30.000 Postempfangsboxen in Österreich

Abbildungen der Postempfangsbox der Österreichischen Post
Der Chef der Österreichischen Post, Dr. Georg Pölzl, hat der "Börsen Radio Network AG" ein Interview gegeben. Interessant ist seine Aussage, dass mittlerweile mehr als 30.000 Paketempfangsboxen in Österreich installiert wurden. Das ist im Interview bei Minute 10:50 zu hören.

Der letzten Gebäudestatistik aus dem Jahr 2011 zufolge gibt es in Österreich ca. 3,948 Millionen Wohngebäude (Quelle). Damit verglichen entsprechen 30.000 Paketempfangsboxen einem Anteil von 0,76%.

Die Paketempfangsboxen (siehe post.at) in Österreich funktionieren ähnlich wie die in Deutschland bekannten Paketkästen, aber dennoch anders. Während Paketkästen in Deutschland auf Einzelverwender zugeschnitten sind, sind die österreichischen Paketempfangsboxen für bis zu 20 Haushalte gleichzeitig geeignet. Also vor allem für Mehrfamilienhäuser.

Der Kauf einer Paketempfangsbox ist mit 209 bis 239 Euro vergleichsweise preiswert. Hauseigentümer installieren die Box im Hausflur oder vor dem Hauseingang. Sollte ein Bewohner bei einer Paketlieferung abwesend sein, hinterlegt der Zusteller die Sendung in der Box. Der Empfänger erhält eine Benachrichtigungskarte mit RFID-Chip und kann die Box damit öffnen. Nach der Paketentnahme legt der Empfänger die Benachrichtigungskarte zurück in die Box, so dass sie von der Post wiederverwendet werden kann.

Laut futurezone.at ermöglicht es die RFID-Technik, dass jede Boxöffnung aus Sicherheitsgründen protokolliert wird.


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