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Post für Hermeskunden / Retourenbetrügerin war gar keine / DHL-Plan: Straßenbewertung




Hermes schickt Kunden Verifizierungs-Briefe

In den letzten Tagen haben vermutlich Tausende Hermes-Kunden einen Brief mit einem Verifizierungscode erhalten. Der Code muss online auf der Hermes-Website eingegeben werden, um den vom Kunden erteilten Ablageort zu bestätigen. Geschieht das innerhalb von 30 Tagen nicht, wird die Abstellerlaubnis deaktiviert.

Die Briefe haben auch Kunden erhalten, die bereits seit Jahren einen Ablageort mit Hermes vereinbart haben. Möglicherweise hat Hermes Probleme, die Rechtmäßigkeit erteilter Ablageverträge nachzuweisen. Das ist vor allem im Streitfall wichtig, wenn ein abgestelltes Paket nicht auffindbar ist und der Kunde Schadenersatz verlangt. Kann Hermes beweisen, dass eine Abstellerlaubnis besteht, erhalten Kunden für verlorene Pakete i.d.R. keinen Schadenersatz.

Bei allen neu erteilten, dauerhaften Abstellgenehmigungen und bei dauerhaften Paketumleitungen an einen Hermes-Shop wird ebenfalls ein Verifizierungsbrief verschickt.

Vielen Dank an Paketda-Leser Marco Klass für den Hinweis.



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Vermeintliche Retourenbetrügerin freigesprochen

Weil eine Retoure mit hochwertiger Designerbekleidung im Wert von 5.800 Euro nicht bei einem Stuttgarter Versandhändler angekommen ist, erstattete der Händler Strafanzeige gegen Unbekannt.

Bei der Gerichtsverhandlung sagte eine Firmenvertreterin laut Bericht der Hannoverschen Allgemeinen, dass Retourenbetrug öfter vorkomme. In diesem Fall sprach das Amtsgericht Burgdorf die angeklagte Kundin des Händlers jedoch frei. Bei einer Hausdurchsuchung wurden zwar verschiedene Luxusklamotten gefunden, diese ließen sich aber nicht zweifelsfrei der Bestellung beim Stuttgarter Händler zuordnen. Die Kundin konnte für einige Dinge nachweisen, sie woanders gekauft zu haben.

Kommentar von Paketda: Es ist erstaunlich, dass der Versandhändler Strafanzeige aufgrund eines verloren gegangen Pakets stellte und daraufhin die Kundin in Verdacht geriet. Denn den Verlust eines Pakets vorsätzlich herbeizuführen, ist nahezu unmöglich. Selbst eine Manipulation des Paketaufklebers / Strichcodes würde lediglich zur Unzustellbarkeit führen und nicht zu einem Totalverlust.





Straßenbewertung als Serviceleistung von DHL

Im Jahr 2018 plante Deutsche Post DHL ein ungewöhnliches Serviceangebot für Städte. Die DHL-Zustellfahrzeuge sollten eine spezielle Ausrüstung erhalten, um den Zustand der befahrenen Straßen zu erfassen. Normalerweise geschieht so eine Straßenbewertung mit Laserscannern und / oder Kameras.

Die Pläne gehen aus einer Absichtserklärung zwischen der Stadt Hamburg und Deutsche Post DHL hervor (PDF). In dem Dokument aus 2018 heißt es, dass "die Deutsche Post DHL Group und Freie und Hansestadt Hamburg (...) eine Kooperation in diesem Bereich prüfen" werden. - Zustande gekommen ist sie allerdings nicht.


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