Ab sofort: DHL-Sendungen mit Nachnahme und Zoll direkt an Filiale


Ab sofort liefert Deutsche Post DHL bestimmte Sendungen wieder direkt an Filialen. Und zwar solche Briefe und Pakete, für die bei Zustellung Geld kassiert werden muss:

  • Nachnahme-Sendungen
  • Auslandssendungen mit Einfuhrabgaben (Zoll)
  • Unzureichend frankierte Sendungen mit Nachentgelt

Dieses Verfahren wurde auch schon während Corona verwendet, um Kundenkontakte zwischen Zustellern und Kunden zu verringern. Wann die Regelung wieder aufgehoben wird, ist unbekannt. Sie gilt bis auf Weiteres.

Außerdem hat Deutsche Post DHL die Shopinhaber darüber informiert, "dass es gelegentlich in stark ausgelasteten Regionen zu erhöhten Direktbenachrichtigungen von Paketen in Ihrer Filiale und in Ihrem Paketshop kommen kann."


Mit Direktbenachrichtigungen sind Pakete gemeint, für die kein Zustellversuch an der Hausanschrift unternommen wird. Stattdessen werden sie auf direktem Weg in der Filiale hinterlegt und müssen von den Empfängern abgeholt werden.

Zu normalen Zeiten wäre es ein Unding, wenn DHL so vorginge, aber unter den aktuellen Umständen (Personalmangel) hat das Unternehmen wohl keine andere Wahl. Es wäre ein schlechter Start in die Weihnachts-Hochphase, wenn sich schon jetzt im Oktober / November Paketstaus bilden würden. Diese Gefahr kann mit Direktbenachrichtigungen verringert werden.

So wird die Direktlieferung in der DHL-Sendungsverfolgung angezeigt:


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