Bald Werbung in Briefankündigung? / DHL-Kundin: Ärger wegen Gefahrgutkarton / GLS an der Bahn

Bald Werbeangebote in Briefankündigung?

Nutzer der Briefankündigung haben heute von der Deutschen Post eine Einladung zur Zufriedenheits-Umfrage erhalten. In der Umfrage wurde auch eine Idee vorgestellt, wie die Briefankündigung weiterentwickelt werden könnte. Und zwar könnte bei Vorschaubildern bestimmter Absender ein Link auf zusätzliche Angebote / Informationen erscheinen.


Zunächst sollen die Umfrageteilnehmer eintippen, was sie sich darunter vorstellen. Später in der Umfrage löst die Deutsche Post auf, welche weiterführenden Informationen oder Angebote denkbar sind:

  • Weiterleitung zur Online-Registrierung für ein Kundenportal
  • Abruf eines Gutscheincodes, wenn der angekündigte Brief einen Gutschein erhält
  • Online-Terminvereinbarung, wenn der angekündigte Brief z.B. eine Erinnerung an einen Werkstatt- oder Arzttermin beinhaltet
  • Weitere Infos zum Absender des Briefes (z.B. Kontaktdaten, Statistiken, Veranstaltungsdetails o.ä.)

Wahrscheinlich hat sich die Deutsche Post von der amerikanischen USPS inspirieren lassen, weil solche Funktionen dort schon länger verfügbar sind (Paketda berichtete). Briefabsender können bei USPS sogar die Funktion buchen, dass ihre Briefe den Empfängern auf farbigen Vorschaufotos angezeigt werden. Das ist bei bunter Werbepost sinnvoll, um die Aufmerksamkeit und Lesbarkeit zu erhöhen.



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Vorsicht bei gebrauchten Kartons mit Gefahrgutsymbol

Die Bildzeitung berichtet von einer Kundin, die ein Geschenkpaket in die USA schicken wollte und dafür einen gebrauchten Karton verwendete. Das Paket enthielt nur harmlose Waren, aber auf der Außenseite befand sich das Symbol für Gefahrgut in begrenzten Mengen (Limited Quantities, LQ). DHL stoppte deshalb den Export und schickte das Paket ohne weitere Kontrolle an die Absenderin zurück.


Um 90 Euro Porto von DHL erstattet zu bekommen, wandte sich die Kundin an die Zeitung. Die Erstattung klappte sogar, und zwar mit der Begründung, dass DHL davon ausgehe, "dass die Kundin nicht eindeutig auf diesen Missstand [Gefahrgutsymbol] bei der Abgabe der Sendung in der Filiale hingewiesen wurde".

Haben DHL-Filialmitarbeiter also eine Prüfpflicht und müssen Versandkartons in Augenschein nehmen? Davon war sonst noch nie die Rede.




GLS an der Bahn

Das folgende Foto hat Marco Klass bei einer Vorbeifahrt am Güterbahnhof Hannover-Lehrte gemacht. Man kann es als Kuriosität verbuchen, denn GLS setzt gar keine Bahntransporte ein. Das hat der Paketdienst auf Nachfrage bestätigt.


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