Echtes Livetracking bei DHL Express UK / Neuigkeiten vom Zoll / 3 Briefkastenleerer festgenommen

Livetracking bei DHL Express UK

Echtes Livetracking bei DHL Express in Großbritannien

In Großbritannien bietet DHL Express echtes Livetracking an, bei dem die Fahrzeugposition sekundenaktuell und unverfälscht angezeigt wird (vgl. Screenshot oben). Kunden können den Lieferzeitpunkt eines Pakets dadurch sehr genau abschätzen.

Das in Deutschland bekannte Livetracking von DHL und DPD zeigt aus Datenschutzgründen nicht den echten Standort eines Lieferwagens an. Für Paketempfänger bietet die Kartenansicht im deutschen Livetracking kaum einen Mehrwert, weil sich aus ihr keine Informationen über den Zustellzeitpunkt ableiten lassen. Das geht nur anhand der Anzahl der verbleibenden Stopps des Lieferwagens.

Das britische Livetracking ist für Kunden nützlicher, weil die Entfernung des Lieferwagens zur Lieferanschrift real dargestellt wird. Der Kunde kann sogar die Geschwindigkeit des Fahrzeugs erahnen. Das Livetracking ist auf dem Portal On Demand Delivery verfügbar. Dieses Portal können Kunden von DHL Express weltweit nutzen, so dass theoretisch auch echtes Livetracking in Deutschland denkbar ist. - Fraglich ist nur, ob der Datenschutz es zulässt und ob Zusteller derart genau verfolgt werden möchten.

Vielen Dank an Marco Klass für den Hinweis.



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Hauptzollamt Krefeld: Am meisten werden Chinawaren beschlagnahmt

Das Hauptzollamt Krefeld hat eine Jahresstatistik für 2020 veröffentlicht. In den zugehörigen Post-Zollstellen Mönchengladbach, Neuss, Krefeld-Uerdingen und Nettetal-Schwanenhaus werden jährlich bis zu 30.000 Pakete aus Nicht-EU-Ländern abgefertigt. Die Einfuhr von insgesamt 14.327 Artikel im Wert von über 1,5 Millionen Euro wurde verweigert (2019 waren es nur 600.000 Euro). Die am häufigsten beschlagnahmten Gegenstände waren Bekleidung sowie Körperpflegeprodukte. Die Waren kamen mit 56 Prozent aus China und mit 23 Prozent aus der Türkei. | Quelle: Pressemitteilung


Hermes Hückelhoven: Drogenpaket gefunden

Das Zollamt Aachen hat das Hermes-Verteilzentrum Hückelhoven besucht. Der Anlass war keine Mitarbeiterkontrolle, sondern die Zöllner wollten Pakete inspizieren. Als ein verdächtiges Paket geöffnet wurde, fanden die Beamten 3 kg Amphetamin (synthetische Droge). Folge: Die Wohnung des Empfängers in Baden-Württemberg wurde durchsucht. Er gab an, das Paket für seinen Nachbarn angenommen zu haben. Daraufhin wurde auch dessen Wohnung durchsucht. | Quelle: Aachener Nachrichten



Chemnitz: Drei Briefkastenleerer wegen Diebstählen festgenommen

Die Polizei Chemnitz hat drei Personen festgenommen, die mutmaßlich seit 2019 Briefe mit Gutscheinen gestohlen haben sollen. Die drei Festgenommenen waren bei einem Subunternehmer beschäftigt, der Briefkästen leerte und Post aus Filialen abholte, um sie zum Briefzentrum Chemnitz zu fahren.

Ein erster Tatverdacht ergab sich im Frühjahr 2020, damals aber noch ohne Beweise. In einer Pressemitteilung der Polizei heißt es:

"Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz und mit Unterstützung der Security-Spezialisten der Deutschen Post AG gelang es Polizeibeamten, am 02.03.2021 schlussendlich einen der mutmaßlichen Täter (42) auf frischer Tat zu überführen. Briefe, die in Verantwortung des 42-Jährigen lagen und an diesem Tag das Postverteilzentrum erreichen sollten, waren nicht angekommen. Auf dieser Grundlage wurde der Wohnungsdurchsuchung bei dem deutschen Staatsangehörigen seitens der Staatsanwaltschaft Chemnitz zugestimmt und in der Folge Beweismittel (u. a. Briefumschläge, nicht eingelöste Gutscheine) der letzten Monate aufgefunden."

Die beiden anderen Beschuldigten, ein 33-jähriger und eine 18-jährige Deutsche, sollen den 42-jährigen bei der Arbeit kennengelernt haben und die Diebstähle gemeinsam mit ihm begangen haben. Der Polizei sind bislang 285 Fälle bekannt mit einem Schaden von ca. 20.000 Euro. Es könnte aber noch mehr geschädigte Postkunden geben, die gebeten werden, sich bei der Polizei zu melden.


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