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Europäisches Parlament empfiehlt Maßnahmen gegen China-Shops


Die Zollbehörden in den EU-Ländern werden von Paketsendungen chinesischer Onlineshops überflutet. Die Zöllner können lediglich einen Bruchteil der Sendungen kontrollieren (Paketda berichtete).

Die EU will jetzt neue Gesetze erlassen, um Steuerbetrug durch falsch deklarierte Pakete einzudämmen und den Import unsicherer Produkte zu verhindern. Das Europäische Parlament spricht sich für folgende Maßnahmen aus:

  • Gründung einer EU-Zollbehörde (European Union Customs Authority)
  • E-Commerce-Plattformen müssen jeden Warenverkauf an EU-Bürger binnen 24 Stunden digital voranmelden.
  • Die Daten werden mit KI ausgewertet, um kritische Sendungen herauszufinden und beim Import zu überprüfen.
  • Als vertrauenswürdig eingestufte Händler bekommen mehr Freiheiten im Umgang mit EU-Zollbehörden.

Außerdem soll die 150-Euro-Zollfreigrenze ab 2028 entfallen (Paketda berichtete). Das Europäische Parlament sprach sich mit großer Mehrheit für die oben genannten Maßnahmen aus (486 Ja-Stimmen, 19 Nein-Stimmen, 97 Enthaltungen). Nach den Europawahlen Anfang Juni soll das Gesetzgebungsverfahren fortgesetzt werden.

Quelle: www.europarl.europa.eu


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