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Zusteller überführt Seriendieb / Paketdienst-SMS lukrativ für Betrüger / Handys aus Paketen geklaut


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Kieler Paketbote überführt Serieneinbrecher

Ein Paketbote in Kiel legte in der vergangenen Woche eine Sendung vor der Wohnungstür einer Empfängerin ab. Als er das Haus verließ, schlich sich ein Mann durch die offene Tür hinein. Das kam dem Zusteller sonderbar vor, so dass er dem Verdächtigen folgte.

Der Bote bemerkte, dass sein zuvor im 1. Obergeschoss abgestelltes Paket fehlte. Daraufhin ging er das Treppenhaus bis in den 4. Stock und traf dort auf den Dieb mit dem Paket. Der 34-jährige Dieb drohte dem 23-jährigen Zusteller Schläge an und flüchtete (unklar, ob mit Paket oder ohne).

Der Paketbote verfolgte den Übeltäter und gab der Polizei seinen Standort durch, so dass eine schnelle Festnahme erfolgen konnte. Der 34-Jährige hatte Diebesgut aus einem Kellereinbruch bei sich. Daraufhin wurde seine Wohnung durchsucht, und es kamen insgesamt 130 gestohlene Gegenstände zum Vorschein. Darunter auch Baumaschinen, Schmuck, Briefe und diverse Waffen. Die Polizei versucht nun, die Eigentümer zu ermitteln. Den Tatverdächtigen erwarten mindestens 5 Strafverfahren.

Quelle: Polizei Kiel



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Noch immer gefährlich: Betrügerische SMS von Paketdiensten

Im Paketda-Forum melden sich aktuell wieder vermehrt Menschen, die per SMS eine vermeintliche Zahlungsaufforderung von einem Paketdienst erhalten haben. Bezahlt werden sollen meistens Kleinbeträge zwischen 2 und 5 Euro. Glücklich kann sich schätzen, wer keine Kreditkarte hat und deshalb nicht zahlen kann.

Weniger Glück hatte ein Mann aus Greven, dem "ein Schaden in niedriger dreistelliger Höhe" entstand, nachdem er auf eine gefälschte Paketdienst-SMS hereinfiel (Quelle). Die Betrüger buchten mehrmals von seiner Kreditkarte ab. Oft handelt es sich um Kleinbeträge, denn die Betrüger wollen verhindern, dass bei größeren Beträgen Sicherheitssysteme anschlagen.

Um ca. 1.300 Euro betrogen wurde eine 65-jährige Frau aus Ludwigshafen. Sie erhielt eine betrügerische SMS mit der Aufforderung, Zollgebühren zu bezahlen. Laut Polizei wurden nach Preisgabe ihrer Bankdaten mehrere Geldbeträge abgebucht. Unklar ist, ob es sich wirklich um Bankabbuchungen handelte oder einen Kreditkarten-Missbrauch. Jedenfalls bemerkte die Bank die Abbuchungen und sperrte das Konto oder die Kreditkarte (Quelle).



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Zwei diebische Paketdienst-Mitarbeiter in Köln ertappt

Bei einem Paketdienst an der Richard-Byrd-Straße in Ossendorf (wohl UPS Köln) wurden zwei Mitarbeiter auf frischer Tat beim Diebstahl von sechs Smartphones aus Paketen ertappt.

Der firmeneigene Sicherheitsdienst alarmierte daraufhin die Polizei, die bei den Verdächtigen "mehrere tausend Euro in bar" sicherstellte. Außerdem wurden die Wohnungen und PKW der Mitarbeiter durchsucht. Dabei wurden aufgefunden: Mehrere originalverpackte Handys, iPads, Kokain, Drogenzubehör und ein fünfstelliger Bargeldbetrag.

Die Kriminalpolizei prüft, ob die Paketdienst-Mitarbeiter ähnliche Diebstähle in den letzten Monaten begangen haben könnten. Quelle: Quelle.



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Bundesgerichtshof erhielt verdächtiges Paket

Beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe eingehende Paketsendungen werden aus Sicherheitsgründen geröntgt. Am Montag dieser Woche entdeckten Mitarbeiter eine verdächtige Sendung, auf dessen Röntgenbild mehrere Nägel zu sehen waren.

Die Polizei entschied, das Empfangsgebäude des Bundesgerichtshofs zu räumen und umliegende Straßen abzusperren, weil eine Gefahrenlage nicht ausgeschlossen werden konnte. Anschließend wurden Ermittlungen zum Absender und Empfänger des Pakets angestellt. Hierbei stellte sich wohl heraus, dass die Sendung harmlos ist, so dass sie von der Polizei geöffnet wurde. Inhalt war ein Bild, das mit Nägeln an einem Holzrahmen befestigt war. Die Aktion dauerte von 10:30 Uhr bis 11:45 Uhr.

Quelle: Polizeimeldung


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