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Asylbewerber als Paketzusteller / Weniger Arbeit für Ermittlungsstelle / Absurd hoher Zoll in Ghana


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Österreich: Asylbewerber als Paketzusteller

Die Kleine Zeitung berichtet unter Berufung auf Branchenkenner, dass in Österreich Asylbewerber als selbstständige Paketzusteller arbeiten. Das sei erlaubt, weil Selbstständige keine Arbeitserlaubnis und keinen Aufenthaltstitel benötigen. Auch andere Genehmigungen seien in der Paketbranche nicht erforderlich.

Anlass der Recherchen der Kleinen Zeitung waren zugespielte Fahrtlisten eines DPD-Subunternehmers. Darin waren Ausliefertouren mit über 300 Paketen im Großraum Oberwart vermerkt und eine Tour mit 255 Paketen in der Marktgemeinde Anger. Zuständig dafür sei das DPD-Depot Kalsdorf, das von der Gebrüder Weiss Paketdienst GmbH betrieben wird.

Ein österreichischer Gewerkschaftsfunktionär sagte, dass die Paketdienste erkennen müssten, dass solche Touren in der geforderten Zeit nicht zu schaffen seien. Gebrüder Weiss antwortete, dass DPD "sehr genau auf die Einhaltung aller für uns und unsere Auftragnehmer geltenden gesetzlichen Vorschriften" achte und diese überprüfe.



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Servicecenter Briefermittlung: 40% weniger Sendungen in fünf Jahren

Die Rheinische Post berichtete über das Briefzentrum Langenfeld und in einem Nebensatz auch über das Servicecenter Briefermittlung in Marburg. Dort werden täglich ca. 10.000 Sendungen bearbeitet. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren es laut welt.de noch 16.000 Sendungen täglich.

Der Rückgang liegt wohl nicht an den Postkunden, die ihre Sendungen sorgfältiger verpacken und adressieren, sondern am allgemein sinkenden Briefaufkommen. Das zeigen auch folgende Zahlen: Im November vor fünf Jahren wurden im Briefzentrum Langenfeld noch 4 Mio. Sendungen täglich bearbeitet. Heutzutage sind es in der Vorweihnachtszeit "nur noch" 3 Mio. Sendungen und 2 Mio. außerhalb der Hochsaison.



Comedian legt sich mit Zollbehörde in Ghana an

Der in Amerika lebende Schauspieler und Comedian Michael Blackson hat väterlicherseits Wurzeln in Ghana. Blackson schickt deshalb hin und wieder Geschenkpakete an Verwandte in Ghana. Schon mehrfach ärgerte er sich über den hohen Zoll in Ghana, nahm die Zahlungen aber hin.

Doch jetzt wurde es Blackson zu viel, als ihm DHL Express einen Zollbescheid mit 100% Aufschlag präsentierte. Der Comedian schickte 3 Kisten mit Klamotten mit DHL Express aus den USA nach Ghana. Warenwert: 10.000 Dollar. Zoll: Ebenfalls 10.000 Dollar.

Fairerweise muss gesagt werden, dass die Frachtkosten in Höhe von 6.500 Dollar die Zoll-Berechnungsgrundlage erhöhen. Dennoch ergeben die Einfuhrabgaben erschreckend hohe 61%.

Bei Twitter streitet sich Michael Blackson seit Tagen mit der ghanaischen Steuerbehörde und wirft ihr Willkür vor. Die Behörde antwortete, sie mache nur ihren Job und verwies auf eine Website mit weiteren Infos. Heute (13.12.2022) ließ sich Blackson von einem Beamten die Berechnungsweise persönlich erklären und twitterte anschließend frustriert, dass er wohl bezahlen müsse, weil seine Sachen sonst versteigert werden.


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