Zoll bietet preiswerte Alternative zur nachträglichen Postverzollung

Ein Leser wies im Paketda-Forum auf einen neuen Service des Zolls hin. Seit dem 1. Februar 2020 ist die "Postabfertigung von zu Hause" möglich. Siehe auch www.zoll.de.

Als Empfänger einer Auslandssendung kann man sein örtliches Zollamt beauftragen, die Sendung abzufertigen und zur Hausanschrift zu schicken. Man muss dem Zollamt bloß einen vorfrankierten Paketschein zur Verfügung stellen und die Einfuhrabgaben (Zoll) überweisen.

Großer Pluspunkt: Die nachträgliche Postverzollung der Deutschen Post für 28,50 Euro wird entbehrlich!

Ablauf der Postabfertigung von zu Hause
Kritisch ist die kurze, 7-tägige Lagerfrist von Briefsendungen beim Zollamt (Pakete lagern 14 Tage). Innerhalb dieser Frist muss der Kunde sein Zollamt kontaktieren, die Abfertigungsformulare ausfüllen und mit den Kaufbelegen zurücksenden.

Außerdem muss der Kunde dem Zollamt einen adressierten und bezahlten Paketschein zur Verfügung stellen. Grundsätzlich kann ein beliebiger Paketdienst mit der Lieferung beauftragt werden. Mit DHL ist die Rücksendung wahrscheinlich am einfachsten. Denn DHL fährt täglich beim Zollamt vorbei, ohne dass es eines Abholauftrags bedarf.

Die Paketmarke kann als PDF oder ausgedruckt zum Zoll geschickt werden, das bestätigte der Zoll gegenüber Paketda. Die Absenderanschrift soll auf dem Paketschein wie folgt angegeben werden:

Vor- und Nachname des Kunden
c/o Zollamt Musterstadt
Straße & Hausnr. des Zollamts
12345 Zollamtstadt

Sollte das Paket unterwegs verloren gehen, muss der Kunde selbst einen Nachforschungsauftrag beim Paketdienst einreichen. Deshalb darf das Zollamt nur mit c/o-Vermerk angegeben werden und der Name des Kunden muss in der ersten Zeile der Absenderanschrift stehen.


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