
Check24-Trikots kommen offenbar mit DHL
Check24 verschenkt zur Fußball-WM 2026 wieder kostenlose Deutschland-Fantrikots. Nach Beobachtungen mehrerer Paketda-Leser erfolgt der Versand in diesem Jahr offenbar ausschließlich per DHL Kleinpaket. Darauf deutet auch ein von Check24 veröffentlichtes Instagram-Video hin. Darin sind zahlreiche vorbereitete Trikotpakete zu sehen, die erkennbar DHL-Kleinpaket-Label tragen.
Zur EM 2024 hatte Check24 erstmals eine große Gratis-Trikotaktion durchgeführt. Damals wurden die Sendungen sowohl mit GLS als auch per DHL Warenpost verschickt (Paketda berichtete). DHL Warenpost heißt inzwischen DHL Kleinpaket. Bei der neuen Aktion 2026 spricht derzeit vieles dafür, dass DHL Kleinpaket die alleinige Versandart ist.
In dem Instagram-Video ist auch zu erkennen, dass die Abwicklung über die "Versandmanufaktur" erfolgt. Dieser Fulfillment-Dienstleister wurde 2023 von GLS übernommen. Interessante Konstellation: Das GLS-eigene Unternehmen verzichtet mutmaßlich auf den Versand mit GLS und nutzt stattdessen DHL. Gegenteilige Praxiserfahrungen nimmt Paketda gern per E-Mail an info@paketda.de entgegen.
Nachtrag vom 08.06.2026: Paketda erfuhr aus postinterner Quelle, dass zur WM 2026 alle Check24-Trikots tatsächlich als DHL Kleinpaket versendet werden. Es findet kein Versand mit GLS statt. Die Kleinpakete werden via Multiformatsorter Brief sortiert, und zwar in den Briefzentren Dortmund, Duisburg, Essen, Hagen, Niederaula.
Hermes streicht Formulierung zu "fairen Arbeitsbedingungen"
Hermes Germany hat seine Informationsseite zu Arbeitsbedingungen bei Servicepartnern aktualisiert. Auffällig ist dabei eine kleine, aber bemerkenswerte Änderung: Der Begriff "faire Arbeitsbedingungen" wurde an zwei Stellen gestrichen.
In der alten Fassung schrieb Hermes noch: "Faire Arbeitsbedingungen, die Sicherung hoher Sozialstandards und ein gutes Arbeitsumfeld" seien Grundvoraussetzung in der Zusammenarbeit mit Servicepartnern. In der neuen Fassung ist nur noch von der Sicherung hoher Sozialstandards und einem guten Arbeitsumfeld die Rede.
Auch beim Abschnitt zum Prüfsiegel "PQ KEP" wurde gekürzt. Früher hieß es, die Präqualifizierung solle korrekte Beitragszahlungen zur Sozialversicherung sicherstellen "und faire Arbeitsbedingungen für die Zusteller*innen gewährleisten". Der letztgenannte Zusatz fehlt nun.
Die Änderung dürfte rechtliche Gründe haben. Denn das Prüfsiegel PQ KEP bestätigt nicht allgemein faire Arbeitsbedingungen, sondern prüft vor allem sozialversicherungsrechtliche Anforderungen. Für Paketdienste ist das wichtig, weil sie bei zertifizierten Subunternehmern von der sog. Nachunternehmerhaftung entlastet werden. Die neue Hermes-Formulierung ist deshalb juristisch präziser.
Quelle: newsroom.hermesworld.com vom April 2026 und September 2025
Schweizerische Post erneuert ihre Paketzentren
Die Schweizerische Post baut in Frauenfeld ein neues regionales Paketzentrum. Der offizielle Spatenstich ist für den 15. Juni 2026 geplant. Das neue Zentrum entsteht direkt neben dem bestehenden nationalen Paketzentrum in Frauenfeld und soll bis Ende 2029 fertiggestellt werden.
Nach Angaben der Post soll der Neubau Paketmengen aus dem Raum Zürich, der Ostschweiz sowie aus der gesamten Schweiz verarbeiten. In Frauenfeld entstehen dadurch rund 220 neue Arbeitsplätze.
Der Neubau hat auch strategische Bedeutung für die künftige Paketlogistik der Schweizerischen Post. Die drei Paketzentren in Frauenfeld, Härkingen und Daillens sind inzwischen über 25 Jahre alt. Sie sollen in den kommenden 10 bis 15 Jahren allesamt erneuert werden.