20 neue GLS-Paketstationen in Aachen
Ein Jahr lang betreibt GLS in Aachen 20 Paketstationen, die auch von lokalen Händlern und anderen Paketdiensten mitbenutzt werden können. Laut Aachener Zeitung finanziert die Stadt die ersten 5.000 Einlagerungen durch Einzelhändler. Die Kosten liegen zwischen 90 Cent und etwas mehr als 1 Euro pro Lagerung.
GLS-Manager Gero Liebig sagte der Zeitung, keiner habe ein Patentrezept für die Innenstadt-Logistik der Zukunft, deshalb wolle GLS verschiedene Dinge ausprobieren, "und zwar im Idealfall gemeinsam mit unseren Konkurrenten". Aber wahrscheinlich scheitert es an technischen Hürden, dass andere Paketdienste wie DPD und Hermes die Stationen mitbenutzen. Das war nämlich auch ein großes Problem der Parcellock-Paketstationen in Hamburg. Zudem zeigten Einzelhändler kaum Interesse, solche Stationen zu benutzen.
Die Standorte der "AachenBoxen" sind hier aufgelistet: www.aachen.de. Hersteller der batteriebetriebenen Bluetooth-Stationen ist SwipBox aus Dänemark. Infoseite von GLS zur Bedienung der Paketstationen: gls-pakete.de
DHL empfiehlt Onlineshops, mehrere Paketdienste anzubieten
DHL hat 11.500 Menschen in 23 Ländern nach ihrem Onlineshopping-Verhalten befragt (Quelle). Das sind gerade einmal 500 Menschen pro Land, so dass man anzweifeln kann, ob die Ergebnisse überhaupt repräsentativ sind. Wettbewerber DPD betreibt deutlich mehr Aufwand und befragt jährlich knapp 24.000 Menschen in ähnlich vielen Ländern wie DHL.
In der DHL-Umfrage kam heraus, dass durchschnittlich 43 Prozent der Onlineshopper eine Bestellung abbrechen, wenn die Ware mit einem Paketdienst versandt wird, dem sie nicht vertrauen. In Deutschland liegt der Wert sogar bei 55 Prozent und in Österreich bei 67 Prozent.
DHL hält es deshalb "von zentraler Bedeutung, Onlinekäufern eine breite Palette an Lieferoptionen zu bieten". DHL empfiehlt Händlern also, im Checkout mehrere Paketdienste anzubieten, damit Kunden nicht abspringen, falls ihnen lediglich ein einziger, unzuverlässiger Paketdienst angeboten wird. - Ein kluger Rat.
Siehe auch: Jeder zweite Deutsche hat schon mal Onlinebestellung wegen unzuverlässigem Paketdienst abgebrochen
DHL-Boeing nach harter Landung flugunfähig
Ein DHL-Frachtflugzeug ist nach einer außergewöhnlich harten Landung in Beirut (Libanon) möglicherweise schrottreif. Die 1999 gebaute Maschine hat mehrere mit bloßem Auge erkennbare Stauchungen in der Mitte des Rumpfes. Fotos: twitter.com/JacdecNew
Laut Branchenportal aerotelegraph.com hat die Boeing 767-300 Beirut seit der Landung am 18. September nicht wieder verlassen und parkt dort. Die Crew soll sich bei der Landung leicht verletzt haben. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen noch.
