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Nachsendeauftrag wird 18% teurer

Buchung eines Nachsendeauftrags
Am 1. Juli 2023 werden Nachsendeaufträge bei der Deutschen Post erheblich teurer. Dies sind die neuen Preise (alte Preise in Klammern):

Laufzeit Privat Geschäftlich
6 Monate 28,90 Euro (23,90 Euro) 46,90 Euro (39,90 Euro)
12 Monate 37,90 Euro (30,90 Euro) 61,90 Euro (54,90 Euro)

Die Preiserhöhung beträgt im Durchschnitt 18,5 Prozent. Hintergrund: Die Deutsche Post braucht dringend Geld! Post-Vorstandsmitglied Nikola Hagleitner klagt: "Im Jahr 2022 hat der Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland keinen Beitrag zur Dividendenzahlung des Konzerns mehr geleistet und wird dies auch in 2023 nicht leisten können." Sie beziffert den Investitionsbedarf für das Deutschlandgeschäft bis 2030 auf "signifikant mehr als 1 Milliarde Euro" pro Jahr.





Niemals Nachsendeauftrag googeln!

Wer umzieht und einen Nachsendeauftrag einrichten will, sollte das direkt unter www.deutschepost.de/nachsenden tun. Wer stattdessen Nachsendeauftrag googelt, wird durch Werbeanzeigen auf Websites überteuerter Anbieter gelockt. Dort werden Nachsendeaufträge für 90 bis 120 Euro verkauft. Mehr zur Abzocke hier.



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Nachsendeauftrag: Kunden hinterfragen vermehrt Datenschutz

So berichtete Paketda im Juni 2021

Umzugsmitteilung im Nachsendeauftrag
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz erhält eine "hohe Anzahl von Anfragen" zum Thema Datenschutz beim Nachsendeauftrag. Kunden werden deshalb darauf hingewiesen, vor der Erteilung eines Nachsendeauftrags das Kleingedruckte zu lesen.

Konkret geht es um den Nachsendeauftrag bei einem Umzug. Wer umzieht und deshalb Post von der alten Anschrift automatisch zur neuen Anschrift umleiten lassen möchte, kann bei der Deutschen Post eine Nachsendung beauftragen.

Im Formular des Nachsendeauftrags kann freiwillig die Option "Umzugsmitteilung" aktiviert werden. Damit erteilt man als Kunde der Deutschen Post die Erlaubnis, die neue Anschrift an Firmen weiterzugeben. Allerdings nur an solche Firmen, die die alte Anschrift des Kunden kennen.

Dass der Datenschutzbeauftragte viele Anfragen zu diesem Thema erhält, zeigt, dass vielen Postkunden der Unterschied zwischen Nachsendeauftrag und Umzugsmitteilung nicht klar genug ist. Wahrscheinlich sind Kunden erstaunt (oder verärgert), wenn sie an ihrer neuen Anschrift Werbepost erhalten und wundern sich, woher der Absender die neue Anschrift kennt.

Paketda rät: Wer selber entscheiden will, welchen Unternehmen die neue Anschrift mitgeteilt wird, sollte die Option "Umzugsmittteilung" im Nachsendeauftrag nicht aktivieren. In diesem Fall muss man sich selbst darum kümmern, allen Unternehmen, von denen man weiterhin Post bekommen möchte, die neue Anschrift mitzuteilen.

Quelle: www.bfdi.bund.de


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