int



Weihnachtspost: Briten signieren gern mit ihren Haustieren

Weihnachtspost hat in Großbritannien einen hohen Stellenwert. 89% der Menschen hängen erhaltene Weihnachtskarten traditionell an einer Leine auf oder präsentieren sie anderweitig in ihrer Wohnung. Royal Mail hat diese Gewohnheiten der Briten genauer untersucht.

Für von 9 von 10 Briten ist das Versenden von Grußkarten zu Weihnachten genauso wichtig wie Geschenke zu machen. 63% der Befragten bevorzugen klassische Weihnachtskarten gegenüber digitalen (11%) oder telefonischen (6%) Grüßen.

Die Royal-Mail-Umfrage ergab zudem, dass ein Drittel der Tierhalter ihre Weihnachtspost nicht nur mit eigenem Namen unterzeichnen, sondern zusätzlich mit dem Namen des Haustieres.

Quelle: internationaldistributionsservices.com


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