Österreichische Post startet Umleitungs-Service / Neuer Paketsack auf dem Markt / Nachfolger für Jürgen Gerdes


Österreichische Post startet Umleitungs-Service

Österreicher können sich ab sofort alle Pakete durch die Österreichische Post zustellen lassen. Der Service Alles Post funktioniert wie ein Paketlager, an das sich Kunden alle Onlinebestellungen schicken lassen können. Und zwar auch durch fremde Paketdienste wie DHL, UPS oder GLS. Wettbewerber DPD ist von "Alles Post" nicht begeistert (Paketda berichtete).

Die im Lager gesammelten Pakete liefert die Österreichische Post anschließend mit ihren eigenen Zustellern zum Kunden. Der Service kostet 14,90 Euro im 3-Monats-Abo oder 39,90 Euro im 12-Monats-Abo.

Die Österreichische Post bittet ihre Kunden im Rahmen von "fair use" darum, im 3-Monats-Abo nicht mehr als 10 Pakete liefern zu lassen (=1,49 Euro pro Paket) und im 12-Monats-Abo nicht mehr als 40 Pakete (= 1 Euro pro Paket).

In den FAQ heißt es, dass "Alles Post" mit allen Onlineshops und allen Paketdiensten funktioniert. Aber in Einzelfällen "kann es vorkommen, dass Versandhändler das Service nicht unterstützen. Wenden Sie sich dann bitte an den Versandhändler."

Alles Post funktioniert außerdem nur für Kunden mit österreichischer Hausanschrift. Es ist nicht möglich, als Kunde in Deutschland die Alles-Post-Lieferanschrift zu nutzen, um sich Pakete aus österreichischen Onlineshops dorthin liefern zu lassen.

Nachtrag vom April 2019: Bei derstandard.at veröffentlichte Redakteur Georg Pichler einen Erfahrungsbericht zum "Alles Post"-Service. Die Österreichische Post gibt an, dass "auf 22.000 Voranmeldungen bisher etwa 5.000 aktive Nutzer gefolgt" sind.



Neuer Paketsack auf dem Markt

Unter dem Markennamen "Mein Paketsack" ist eine neue, preiswerte Empfangslösung für Wohnungsmieter und Hausbesitzer auf den Markt gekommen. Der Paketsack kann an die Tür gehängt werden oder an die Wand oder den Zaun geschraubt werden.

Die Basis-Variante kostet ca. 90 Euro, und eine spezielle Sicherheitsvariante mit Schnittschutz kostet ca. 150 Euro. EIne genaue Beschreibung gibt es hier im Ratgeber zu "Mein Paketsack".



Post findet Nachfolger für Jürgen Gerdes

Zum 1. April 2019 wird Tobias Meyer im Vorstand von Deutsche Post DHL den Bereich "Post & Paket Deutschland" übernehmen. Bislang führt Konzernchef Frank Appel den Bereich noch selber, seitdem Vorgänger Jürgen Gerdes im Sommer 2018 entlassen wurde (Paketda berichtete).

Tobias Meyer ist seit 2013 im Postkonzern tätig und leitet aktuell die Abteilung "Betrieb & IT" (Chief Operations Officer). Die Berufung in den Konzernvorstand kommentierte Frank Appel wie folgt: "Tobias Meyer hat in seinen bisherigen Funktionen bewiesen, dass er nicht nur über strategischen Weitblick verfügt, sondern auch dank seiner unternehmerischen Fähigkeiten in der Lage ist, operative Verbesserungen in Bezug auf Qualität und Effizienz zu erreichen. Aufgrund seiner ausgewiesenen Managementerfahrung auf Konzernebene wie auch in verschiedenen Divisionen bin ich überzeugt, dass er den begonnenen Umbau bei Post & Paket Deutschland erfolgreich weiterführen wird."



Quelle: Deutsche Post Pressemitteilung


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