So funktioniert die Videoüberwachung in DPD-Paketzentren

Videobasierte Paketverfolgung beim tschechischen Paketdienst Geis
Das Unternehmen DIVIS (Deutsche Industrie Video System GmbH) aus Bordesholm in Schleswig-Holstein erklärt auf seiner Website www.divis.eu, wie die Paketsortierung bei DPD per Video überwacht wird. Beispielhaft wird das DPD-Depot in Lehrte vorgestellt. Dort wurden mehr als 500 Kameras installiert, um Förderbänder auf einer Länge von 1,8 km zu überwachen.

Die Videoaufnahmen werden automatisch mit der Paketnummer jedes durchlaufenden Pakets verknüpft. So kann bei Bedarf recherchiert werden, auf welchem Weg ein Paket ins Sortierzentren gelangt ist bzw. es verlassen hat. Auch der äußerliche Zustand von Paketen ist auf den Bildern erkennbar. Zwecks Datenschutz werden Mitarbeiter auf den Aufnahmen unkenntlich gemacht.

Pro Tag werden bei DPD in Lehrte 20 bis 40 Sendungsrecherchen mit dem DIVIS-Produkt "ParcelVIS" durchgeführt. DPD bescheinigt der Videoüberwachung eine vorbeugende Wirkung gegen Paketverluste. Eine DPD-Sicherheitsmitarbeiterin erklärt: "Mit dem System haben wir die Zahl der Verluste noch einmal reduziert und Fehler können wir jetzt wesentlich schneller analysieren und beheben."

Das ParcelVIS-System wird auch im DPD-Depot Radstadt, Österreich, eingesetzt. Depotbetreiberin ist die Lagermax Paketdienst GmbH. Dort sind 24 Kameras im Außenbereich verbaut und 91 im Innenbereich. Details unter divis.eu.


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