Deutsche Post DHL liefert Einschreiben, Nachnahme, Identpakete wieder an Hausanschrift


Deutsche Post DHL hob am Montag, 4. April 2022, coronabedingte Liefereinschränkungen auf. Das erfuhr Paketda unabhängig voneinander aus zwei Quellen.

Achtung, Update: Im November 2022 wurden erneut Liefereinschränkungen verhängt. Mehr dazu hier.

Folgende Sendungsarten wurden von April bis November 2022 wieder an der Hausanschrift zugestellt, so dass Kunden sie nicht mehr in Postfilialen abholen mussten:

  • Einschreiben
  • Nachnahme-Sendungen
  • Identpakete (Ausweisprüfung)
  • Pakete mit Einfuhrabgaben (Zoll)
  • Briefe mit Nachporto

Die Lieferung zur Hausanschrift ist vor allem für Empfänger von Auslandspaketen eine Erleichterung. Mangels elektronischer Sendungsdaten werden Auslandspakete oft nicht in der DHL-App angekündigt. Es gab schon mehrere Fälle, bei denen Auslandspakete retourniert wurden, weil der Empfänge von der Hinterlegung in einer Filiale nichts wusste.

Den Verzicht auf die Empfängerunterschrift behält DHL bei. Gegenüber Geschäftskunden teilte DHL mit, dauerhaft kontaktlos zuzustellen, also ohne Unterschrift (Paketda berichtete).

Die entsprechende AGB-Änderung wurde am 1.4.2022 wirksam. Wie von Paketda im Vorfeld vermutet, gelten die geänderten AGB sowohl für Privat- als auch Geschäftskunden. DHL wollte sich nicht dazu äußern, ob auch bei Privatkundenpaketen die Empfängerunterschrift dauerhaft entfällt. Dies werde "zu gegebener Zeit" entschieden.


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