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Paketauto nachts ausgeraubt / USPS geht gegen Posträuber vor / UPU verlängert IRC


Augsburg: Paketauto über Nacht ausgeraubt

In Augsburg waren dreiste Diebe aktiv: Aus dem Lieferwagen eines Paketzustellers verschwanden über Nacht (15.05. auf 16.05.) fünf Pakete. "Der genaue Beuteschaden wird derzeit noch ermittelt", teilte die Polizei mit. Zeugen werden gebeten, in der Sanderstraße gemachte Beobachtungen zu melden.

Möglicherweise wollte sich der Paketzusteller nach Feierabend den Fahrtweg zum Depot sparen und ließ deshalb die fünf Pakete über Nacht im Auto. Diese Fahrlässigkeit nutzten der oder die Täter aus und erbeuteten so die Waren.

Quelle: presseportal.de





Chef von USPS unter Druck

Louis DeJoy, Chef der amerikanischen Post USPS, wurde in den letzten Wochen zunehmend öffentlich kritisiert, weil er für Juli eine Portoerhöhung um 7 Prozent für Erste-Klasse-Briefe angekündigt hat (von 68 auf 73 Cent) und zudem mehrere Sortierzentren schließen will. Die Standortschließungen wurden aufgrund der Kritik bis Januar 2025 pausiert, damit sich USPS mit den Regierungschefs der US-Bundesstaaten absprechen kann. Dadurch verzögern sich geplante Einsparungen in Höhe von mehr als 100 Mio. Dollar.

USPS schreibt seit Jahren rote Zahlen in Milliardenhöhe. DeJoy zufolge habe er die Betriebsverluste in den letzten Jahren bereits um 15 Milliarden US-Dollar reduziert, doch wegen inflationsbedingter Mehrkosten in Höhe von 9 Mrd. Dollar seien die Erfolge nicht auf den ersten Blick erkennbar. Er beklagt zudem Missmanagement seiner Vorgänger.

Zu DeJoys-Maßnahmenpaket gehört auch eine stärkere Bekämpfung von Postkriminalität. Seit Mai 2023 wurden über 1.300 Menschen wegen Postdiebstahls und Raubüberfällen verhaftet. Die Maßnahmen richten sich nicht gegen Postmitarbeiter, sondern Bürger, die Postboten überfallen oder Post aus Postkästen klauen. Alle USPS-Postkästen sollen mittelfristig digitale Schlösser erhalten. Die aktuellen Universalschlüssel, die denen Zusteller Postkästen leeren, sind für Diebe dann unbrauchbar.

Quellen: ipc.be | marketscreener.com | apnews.com | clickorlando.com



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Internationale Antwortscheine (IRC) länger gültig

Der Weltpostverein hat die Gültigkeit der zurzeit verkauften Internationalen Antwortscheine um ein Jahr verlängert, und zwar vom 31.12.2025 auf den 31.12.2026.

Eigentlich sind die Portogutscheine 4 Jahre lang gültig, weil in diesem Rhythmus auch der Weltpostkongress stattfindet. Wegen Corona gab es jedoch Terminverschiebungen bei den Kongressen. Der nächste wird erst im zweiten Halbjahr 2025 stattfinden. Diese Vorlaufzeit ist zu kurz, um bis zum 01.01.2026 einen neuen Internationalen Antwortschein herauszugeben. Deshalb wurde die Gültigkeit der "alten" Antwortscheine um 1 Jahr verlängert.

Möglicherweise erhalten die 2027 herausgegebenen Antwortscheine eine kürzere Gültigkeitsdauer, um sich wieder in den Rhythmus der Weltpostkongresse einzufügen.

Quelle: www.upu.int


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