Sendungsverfolgung Menü

GLS Klima Protect / Postfach-Zugangspreise / Asendia für Privatkunden

Mit solchen Zertifikaten dürfen GLS-Geschäftskunden nicht mehr werben

GLS zieht Klima-Protect-Werbung zurück

GLS hat seine Geschäftskunden vor wenigen Tagen aufgefordert, sämtliche Werbeaussagen und Logos rund um "GLS Klima Protect" bis zum 26. September 2026 zu entfernen. Hintergrund sind strengere gesetzliche Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Das Klima-Protect-Siegel und Kompensationszertifikate sollen nicht mehr verwendet werden.

GLS betont auf Nachfrage von Paketda, dass sich die Änderung ausschließlich auf die Kommunikation rund um Klima Protect beziehe. Ökologische und soziale Maßnahmen würden unverändert fortgeführt.

Unklar bleibt allerdings, was mit Klima-Protect-Zuschlägen passiert, die einige Geschäftskunden nach Paketda-Informationen an GLS zahlen. GLS wollte hierzu keine allgemeingültige Aussage treffen. Vertragliche Vereinbarungen, Zuschläge und Kundenkonditionen seien individuell; Geschäftskunden sollen sich diesbezüglich an ihren jeweiligen Ansprechpartner bei GLS wenden.

Siehe auch: DHL schafft GoGreen ab



Anzeige


Deutsche Post will Preise für Postfach-Zugang erhöhen

Private Briefdienste können Sendungen nicht nur an Hausanschriften zustellen, sondern auch direkt in Postfächer der Deutschen Post einliefern. Das Zugangsrecht ergibt sich aus § 54 Postgesetz.

Für diesen Service hat die Deutsche Post jetzt neue Entgelte ab 2027 bei der Bundesnetzagentur beantragt. Vorgesehen sind 3,44 Euro je Einlieferungsvorgang und zusätzlich 3,5 Cent je eingelieferter Sendung. Die Preise sollen vom 1. Januar 2027 bis Ende 2031 gelten. Das Verfahren läuft unter dem Aktenzeichen BK5-26-016.

Von dem Zugang zu Postfach-Anlagen profitieren regionale Briefdienste, die ansonsten alle Sendungen an Postfach-Empfänger an die Deutsche Post übergeben müssten.

Quelle: Bundesnetzagentur, Amtsblatt 18/2026



Anzeige


Asendia bietet Paketversand jetzt auch für Privatkunden an

Der auf internationale Geschäftskunden spezialisierte Versanddienstleister Asendia bietet mit SendNow (send.asendia.com) jetzt auch Privatkunden den Paketversand an. Einzelne Pakete können ohne Mindestumsatz oder Grundgebühr gebucht und anschließend in Paketshops oder Paketautomaten eingeliefert werden. Die Kooperationspartner sind je nach Land unterschiedlich, beispielsweise VintedGo, PostNL, ViaTim (Niederlande), DPD (Italien, Portugal) oder ACS (Griechenland).

Preisbeispiel: Mit 7,82 Euro (brutto) für den Versand eines 1kg-Päckchens mit Sendungsverfolgung von den Niederlanden nach Deutschland bietet Asendia den günstigsten Preis aller Anbieter. Maximal möglich sind 15 kg sowie 53 x 43 x 35 cm.

Technisch wird SendNow in Zusammenarbeit mit der Parcel2Go-Gruppe betrieben. Deutschland gehört bislang nicht zu den angebotenen Absenderländern. Verfügbar sind: Australien, Griechenland, Indien, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien, Vietnam.

Vielen Dank an Christian K. für die Information.


  Zuletzt aktualisiert am   |   Autor:
Anzeige

Paketda folgen bei: