Deutsche Post wirbt gegen Vorurteile
Die Deutsche Post versucht derzeit mit Online-Banneranzeigen, gängigen Vorurteilen über die Briefzustellung entgegenzutreten. Ein animierter Würfel informiert unter anderem über Brieflaufzeiten, Zustelltage und die Zahl der Poststandorte.
Nach einem Klick auf die Anzeige werden die Aussagen näher erläutert. Unter der Überschrift "Die 3 häufigsten Mythen & Fakten über die Postzustellung" greift das Unternehmen die Behauptungen auf, Briefe dauerten wegen schlechterer Arbeit länger, montags finde keine Zustellung statt und immer mehr Filialen würden geschlossen.
Die Post verweist zugleich auf den starken Rückgang der Briefmenge: Seit 2007 habe sich die Zahl der transportierten Briefe fast halbiert. Deshalb müsse sich die Zustellung heute flexibler an das geringere Sendungsaufkommen anpassen. Damit versucht das Unternehmen auch, die seit 2025 geltenden längeren Brieflaufzeiten zu erklären.
Mehr Infos: deutschepost.de
Deutsche Post plant schnelle Einsatzgruppen
Die Deutsche Post plant offenbar sogenannte schnelle Einsatzgruppen, um kurzfristig auf Personalengpässe in der Zustellung reagieren zu können. Nach Angaben der Gewerkschaft DPVKOM sollen die Beschäftigten dort eingesetzt werden, wo besonders viel Personal fehlt. Einsätze seien auch über die Grenzen einzelner Niederlassungen hinweg vorgesehen.
Unklar ist bislang, wie die mobilen Einsatzgruppen konkret organisiert werden. Die DPVKOM verweist unter anderem auf offene Fragen zu den geltenden Betriebsvereinbarungen und zur Weisungsbefugnis der jeweiligen Vorgesetzten.
Ein ähnliches Modell verfolgt DPD mit der DPD Service GmbH. Die Tochtergesellschaft stellt(e) eigenes Personal bereit, das vorübergehend Kapazitätsengpässe an DPD-Standorten und bei Subunternehmen überbrücken kann (Paketda berichtete).
Quelle: dpvkom.de
DHL Express verrät Pünktlichkeitsquote
DHL Express hält bei 96 Prozent seiner Sendungen das gebuchte Zustellzeitfenster ein. Das teilte der Betriebsleiter des Berliner Depots gegenüber der Berliner Morgenpost mit. Eine konkrete Pünktlichkeitsquote hatte DHL Express bislang nicht öffentlich genannt.
Interessant ist auch der Umgang mit in Filialen eingelieferten Sendungen. Diese Pakete darf DHL Express zu Kontrollzwecken öffnen. Dabei wurden in der Vergangenheit unter anderem Drogen entdeckt. Sofern der Absender eines solchen Pakets falsche Adressdaten angibt, klingelt die Polizei beim Empfänger.
Nicht im Zeitungsartikel steht, dass die Öffnungserlaubnis internationale Expresspakete betrifft und keine inländischen.
Quelle: morgenpost.de