Deutsche Post fürchtet Sanktionen / Packset-Rabattaktion


Deutsche Post: Stärkerer Verbraucherschutz würde Porto verteuern

In einer Stellungnahme zur geplanten Novelle des Postgesetzes spricht sich die Deutsche Post AG gegen ein Sanktionsrecht für die Bundesnetzagentur aus. Bislang kann die Behörde beispielsweise keine Bußgelder verhängen, wenn Post unzuverlässig zugestellt wird.

Die Deutsche Post argumentiert, dass "kostensteigernde Auflagen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes in weiten Teilen nicht der Präferenz der Konsumenten entsprechen würden". Viele Kunden wünschten sich günstige Versanddienstleistungen. Zitat aus der Stellungnahme (PDF) der Deutschen Post:

"Alle Postdienstleister verfügen über ein sehr gutes Reklamationsmanagement, das den Bedürfnissen der Kunden gerecht wird. Auch von einer Sanktionierung von Qualitätsmängeln sollte Abstand genommen werden, weil dies nicht in Relation zu den geringen Preisen für die Dienstleistungen steht."

Aus Kundensicht eine zweifelhafte Begründung. Beispielrechnung: Würde die Bundesnetzagentur Sanktionen in Höhe von 1 Million Euro gegen die Deutsche Post verhängen, entspräche das umgerechnet auf ein einzelnes Paket 0,00056 Euro (Basis: 1,8 Milliarden DHL-Pakete pro Jahr). Umgerechnet auf 14 Milliarden Briefe pro Jahr wären es 0,000071 Euro pro Stück.

Außerdem kann Deutsche Post DHL die Sanktionen ja vermeiden. Wenn das Reklamationsmanagement "sehr gut" ist, lassen sich Mängel ja schnell identifizieren und abstellen.



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Rabattaktion für alte DHL-Packsets

Informationen zufolge, die Paketda vorliegen, wird DHL ab 1. September ältere Packset-Sondereditionen rabattiert verkaufen. Unabhängig von der Größe soll der Verkaufspreis 1,60 Euro pro Packset betragen.

Zum Vergleich: Ein Sonderedition-Packset M kostet regulär 2,39 Euro und in der Größe S 1,99 Euro. Die Rabattaktion betrifft ältere Sondereditionen, deren Lagerbestände abgebaut werden sollen. Möglicherweise werden die Packset-Designs mit Biene Maja, Benjamin Blümchen und Sendung mit der Maus rabattiert.

Paketda geht davon aus, dass die Preise sowohl in einigen Filialen als auch im Onlineshop der Post auf 1,60 Euro gesenkt werden.


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