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Kurznachrichten zu Bpost / DHL / Kanguro

© Foto: Bpost
Bpost-Station mit Mietfächern

Bpost vermietet Paketfächer als Schließfächer

Die belgische Bpost vermietet Fächer in Paketstationen neuerdings auch zur privaten Nutzung. Mit dem Angebot "Bbox Rent & Store" können Kunden z.B. Einkaufstüten oder persönliche Gegenstände aufbewahren. Auch die Übergabe von Gegenständen an andere Personen ist möglich.

Die Buchung erfolgt am Bildschirm der Paketstation. Anschließend bezahlt der Nutzer per Smartphone und erhält einen QR-Code zum Öffnen des Fachs. Dieser kann bei Bedarf an eine andere Person weitergegeben werden.

Die Mietdauer beträgt zwischen vier Stunden und zwei Tagen. Die Preise beginnen für das kleinste Fach (S) bei 1,80 Euro für vier Stunden und 6 Euro für einen Tag. Das größte Fach (XL) kostet 4 Euro für vier Stunden und 15 Euro für einen Tag.

Verfügbar ist der Service rund um die Uhr an knapp 400 Bbox-Paketstationen, vor allem in belgischen Städten und an der Küste. Insgesamt betreibt Bpost landesweit fast 3.000 Paketstationen. Langfristig soll jeder Einwohner Belgiens innerhalb von fünf Minuten eine Paketstation erreichen können.

Quelle: www.bpost.be



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Internationale DHL-Geschäftskundenpakete sind besonders profitabel

DHL verdient mit internationalen Geschäftskundenpaketen offenbar gutes Geld. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) stellte bereits 2024 fest, dass die Erlöse in diesem Bereich über den "Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung" liegen. Gemeint sind vereinfacht gesagt jene Kosten, die beim Erbringen z.B. einer Paketdienstleistung entstehen.

Die Überschüsse aus internationalen Geschäftskundenleistungen dürfen nach Abzug von 20 Prozent zur Finanzierung bestimmter Belastungen des Postkonzerns herangezogen werden. Um diese Geldflüsse nachvollziehen zu können, verlangt die Bundesnetzagentur von der Deutschen Post AG eine getrennte Abrechnung: Nationale Geschäftskundenpakete dürfen nicht mit internationalen Paketen in einem Segment zusammengefasst werden.

Eine solche Zusammenfassung hatte DHL 2024 zwar gefordert, doch diesen Wunsch lehnte die BNetzA ab. Es könnte ansonsten nämlich der falsche Eindruck entstehen, das zusammengefasste Geschäftsfeld sei insgesamt nur knapp kostendeckend, obwohl ein Teil davon deutliche Überschüsse erwirtschaftet.

Quelle: bundesnetzagentur.de (PDF), Seite 35



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Paketshop-Netzwerk Kanguro startet holprig in Deutschland

Das spanische Start-up Kanguro will in Deutschland ein Netzwerk aus Paketannahmestellen aufbauen. Ladeninhaber sollen Pakete mehrerer Paketdienste mit einer App verwalten und damit durchschnittlich 100 bis 300 Euro pro Monat verdienen können.

Geschäftsinhaber brauchen lediglich ein Smartphone oder Tablet. Mit einer App werden ankommende Pakete gescannt, Abholungen von Kunden dokumentiert und Rücksendungen bearbeitet.

Auf der Kanguro-Website werden Amazon und UPS als Partner gezeigt. GLS ist mit "demnächst" gekennzeichnet. Das Konzept erinnert an Dropfriends. Dort können Privatpersonen gegen Bezahlung Pakete für Nachbarn annehmen. Kanguro spricht hingegen Ladeninhaber an.

Zweifelhaft: Ein vollständiges Impressum mit vertretungsberechtigter Person gibt es auf der deutschen Kanguro-Website nicht. Außerdem wird in den AGB spanisches Recht vereinbart, obwohl das Unternehmen deutsche Geschäftspartner sucht.

Website: kanguro.com

Screenshot der spanischen Kanguro-Website


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