Betrieb bei DPD in Hückelhoven läuft wieder an

DPD-Paketzentrum in Hückelhoven
Mitte Mai wurde der Betrieb des DPD-Paketzentrums Hückelhoven ausgesetzt. Ursache waren mehrere Corona-Erkrankungen bei den Beschäftigten.

Zwei Wochen später (Stand 03.06.2020) tauchen im DPD-Tracking wieder Pakete auf, die nicht in umliegenden DPD-Depots bearbeitet werden sondern direkt im Depot Hückelhoven. Das spricht dafür, dass der Betrieb dort wieder anläuft. Beispielhafte Paketnummern: 01548038279503 und 01305147753975.

Während der Quarantäne-Auszeit wurden Pakete in benachbarten DPD-Depots in Duisburg und Erftstadt-Lechenich bearbeitet.

DPD teilte in einer Pressemeldung mit, dass am 2. Juni 2020 ca. 400 Mitarbeiter des Depots Duisburg vorsorglich auf eine Corona-Infektion getestet wurden. Anlass waren 7 festgestellte Infektionsfälle in der Vorwoche.

DPD hat seine Pandemie- und Hygienepläne aktualisiert. An allen Standorten gilt Maskenpflicht. "Die Wege in den Depots wurden dergestalt neu organisiert, dass die Beschäftigten sich idealerweise nicht mehr über den Weg laufen. Wo immer es sinnvoll ist, werden zudem auch Spuckschutzwände installiert.", teilte DPD mit.


Rückblick: Schließung des Paketzentrums Hückelhoven

Laut WDR-Informationen wurden mit Stand 16.05.2020 42 der insgesamt 400 Mitarbeiter im Depot Hückelhoven positiv auf das Virus getestet.

Die daraufhin erfolgte Betriebsschließung erfolgte in Absprache mit dem örtlichen Gesundheitsamt. Hückelhoven liegt im Landkreis Heinsberg; dem wohl bekanntesten Corona-Hotspot in Deutschland.

DPD gab in einer Pressemeldung bekannt:

Das Depot und damit alle Mitarbeiter, Systempartner und Zusteller befinden sich ab sofort in einer zweiwöchentlichen Quarantänezeit. Der Standort ist in dieser Zeit nicht in Betrieb. In Kürze werden dort umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten stattfinden. Die Zustellung und Abholung von Paketen im Zustellgebiet von Hückelhoven wird durch benachbarte DPD Standorte sichergestellt.

Laut DPD nahmen Mitarbeiter des Gesundheitsamt das Paketzentrum Hückelhoven unter die Lupe und haben "die Art der Arbeitsplätze und der Räumlichkeiten überprüft. Dabei wurden die von DPD getroffenen Schutzmaßnahmen sehr positiv bewertet. Darüber hinaus angeregte Optimierungen wurden DPD umgehend umgesetzt."

Mehrere Corona-Infektionen gab es auch im DHL-Paketzentrum Neumünster. Die Anzahl betroffener Mitarbeiter liegt einem DHL-Sprecher zufolge im "im unteren einstelligen Prozentbereich", deshalb ist keine Betriebsschließung notwendig. Sollte sich die Lage verschlechtern, verfügt DHL über Pläne, Pakete an anderen Standorten zu bearbeiten. Quelle: www.mopo.de

Ende April fielen 22 DHL-Mitarbeiter im Paketzentrum Bremen durch eine Corona-Infektion aus, berichtete www.butenunbinnen.de.


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