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DPD streicht Expressversandart / Post entdeckt Briefe aus 2006 / Kryptomarken ohne Krypto ausverkauft




DPD bietet Zustellung vor 10 Uhr nicht mehr an

DPD hat eine Expressversandart eingestellt: Die Zustellung bis 10 Uhr wird nicht mehr angeboten. Es gibt jetzt nur noch zwei Expressoptionen: Entweder Zustellung bis 12 Uhr mittags oder Zustellung bis Tagesende (18 Uhr).

Vielleicht war der operative Aufwand für eine 10-Uhr-Zustellung für DPD zu hoch und hat sich wirtschaftlich nicht gerechnet.

Weil die Versandart von der DPD-Website komplett entfernt wurde, scheint es keine vorübergehende Einschränkung zu sein, sondern eine dauerhafte Einstellung.

Im Dezember 2022 hatten DHL Express und UPS die Frühzustellung aufgrund eines hohen Sendungsaufkommens eingeschränkt. Damals bot DHL Express keine 9-Uhr-Zustellung an, und UPS verlängerte die 10:30-Uhr-Zustellfrist auf 12 Uhr.

Nachtrag vom 17.11.2023: Ein DPD-Geschäftskunde teilte Paketda mit, dass er von DPD über die Einstellung der 10-Uhr-Option zum 1. Januar 2024 informiert wurde.

Neben den Zustelloptionen 12 Uhr und 18 Uhr bietet DPD auch Lieferungen bis 8:30 Uhr an. Transport und Zustellung bis 8:30 Uhr erfolgen durch GO!. In der Privatkunden-Preisliste erscheint die 8:30-Uhr-Option nicht, deshalb ist sie wohl nur für Geschäftskunden verfügbar.



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Briefe von anno dazumal gefunden

Die Frankfurter Rundschau bekam in den vergangenen Tagen Briefe aus den Jahren 2006 und 2007 zugestellt - und war entsprechend verwundert. Den Briefen lag zwar ein Entschuldigungsschreiben bei, daraus ging der Grund der 17-jährigen Verspätung aber nicht hervor.

Deshalb fragte die Frankfurter Rundschau bei der Deutschen Post nach. Ein Sprecher erklärte, dass im Briefzentrum Wiesbaden ein Karton gefunden wurde. Darin lagen mehrere ungeöffnete Briefe für Empfänger im PLZ-Bereich 65.

Die Deutsche Post ist "ganz schön sauer" und will versuchen, den Fall intern aufzuklären. Denkbar ist auch, dass ein Dritter von außerhalb den Karton bei sich gefunden hat und kommentarlos im Briefzentrum abstellte.





Kryptomarken ohne Krypto ausverkauft

Die stark beworbene Kryptobriefmarke der Deutschen Post ist nach einem Monat noch immer zu haben. Das gleiche Markenmotiv ohne Krypto, also als klassische Briefmarke, ist hingegen nach zwei Wochen ausverkauft; siehe shop.deutschepost.de. (Quelle: philaseiten.de).

Anhand der produzierten Auflage lässt sich spekulieren, dass die Deutsche Post womöglich mit anderen Verkaufszahlen gerechnet hatte. Von der Kryptomarke wurden 250.000 Stück hergestellt (VKP: 9,90 Euro) und von der klassischen Briefmarke 80.000 Bögen mit je 10 Marken (VKP: 16 Euro). Ein umgekehrtes Verhältnis hätte besser zur Nachfrage gepasst.


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