DHL-Paketkasten nicht bestellbar / DPD-Austria verärgert über Alles-Post-Service / Paketannahme-Service bei dm


DHL-Paketkasten seit Dezember nicht mehr erhältlich

"Eine Bestellung des DHL Paketkastens ist vorübergehend aufgrund von technischen Weiterentwicklungen nicht möglich." Diese Meldung lesen Interessenten seit Dezember 2018 unter www.dhl.de/paketkasten. Informationen über den DHL-Paketkasten sind auf der Website weiterhin abrufbar, aber bestellbar ist der Kasten nicht.

Aufgedeckt wurde das durch die Redaktion des Schwarzwälder Boten. Die Zeitung berichtete über ein Ehepaar, das sich im September 2018 einen DHL-Paketkasten kaufte. Anfangs funktionierte die Technik, doch Mitte November ließ sich der Kasten nicht mehr öffnen. Der Schwarzwälder Bote schreibt: "Das Ehepaar verlangte eine Notöffnung, weil sich Geschäftsbriefe in dem weißen Kasten befänden." Das passierte allerdings erst Mitte Dezember. Der Techniker nahm den aufgebrochenen Kasten mit und DHL erstattete dem verärgerten Ehepaar den Kaufpreis.

Quellen: Schwarzwälder Bote Bericht 1 | Bericht 2



Chef von DPD Österreich findet Service "Alles Post" schlecht

In einigen Monaten startet die Österreichische Post den Service "Alles Post" (Paketda berichtete). Dieser Service ermöglicht es Endkunden, Lieferungen von fremden Paketdiensten an eine Sammelstelle der Österreichischen Post schicken zu lassen. Von dort werden die Pakete auf der letzten Meile mit der Österreichischen Post zugestellt. Als Kunde wird man also ausschließlich von der Österreichischen Post beliefert und von keinem anderen Paketdienst.

Wettbewerber DPD ist von "Alles Post" nicht begeistert. Der Geschäftsführer von DPD Austria, Rainer Schwarz, sagte zu derstandard.at, dass der neue Service Haftungsfragen komplizierter mache. Außerdem könnten Kunden verwirrt sein, wenn ein Onlineshop den Versand mit DPD ankündige aber das Paket von der Österreichischen Post geliefert werde.

"Wo kann der Kunde reklamieren, wer ist für den Endkunden zuständig?", ärgert sich Rainer Schwarz. So viel Einsatz für Kundenrechte ist ungewöhnlich. Normalerweise interessieren sich Paketdienste kaum für Beschwerden von Endkunden sondern verweisen i.d.R. auf den Absender. Vielleicht sollte DPD eine Klausel in seine Geschäftskundenverträge einbauen: "Lieferungen an den Sammelpunkt Halban-Kurz-Straße 11, 1230 Wien sind ausgeschlossen." Problem gelöst.



Einige dm-Drogeriemärkte nehmen Pakete für Kunden an

In Mecklenburg-Vorpommern bieten dm-Drogeriemärkte einen kostenlosen Paketannahme-Service für alle Paketdienste an. Als Empfänger muss man sich nicht registrieren sondern trägt bei Onlinebestellungen einfach den nächstgelegenen dm-Markt als Lieferanschrift ein. In der ersten Zeile der Lieferanschrift muss der Name des Kunden stehen.

Der Kunde wird vom dm-Markt über die Ankunft eines Pakets nicht informiert. Sobald die Sendungsverfolgung "zugestellt" anzeigt, kann das Paket innerhalb von 7 Werktagen bei dm abgeholt werden (gegen Ausweisvorlage).

Zulässig sind Pakete bis 15kg, bis max. 500 Euro Wert, ohne verderblichen Inhalt und ohne Nachnahme. Von dm werden auch vorfrankierte DHL-Retourenpakete angenommen. Die genauen Bestimmungen sowie teilnehmende Märkte stehen unter www.dm.de/dm-Paketservice.



Sonntagszustellung für Telegramme nicht mehr buchbar

Auf der Telegramm-Website hat die Deutsche Post die Funktion abgeschaltet, eine Sonntagszustellung zu buchen. Früher war dieser Service zum Aufpreis von 10,50 Euro erhältlich. Neuerdings sind die Datumsfelder aller Sonntage bei der Onlinebuchung nicht mehr auswählbar.



Telegramm-Ratgeber bei Paketda


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